Die Erklärung meiner Philosophie




[Zu den unglaublichen Behauptungen der Wissenschaft über das Weltende - vielleicht rette ich damit jemandem das Leben.] Nein, im Ernst... Ich lese derzeit das Buch "Hoffnung Mensch - Eine bessere Welt ist möglich" (2014) vom deutschen Philosophen Michael Schmidt-Salomon. Er will uns in diesem Buch Hoffnung geben, was ich sehr gut finde, outet sich aber am Anfang des Buches zuerst einmal als szientifistischer Apokalypsoide. Das heisst: er ist zu 100% davon überzeugt, dass irgendwann einmal die Welt untergehen wird. Natürlich: das sagt uns die Wissenschaft. Irgendwann wird das Weltall untergehen (Big Bang, Big Crunch, Big Freeze [da ist man sich noch nicht ganz so einig] oder wie auch immer). Das ist sicher und gewiss (sagen sie). Und irgendwann vorher wird sowieso noch die Sonne verlöschen. Und irgendwann vorher wird sowieso noch die Erde erkalten. Und irgendwann vorher - vermutlich - wird sowieso noch die Menschheit aussterben (es gibt x-Möglichkeiten dafür). Also Überlebenschance für die Menschheit gleich null (das heisst: totale Absurdität der Existenz). Schmidt-Salomon sagte das seinen Studenten früher so in seinen Vorlesungen, und irgendwann einmal sei eine Studentin deswegen, kollabiert, sagt er, und jetzt redet er nicht mehr so offen über das alles (sagt er). Nun, in der Bibel steht etwas anderes (was er vermutlich nicht sagt) - nämlich: «Und es wird keine Nacht mehr sein, und sie bedürfen nicht des Lichts einer Lampe und nicht des Lichts der Sonne; denn Gott der Herr wird über ihnen leuchten, und sie werden regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit.» (Johannesoffenbarung 22,5). Man kann (auch) hiervon halten, was man will - aber ich habe kein anderes Buch in der gesamten Menschenkultur gesehen (von der Antike bis heute, notabene), welche mit einem solchen Satz eine solche Hoffnung und Zuversicht gibt. Nun wollen wir ja aber nicht mehr an das glauben (im Allgemeinen), sondern wir wollen (heute) an die Wissenschaft glauben. Ich habe mal ganz kurz die KI befragt zu diesen Fragen (ChatGPT - mit der Bitte um kurze Antworten). Wann geht das Weltall unter? Wenn das Universum tasächlich in einem 'Wärmetod' endet, wäre das in etwa 10 hoch 100 Jahren oder noch viel später - also eine 1 mit ungefähr 100 Nullen. Ein genauer Zeitpunkt ist nicht bekannt. Wann wird die Sonne verlöschen? Die Sonne wird voraussichtlich in etwa 5 Milliarden Jahren ihren heutigen Zustand als Stern beenden. In ca. 5 Mrd. Jahren: Sie wird zum Roten Riesen. Danach: Die äusseren Schichten werden abgestossen. Übrig bleibt ein Weisser Zwerg, der über sehr lange Zeit abkühlt. Wann wird die Erde erkalten/auskühlen? Wenn du meinst, wann die Erde für Leben unbewohnbar wird [ja, mein ich]: in etwa 1 Milliarde Jahren: Die Sonne wird so viel heller sein, dass die Erde wahrscheinlich stark überhitzt. In etwa 5 Milliarden Jahren: Die Sonne wird zum Roten Riesen; die Erde wird extrem heiss und könnte zerstört bzw. verschlungen werden. Danach: Die Erde wäre ein kalter, dunkler Gesteinsplanet. Wann wird die Menschheit aussterben? Eine genaue Zahl gibt es nicht. Wenn du nur aufgrund der natürlichen Entwicklung der Erde/Sonne fragst: Die Menschheit müsste wahrscheinlich spätestens in etwa 1 Milliarde Jahren verschwinden, weil die Erde dann für komplexes Leben zu heiss wird. Durch Kriege, Pandemien, Klima, Asteroiden oder andere Risiken könnte das Aussterben aber wesentlich früher eintreten - oder die Menschheit könnte sich vorher auf andere Planeten ausbreiten. Anschlussfrage: Wird die Menschheit auf jeden Fall aussterben? Nach heutiger Wissenschaft ist ein zukünftiges Aussterben der Menschheit sehr wahrscheinlich, wenn sie dauerhaft an die Erde gebunden bleibt. Aber wenn Menschen langfristig andere Sternsysteme besiedeln, könnte die Menschheit theoretisch sehr, sehr lange weiterexistieren. Kurz: Aussterben wahrscheinlich - unvermeidlich: nicht bewiesen. Ich frage nach: Ein Aussterben der Menschheit ist also von der Wissenschaft nicht beweisbar? Genau. Die Wissenschaft kann nicht beweisen, dass die Menschheit irgendwann definitiv aussterben wird. [Dann folgte noch ein bisschen etwas, aber das interessiert uns nicht mehr - das war jetzt hier eigentlich der springende Punkt.]» Diese Antworten sind einiges vernünftiger als wir sie bisher von den klassischen Medien gehört haben - denn da ist alles immer sehr definitiv gewesen (die Artikel dazu sind natürlich noch im Web einsehbar, mit den ganzen reisserischen Schlagzeilen dazu [als wäre das irgendein Horrorfilm]: das ist auch das, wovon Schmidt-Salomon in seiner Einschätzung [inkl. Kollaps der Studentin] - noch im Jahr 2014 - ausgegangen ist. Es gibt in diesen Antworten Konjunktive und Alternativen (worüber man allerdings auch noch diskutieren müsste) - und es wird sogar gesagt, das letztlich ein Aussterben der Menschheit nicht beweisbar ist! (Warum sollten wir denn das also annehmen oder davon ausgehen, wenn es ja gar nicht beweisbar ist?). Meine Antwort dazu: Erstens interessiert es mich nicht im Allergeringsten, was in ein paar Millarden von Jahren geschehen wird, und zweitens bin ich ebenso überzeugt, wie die Wissenschaftler davon überzeugt sind, dass das alles geschehen wird: dass kein Mensch und kein Wissenschaftler und keine KI sagen kann, was in ein paar Millarden Jahren geschehen wird. Das weiss schlicht niemand, und dies als Wissenschaft anzugeben, das ist mehr als nur ein sehr grosser Schwindel. Mit Wissenschaft hat das nicht im Entferntesten irgendetwas zu tun (das ist allerhöchsens extrapolierte Statistik [über Milliarden von Jahren!]). Also noch einmal: es muss niemand kollabieren oder irgendwie hyperventilieren (wegen dem) - denn die Wissenschaft kann das alles, was sie da behauptet, nicht beweisen (was übrigens natürlich nichts mit der Ökokrise und -gefahr zu tun hat, denn das ist eine sehr viel kurz- und mittelfristigere Sache - es geht hier gar nicht darum, irgendwelche Gefahren oder Möglichkeiten zu verleugnen, sondern es geht um eine Gegenrede gegen die Verbreitung von einer absoluten Absurdität der Existenz [durch schwindelhafte wissenschaftliche Beweisführung bzw. Argumentation]). Item.

Intro/Prelude. Die Welt scheint in der Krise* zu stecken, und davon betroffen sind auch die Religion, die Philosophie und die Wissenschaft, die Politik und die Ökonomie, die Kunst und das Spiel - also alles, was in der Geisteskultur der Menschen geschaffen worden ist. Ist es letztlich oder politisch eine Krise der Demokratie, der Opposition oder der Elite? Darauf möchte ich hier nicht eingehen, weil dies auch sehr schwierig zu analysieren ist, wenn scheinbar ja alles betroffen ist davon. Mich interessiert in erster Linie die Philosophie - für alles andere bin ich nicht direkt zuständig. Diese Krise scheint tiefgreifender und hochtrabender zu sein als alle bisherigen Krisen in der Menschheit (aber ich will es klar sagen: das hat für mich [noch] nichts mit einer wirklichen Endzeit zu tun oder so [wie manche es in den Sozialen Medien aufbringen] - solche Hysterien halte ich für verfehlt: wir haben noch die Möglichkeit und die Zeit, die Dinge zu verändern und zu verbessern [wieviel Zeit wir noch haben, das ist eine andere Frage - ich weiss es nicht]). Was ist das Problem in der Religion? Es gibt verschiedene Religionen, welche alle behaupten, auf ihre Art und Weise absolut gültig zu sein - keine dieser Religionen kann sich jedoch gegen die anderen durchsetzen und zusammenfinden können sie auch nicht. Und was ist das Problem in der Wissenschaft? Die Naturwissenschaften scheinen derzeit zu reinen Technikwissenschaften zu verkommen, und die Geisteswissenschaften können keine adäquate Relevanz erreichen. Zudem gelingt es der Wissenschaft noch immer (und noch lange?!) nicht, die ersten und letzten Fragen zu beantworten. Sie weisen also noch immer viel zu viele Lücken und Mängel auf, um alleine ein gegenwärtiges und/oder zukünftiges Weltbild zu bestreiten.

* Crisis? What Crisis? Gibt es überhaupt eine Krise? Ich glaube, das kann (fast) niemand (mehr) verleugnen heute: dass es eine ökologische und soziologische Krise gibt. Die letzten zwölf Jahre waren unglaublich intensiv, wobei immer neue Krisen und Herausforderungen erschienen sind: 2014-2015 IS-Terrorismus [IS = Islamischer Staat], 2016-2017 Konservative Reaktion [Brexit, Trumpwahl], 2018-2019 Ökoproteste [mit Greta Thunberg], 2020-2021 Pandemie [Corona-Lockdowns], 2022-2023 Kriege [Russland/Ukraine, Israel/Palästina - dazu ein schwelender Konflikt zwischen den beiden Supermächten USA und China und immer wieder die Rede in den Medien von der Möglichkeit eines Dritten Weltkriegs]), 2024-2025 Aufkommen der KI-Roboter [GR-1, Chat-GPT 5.0 (mit Multimodaler Interaktion)]. Mir ist das alles vorgekommen, wie ein kleiner Weltuntergang, und so hat sich das auch etwa in den Sozialen Medien angefühlt (alles untermalt mit der Behauptung von einem spirituellen Erwachen in einer Endzeitstimmung). Was das wirklich alles war/ist, können wir vermutlich erst in einer paar Jahren sagen, aber es wurde jedenfalls sehr heiss diskutiert. Wer diese Zeit miterlebt hat, zumal in den Sozialen Medien, der weiss wieso ich einen Einstieg zu meiner Philosophie in dieser Zeit eben hiermit beginne. Es ist eine Zeit, in welcher man nicht um die Zeit herumkommt - und das ist relativ schwierig für einen Philosophen, der ja eigentlich immer das Ewige vor Augen hat. Die KI wird meiner Meinung nach die intellektuellen Fähigkeiten der Menschen vergrössern - sie ist ja eine Inter-Lektüre-Maschine (vom Lateinischen: inter-legere [wörtlich: zwischen-lesen (d.h. verschiedene Bücher lesen und diese kombinieren miteinander)], was die Wortwurzel von 'intellektuell' ist), alle anderen Kenntnisse aber verringern bis ausradieren. Man sollte daher heute neben den Universitäten auch Schulen der Künste aufstellen (und zwar aller Künste: von den Handwerkskünsten bis zu den eigentlichen Kunstformen), damit diese nicht verloren gehen (und die Menschheit bei Bedarf auf sie zurückgreifen kann [z.B. beim Ausfall der Maschinen wegen irgendwelcher Stromstörungen, Energiemängel oder so - ansonsten werden die Menschen ausser ein paar primitiven Überlebenstricks einfach nichts mehr können (ansonsten dürfte eine KI-Welt und -Gesellschaft ja so aussehen, dass die gesamte Energie der Erde und des Alls um sie herumkreisen wird, während die Menschen, bei möglichst geringem Bestand, so ruhig wie möglich gehalten werden, damit sie keine Energie für die KI verschwenden, welche ja dann die ganze Arbeit für die Menschen macht, d.h. der Mensch der Zukunft wird ein reiner KI-Energie-Verschwender sein, der keine positive Funktion mehr hat [welche sollte es denn noch sein? - er hat es ja bisher verpasst einen Sinn in seinem Dasein und Leben zu entdecken, und daher wird er das wohl in Zukunft erst recht seinlassen (oder fordert ihn die KI etwa gerade dazu heraus??)], aber item [mehr als nur ein bisschen Science-Fiction-Dystopie???])]).




Meine Philosophie (der Postmodernen Ontologie) in der kürzest möglichen Form dargestellt.

Das Grundsystem: (Modul 3.0: 'Systematik vom [Da-] Sein' - ein sogenanntes Schichtenmodell, mit fünf Dimensionen): (Da-) Sein, Leben, Glauben, (Nach-) Denken, Handeln (sowie Gut-Handeln und Nicht-Handeln). (Anmerkung: das Glauben ist hier nicht bloss religiös gemeint, sondern allgemein. Philosophische Schichtenmodelle, die von einer evolutionären Schichtung ausgehen, sind bekannt etwa von Aristoteles, Bovillus, Hartmann sowie Gebser.) — Das Modell der Weltstruktur (Modul 2.0: 'Die einfache Erkenntnis der zweifachen Dreifachheit'): Sein (Ebene vom reinen Sein [philosophisch bzw. ontologisch]) - Raum / Zeit (Ebene vom Da-Sein [wissenschaftstheoretisch]) - Materie (verdichtete Energie) / Feld (-Energie) / (Freie) Energie (Ebene vom Bewusst-Sein [wissenschaftlich bzw. physikalisch]). Zwischen den drei Ebenen liegen die Wirkung und die Ordnung als initiierende Faktoren in den Übergängen. Das Bewusst-Sein meint hier nicht nur das menschliche Bewusst-Sein, sondern bereits sehr frühe Formen von Orientierung, Konzentration und Koordination (welches nach mir die Faktoren des [Ur-] Bewusstseins sind). — Der Begriff des Urprozesses (Modul 1.0): Sein - Gott - Schöpfung - Natur - Welt. (Ich sehe letztlich im Anfang einen Urprozess statt bloss einen Urgrund - es handelt sich quasi um einen Prozess (also: eine Entwicklung) wie auch einen Status (also: einen Zustand), was einem Mysterium entspricht (wie etwa bei Parmenides oder Nietzsche: die Bewegung im ewig Gleichen und/oder das ewig Gleiche in der Bewegung); die Begriffe können letztlich gleichgesetzt werden [dies kann man ableiten von Thomas von Aquino, Plotin, Spinoza und anderen; das bedeutet, dass dieser Begriff keine Erklärung benötigt]. In einer unreligiösen Form verwende man bloss den ersten, vierten und fünften Begriff [ich rate eher hiervon ab, aber man kann das tun - meine Modelle sind neutral].) — Die Ewigen Menschheitsziele: Wirtschaftsproduktivität, Sozialgerechtigkeit, Umweltverträglichkeit. (Leitet sich ab aus der fünften (d.h. der letzten) Ebene der fünften Dimension der Systematik vom [Da-] Sein. Diese besteht in einer ausgebauten Variante aus fünf Dimensionen, 25 Ebenen und 55 Faktoren [das ist publiziert in meinem ersten Buch (Postmoderne Ontologie, 2003), wenngleich noch ohne eigentliche Spezifizierung der Ewigen Menschheitsziele].)

Wie sind die Module miteinander verknüpft? Modul 3.0 ist - wie gesagt - das Grund- oder Hauptsystem. Modul 2.0 erklärt den Zusammenhang von der philosophischen und der physikalischen Welt (oder die Entwicklung vom Sein zum Da-Sein - und weiter zum [Ur-] Bewusst-Sein [Orientierung in der Welt (energetisch), Konzentration in der Sache (materiell) und Koordination im Geiste (feldspezifisch)]). Modul 1.0 ist eine weiterführende Beschreibung des Urgrundes als Urprozess (was zeigen soll, was im Innersten der Welt der Fall ist oder was die Welt im Innersten zusammenhält - oder wir könnten auch sagen: was im Äther [siehe: lat. eternus] festgehalten ist).

[P.S. Ich habe alle Zusatzbemerkungen, welche ich dazu gemacht habe, herausgenommen, damit es auf das Allerwesentlichste reduziert ist. Diese betrafen etwa die Erklärung von Begriffen wie 'Sein' oder 'Welt', aber auch die Glaubensache bzw. die Begründung dafür, dass ich das und den Glauben zurück in die Philosophie hole.]

Wer bin ich? Ein autodidaktischer Philosoph, der aus gewissen und/oder bestimmten Gründen irgendwann in seinem Leben beschlossen hat, dieses (zumindest für eine längere Zeit lang - nebst einem Christusbekehrungserlebnis) der Philosophie zu widmen, zwecks der Ergründung der Möglichkeit für ein neues philosophisches System und Weltbild. Woher habe ich meine Erkenntnis? Aus der Lebens- und Selbsterfahrung (nicht gerade einfach, glaubt es mir! [It's not easy, but I try]) und aus allem, was der Geist so hergibt (Intuition [also: das, was von unten heraufkommt], Phantasie [also: das, was sich von selber zusammenbraut] und Inspiration [also: das, was von oben herabkommt]). Der eigentliche Philosoph kann sich auf keine Institution stützen, weder auf die Kirche der Religion noch auf die Universität der Wissenschaft. Seine einzige Quelle ist die eigene Erkenntnis. Das bemängeln manche, und werfen der Philosophie die Spekulation vor, andererseits aber kann dies zu einer höheren Verantwortlichkeit führen, weil man diese eben nicht an eine Institution abgeben kann. Meine Haltung dazu ist, dass wir die philosophische Spekulation - bei höchster Verantwortlichkeit - wieder zulassen sollten, in all jenen Bereichen, wo die Religion und die Wissenschaft nicht hinkommen (und das ist u.a. nichts weniger als das Erste [in den ersten Fragen - Gott bleibt (wissenschaftlich) unbeweisbar], das Ganze [in allem] und das Letzte [in den letzten Fragen: die Wissenschaft kann kein Ziel vorgeben (ihr Ziel ist das reine Wissen, doch was die Menschen damit machen sollen, lässt sie offen)] - und das ist nicht gerade wenig eben).

Wir leben heute in einer sehr speziellen Zeit, nach dem Jahr 2000, am Anfang des 21. Jahrhunderts und Dritten Jahrtausends. Vor 2000 Jahren ist der Christus gekommen, vor 1000 Jahren gab es das grosse Schisma (die Trennung von Ost- und Westkirche, 1054) und die Entdeckung Amerikas (durch die isländischen Wikinger, 1021). Heute sind diese Ereignisse herausragend: das Ende des realexistierenden Kommunismus (in Osteuropa, 1991), die Erfindung des Internets (bzw. des World Wide Webs [wie man richtig sagen muss (Internet = Hardware-Backbone, Web = Anwendungen für User)], 1991) sowie ein allgemeiner und allgemein ausufernder, immer grenzenlos erscheinender (Tech-) Gigantismus (Supermächte und -waffen [die USA kann seit 1991 als Supermacht gelten, seit dem Ende des realexistierenden Kommunismus in Osteuropa, China seit 2013 (weltgrösste Volkswirtschaft nach Kaufkraftparität)], KI-Roboter, Technologische Singularität [von Wissenschaftlern vorausgesagt zwischen 2026 und 2045 (wobei man das meiner Meinung nach ein bisschen differenzierter betrachten müsste; was bedeutet dieser Begriff überhaupt? Etwa dies, dass die vom Menschen erfundene und hergestellte Technik den Menschen selber in den Schatten stellt)]). Ich möchte daraus keine allzu esoterischen Schlüsse ziehen, denn ich ziehe die ([klassische] Geistes- und Ideen-) Philosophie der ([rein] esoterischen, parapsychologischen) Spiritualität vor (welche ich als eine Art 'Seelen-Philosophie' verstehe [die medial zu deuten ist]), aber trotzdem. Es ist eine spezielle Zeit - und vielleicht eine entscheidende Zeit für die Menschheit.




Natürlich könnte ich noch viele Tausende Dinge schreiben, über die Philosophie, und was im engeren und weiteren Sinn damit zusammenhängt. Ich könnte Dauerschreiben von hier bis an das Ende der Zeit (bzw. an das Ende meiner Zeit). Aber das will ich nicht (mehr) tun, und dies soll ja hier eine kurze Darstellung meiner Philosophie sein (und [vermutlich] die Einführung in mein nächstens Buch, welches das letzte sein könnte [jedenfalls das letzte zur Philosophie; darin wird noch einmal alles genau erklärt werden, wenn auch dort so kurz wie irgendwie möglich]). Da ich aber doch immer wieder mal etwas zu sagen habe, richte ich hier noch ein Philosophisches Magazin ein, mit Kurzbeiträgen zu verschiedenen Themen.


PHILOSOPHISCHES MAGAZIN.

Von der Wissenschaft der Gerechtigkeit. Ich habe herausgefunden, wie man die Welt tatsächlich verbessern kann. Die Religion macht keine Fortschritte, die (universitäre) Philosophie ist auf Abwegen, die Wissenschaft entwickelt keine Ethik (oder doch?). Es ist wohl so, dass die heutige Veränderung noch immer wesentlich über die Wissenschaft geht (die heutigen Menschen glauben auch der Wissenschaft längst nicht mehr alles, aber die Wissenschaft geniesst doch noch immer die höchste Glaubwürdigkeit [gegenüber etwa der Philosophie oder der Religion (und das natürlich je nicht ohne Grund - die Philosophie hat es mit der Kritik übertrieben, die Religion mit der Absolution, und beide zeigen derzeit wenig Einsicht zur Nachbesserung, während die Wissenschaft doch flexibel genug ist, um auch eigene Fehler der Technik zu anerkennen)]). Wir müssen beweisen, dass Ungerechtigkeit schädlich ist. Dann können - oder müssen - wir das Thema der Sozialgerechtigkeit angehen. Nachdem ich diesen Gedanken hatte, ging ich im Web auf die (Google-) Suche nach 'Ungerechtigkeit bei Tieren' (da ich in den Sozialen Medien schon private Videos - v.a. auf TikTok - gesehen habe, in welchen Hunde auf Ungerechtigkeit recht heftig [auf ihre Besitzer und Besitzerinnen] reagiert haben: vom Anschauen mit grossen Augen über das Anknurren bis zu einem kleinen spielerischen Angriff [bei grösseren Hunden - dass Hunde weggehen, habe ich nicht gesehen, in diesem privaten Umfeld, sie haben immer reagiert]). Und ich wurde fündig und habe ein interessantes (Youtube-) Video zu diesem Thema gefunden. Wie weit ist eigentlich die (Un-) Gerechtigkeitsforschung? Das kann man sehr genau sagen: noch nicht sehr weit, aber sie hat immerhin schon angefangen. [Video - ORF, Juni 2017].




Allgemeine Lektüre-Empfehlungen zur Philosophiegeschichte (für diejenigen, die sich etwas tiefer mit der Philosophiegeschichte beschäftigen möchten). Ich empfehle hier nicht einzelne Werke von einzelnen Philosophen, sondern - v.a. für Einsteiger - Bücher zur Philosophiegeschichte: 1. dtv-Atlas zur Philosophie (kurz, übersichtlich), 2. Weischedel und/oder Spierling (biografisch, kurz), 3. Russell, Höffe und/oder Hirt (je relativ kurz und bündig) oder auch Helferich oder Störig (ein kleines bisschen ausführlicher [und sehr empfehlenswert ist auch: Jeanne Hersch - sie erklärt v.a. auch die relativ bis sehr komplexen Philosophien von Kant und Hegel sehr gut, für alle, die etwas tiefer in die Philosophie einsteigen möchten]).


Meine Liste der 100 bedeutendsten philosophischen Bücher (aufgelistet nach Erscheinungsdatum - Antike bis Jahr 2000): 1. Anaximander - Peri physeos (dt. Über die Natur, Antike [nur ein einziger Satz ist davon erhalten, welcher als erster Satz der (antiken griechischen) Philosophie gilt]); 2. Konfuzius - Daxue (dt. Das Grosse Lernen - Antike); 3. Konfuzius - Lun yu (dt. Gespräche - Antike); 4. Konfuzius - Zhong Yong (dt. Das Buch von Mass und Mitte oder Das Buch der gerechten Mitte - Antike); 5. Laotse - Tao te king (Antike); 6. Parmenides - Peri physeos (dt. Über die Natur - Antike); 7. Mozi - Mozi (Antike); 8. Platon - Phaidon (Antike); ch 9. Platon - Phaidros (Antike); 10. Platon - Politeia (dt. Der Staat - Antike); 11. Aristoteles - De anima (dt. Über die Seele - Antike); 12. Aristoteles - Ethika Nikomacheia (dt. Nikomachische Ethik - Antike); 13. Aristoteles - Organon (Antike); 14. Aristoteles - Physika (dt. Physik - Antike); 15. Aristoteles - Ta meta ta physika (dt. Metaphysik - Antike); 16. Mengzi - Mengzi oder Die Lehren des Mengzi (Antike); 17. Marcus Tullius Cicero - De re publica (dt. Über das Gemeinwesen, 51 v. Chr. ); 18. Marcus Tullius Cicero - De officiis (dt. Von den Pflichten oder Vom pflichtgemässen Handeln, 44 v. Chr. ); 19. Lucius Annaeus Seneca - De vita beata (dt. Vom glücklichen Leben, um 58); 20. Mark Aurel - Ta eis heauton (dt. Selbstbetrachtungen, zw. 170-180); 21. Augustinus von Hippo - De beata vita (dt. Vom glücklichen Leben, 386); 22. Augustinus von Hippo - Confessiones (dt. Bekenntnisse, zw. 397-401); 23. Augustinus von Hippo - De trinitate (dt. Über die Dreieinigkeit, zw. 417 u. 428); 24. Anselm von Canterbury - Monologion (1076); 25. Thomas von Aquino - Summa Theologiae (dt. Summe der Theologie, zw. 1265-1274); 26. Wilhelm von Ockham - Scriptum in librum primum Sententiarum (dt. Scriptum über das erste Buch der Sentenzen, 1317-1318); 27. Francesco Petrarca - De sui ipsius et multorum ignorantia (dt. Über seine und vieler anderer Unwissenheit, um 1370); 28. Nikolaus von Kues - De docta ignorantia (dt. Über die belehrte Unwissenheit, 1440); 29. Giovanni Pico della Mirandola - De hominis dignitate (dt. Über die Würde des Menschen, 1486); 30. Charles de Bouelles (sprich: Bovillus) - De sapiente (1509); 31. Erasmus von Rotterdam - Querela Pacis (dt. Die Klage des Friedens, 1517); 32. Francis Bacon - Novum organum scientiarum (dt. Neues Werkzeug der Wissenschaften, 1620); 33. Johann Amos Comenius - Didactica Magna (dt. Grosse Didaktik, zw. 1627-1638/1657); 34. Galileo Galilei - Dialogo sopra i due massimi sistemi (dt. Dialog über die beiden hauptsächlichsten Weltsysteme, 1632); 35. René Descartes - Discours de la méthode pour bien conduire sa raison et chercher la vérité dans les sciences (dt. Abhandlung über die Methode des richtigen Vernunftgebrauchs und der wissenschaftlichen Wahrheitsforschung, 1637); 36. Galileo Galilei - Discorsi e dimosltrazioni matematiche intorno a due nuove scienze (dt. Unterredungen und mathematische Demonstrationen über zwei neue Wissenszweige, die Mechanik und die Fallgesetze betreffend, 1638); 37. Johann Amos Comenius - Prodromus pansophiae (dt. Vorläufer der Pansophie, 1639); 38. René Descartes - Meditationes de prima philosophia (dt. Meditationen über die Grundlagen der Philosophie, 1641); 39. Thomas Hobbes - Leviathan or the Matter, Forme and Power of a Commonwealth Ecclesiasticall and Civil (dt. Leviathan oder Stoff, Form und Gewalt eines kirchlichen und staatlichen Gemeinwesens, 1651); 40. Johann Amos Comenius - Pampaedia (dt. Allerziehung, 1670 und vorher); 41. Benedictus Baruch de Spinoza - Ethica, ordine geometrico demonstrata. (dt. Ethik, nach geometrischer Methode dargestellt, 1677); 42. Isaac Newton - Philosophiae Naturalis Principia Mathematica (dt. Die mathematischen Grundlagen der Naturphilosophie, 1687); 43. Gottfried Wilhelm Leibniz - Système nouveau de la nature et de la communication des substances, aussi bien que de l'union qu'il y a entre l'âme et le corps (dt. Neues System der Natur und der Verbindung der Substanzen sowie der Vereinigung zwischen Seele und Körper, 1695); 44. George Berkeley - A treatise concerning the principles of human knowledge (dt. Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis (1710); 45. Gottfried Wilhelm Leibniz - Monadologie (1714); 46. Giambattista Vico - La Scienza Nuova (dt. Neue Wissenschaft, 1725); 47. Christian Wolff - Philosophia prima, sive Ontologia, methodo scientifica pertractata, qua omnis cognitionis humanae principia continentur (dt. Erste Philosophie oder Ontologie, wissenschaftlich bearbeitet, in der alle Grundprinzipien menschlichen Wissens enthalten sind, 1730); 48. David Hume - An Enquiry Concerning Human Understanding (dt. Untersuchung in Betreff des menschlichen Verstandes, 1748); 49. Charles-Louis de Secondat, Baron de La Brède et de Montesquieu (kurz: Montesquieu) - De l'esprit des loix (dt. Vom Geist der Gesetze, 1748); 50. Jean-Jacques Rousseau - Discours sur l'origine et les fondements de l'inégalité parmi les hommes (dt. Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen, 1755); 51. Jean-Jacques Rousseau - Du contrat social ou principes du droit politique (dt. Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes, 1762); 52. Jean-Jacques Rousseau - Émile ou De l'éducation (dt. Emile oder über die Erziehung, 1762); 53. François-Marie Arouet (sprich: Voltaire) - Traité sur la tolérance à l'occasion de la mort de Jean Calas - Traktat über die Toleranz anlässlich des Todes von Jean Calas, 1763); 54. Adam Smith - An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations (dt. Der Wohlstand der Nationen: Eine Untersuchung seiner Natur und seiner Ursachen, 1776); 55. Jeremy Bentham - Introduction to the Principles of Morals and Legislation (dt. Eine Einführung in die Prinzipien der Moral und Gesetzgebung, 1789); 56. Immanuel Kant - Kritik der reinen Vernunft (1781); 57. Immanuel Kant - Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (1784); 58. Immanuel Kant - Kritik der praktischen Vernunft (1788); 59. Immanuel Kant - Kritik der Urteilskraft (1790); 60. Olympe de Gouges - Déclaration des droits de la femme et de la citoyenne (dt. Die Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin, 1791); 61. Immanuel Kant - Zum ewigen Frieden (1795); 62. Georg Wilhelm Friedrich Hegel (vermutlich) - Das älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus (1796/1797); 63. Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Phänomenologie des Geistes (1807); 64. Arthur Schopenhauer - Die Welt als Wille und Vorstellung (1819); 65. Henri de Saint-Simon - Du système industriel (dt. Vom industriellen System, 1820-1822); 66. Sören Kierkegaard - Enten - Eller: Et Livs-Fragment, udgivet af Victor Eremita (dt. Entweder - Oder: Ein Lebensfragment, herausgegeben von Victor Eremita, 1843); 67. Sören Kierkegaard - Begrebet Angest (dt. Der Begriff Angst, 1844); 68. Sören Kierkegaard - Sygdommen til Döden (dt. Die Krankheit zum Tode, 1849); 69. Auguste Comte - Caté ;chisme positiviste, ou Sommaire exposition de la religion universelle, en onze entretiens systématiques entre une femme et un prêtre de l'humanité (dt. Positivistischer Katechismus oder summarische Darstellung der universellen Religion in elf systematischen Gesprächen zwischen einer Frau und einem Priester der Menschheit, 1852); 70. Hermann Heinrich Gossen - Entwickelung der Gesetze des menschlichen Verkehrs und der daraus fliessenden Regeln für menschliches Handeln (1854); 71. Charles Darwin - On the Origin of Species by Means of Natural Selection, or the Preservation of Favoured Races in the Struggle for Life (dt. Entstehung der Arten im Thier- und Pflanzen-Reich durch natürliche Züchtung, oder Erhaltung der vervollkommneten Rassen im Kampfe um's Daseyn, 1859); 72. John Stuart Mill - On Liberty (dt. Über die Freiheit, 1859); 73. Karl Marx - Das Kapital: Kritik der politischen Ökonomie (1867); 74. Eduard von Hartmann - Philosophie des Unbewussten (1869); 75. Franz Brentano - Psychologie vom empirischen Standpunkt (1874); 76. Charles Sanders Pearce - How to Make Our Ideas Clear (1878); 77. Friedrich Nietzsche - Die fröhliche Wissenschaft (1882); 78. Henri Bergson - Essai sur les donées immédiates de la conscience (dt. Zeit und Freiheit: Eine Abhandlung über die unmittelbaren Bewusstseinstatsachen, 1889); 79. Henri Bergson - Matière et mémoire: Essai sur la relation du corps à l'esprit (dt. Materie und Gedächtnis: Essai zur Beziehung zwischen Körper und Geist, 1896); 80. Edmund Husserl - Logische Untersuchungen (1990-1901); 81. Henri Bergson - L'Évolution créatrice (dt. Schöpferische Entwicklung, 1907); 82. William James - Pragmatism: A New Name for Some Old Ways of Thinking (dt. Der Pragmatismus: Ein neuer Name für alte Denkmethoden, 1907); 83. John Dewey - Democracy and Education: An Introduction to the Philosophy of Education (dt. Demokratie und Erziehung: Eine Einleitung in die philosophische Pädagogik, 1916); 84. Albert Einstein - Die Grundlage der allgemeinen Relativitätstheorie (1916); 85. Martin Heidegger - Sein und Zeit (1927); 86. Louis Lavelle - La Présence totale (dt. Die Gegenwart und das Ganze: Entwurf einer Philosophie des Seins und der Teilhabe, 1934); 87. Karl Raimund Popper - Logik der Forschung: Zur Erkenntnistheorie der modernen Naturwissenschaft (1934); 88. Nicolai Hartmann - Ontologie (1935-1950); 89. Jean-Paul Sartre - L'être et le néant: Essai d'ontologie phénoménologique (dt. Das Sein und das Nichts: Versuch einer phänomenologischen Ontologie, 1943); 90. Max Horkheimer und Theodor W. Adorno - Dialektik der Aufklärung (1944); 91. John von Neumann und Oskar Morgenstern - Theory of Games and Economic Behavior (dt. Spieltheorie und wirtschaftliches Verhalten, 1944); 92. Jean Gebser - Ursprung und Gegenwart (1949-1953); 93. Ludwig Wittgenstein - Philosophische Untersuchungen (1953 [postum]); 94. Hannah Arendt - The Human Condition (dt. Vita activa oder Vom tätigen Leben, 1958); 95. Martin Heidegger - Das Ende der Philosophie und die Aufgabe des Denkens (aus: Zur Sache des Denkens, 1962-1964); 96. Michel Foucault - Les Mots et les Choses: Une archéologie des sciences humaines (dt. Die Ordnung der Dinge: Eine Archäologie der Humanwissenschaften, 1966); 97. Aimé Césaire - Discours sur le colonialisme (dt. Über den Kolonialismus, 1968); 98. John Rawls - A Theory of Justice (dt. Eine Theorie der Gerechtigkeit, 1971); 99. Hans Jonas - Das Prinzip Verantwortung: Versuch einer Ethik für die technologische Zivilisation (1979); 100. Jean-François Lyotard - La condition postmoderne (dt. Das postmoderne Wissen, 1979).

Honorable Erwähnungen (relativ viele, aber auch nicht allzu viele - knapp nicht in der Liste der ersten 100 [und/doder sonst irgendwie speziell interessant (es ist wichtig und bedeutend, den Kreis genug weit zu ziehen, aber doch eben auch nicht zu weit]). Xenophanes - Peri physeos (dt. Über die Natur - Antike); Heraklit - Peri physeos (dt. über die Natur - Antike); Empedokles - Peri physeos (dt. Über die Natur - Antike); Protagoras - Aletheia (dt. Wahrheit [verschollen] - Antike); Euklid - Stoicheia (dt. Elemente - Antike); Hermes Trismegistus (mutmasslich) - Corpus Hermeticum (Antike); Titus Lucretius Carus (kurz: Lukrez) - De rerum natura (dt. Über die Natur der Dinge, 1. Jh. v. Chr.); Claudius Ptolemäus - Mathematike Syntaxis (dt. Almagest, zw. 41-148); Diogenes Laertios - Vioi kai gnomai ton en filosofio efdokimisanton (dt. Über das Leben und die Lehren berühmter Philosophen, 3. Jh.); Plotin - Enneaden (dt. Neunheiten, zw. 254-270 [herausgegeben von seinem Schüler Porphyrios]); Anicius Manlius Severinus Boethius (kurz: Boethius) - Consolatio philosophiae (dt. Der Trost der Philosophie, um die Mitte der zwanziger Jahre des 6. Jahrhunderts); Abu Ali al-Husain ibn Abd Allah ibn Sina (sprich: Avicenna) - Kitab al-Shifa (dt. Buch der Genesung, 1027); Abu l-Walid Muhammad ibn Ahmad Ibn Ruschd (sprich: Averroes) - Tahafut at-Tahafut (dt. Die Widersprüche der Widersprüche, 1111); Niccolò Machiavelli - Il Principe (dt. Der Fürst, 1513); Thomas Morus - Utopia (1516); Martin Luther - Von der Freiheit eines Christenmenschen (1520); Nikolaus Kopernikus - De revolutionibus orbium coelestium (dt. Über die Umlaufbahnen der Himmelssphären, 1543); Michel de Montaigne - Essais (1580-1592); Giordano Bruno - De l'infinito universo et mondi (dt. Über die Unendlichkeit des Weltalls und der Welten, 1584); Francis Bacon - Nova Atlantis (dt. Neu-Atlantis, 1627); Christian Thomasius - Einleitung zu der Vernunfft-Lehre (1691); Charles Irénée Castel de Saint-Pierre - Projet pour rendre la paix perpétuelle en Europe (1712); Emanuel Swedenborg - De Coelo et eius mirabilibus, et de inferno (dt. Himmel und Hölle, 1758); Thomas Reid - Inquiry into the Human Mind on the Principles of Common Sense (dt. Untersuchung über den menschlichen Geist, nach den Grundsätzen des gemeinen Menschenverstandes, 1764); Adam Ferguson - An Essay on the History of Civil Society (dt. Versuch über die Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft, 1767); Mary Wollstonecraft - A Vindication of the Rights of Woman (dt. Die Verteidigung der Frauenrechte, 1792); William Godwin - Enquiry concerning Political Justice and its Influence on Modern Morals and Manners (dt. Untersuchung über politische Gerechtigkeit und ihren Einfluss auf moderne Moral und Sitten, 1793) ; Pierre-Simon Laplace - Traité de mécanique céleste (dt. Abhandlung über die Himmelsmechanik, 1798-1825); Johann Gottlieb Fichte - Die Bestimmung des Menschen (1800); Friedrich Wilhelm Joseph Schelling - System des transzendentalen Idealismus (1800); John Dalton - A New System of Chemical Philosophy (dt. Ein neues System des chemischen Theiles der Naturwissenschaft, 1808-1827); Friedrich Adolf Trendelenburg - Logische Untersuchungen (1840); Ludwig Feuerbach - Das Wesen des Christentums (1841); Max Stirner - Der Einzige und sein Eigentum (1845); Herbert Spencer - A System of Synthetic Philosophy (dt. Grundlagen der Philosophie, 1860-1896); Friedrich Ueberweg - Grundriss der Geschichte der Philosophie (seit 1863 [wird überarbeitet - seit 1983 erscheint eine völlige Neubearbeitung, die auf über 40 Bände angelegt ist]); Ernst Haeckel - Generelle Morphologie der Organismen: Allgemeine Grundzüge der organischen Formen-Wissenschaft, mechanisch begründet durch die von Charles Darwin reformirte Descendenz-Theorie (1866); Henry Sidgwick - The Methods of Ethics (dt. Die Methoden der Ethik, 1874); Gottlob Frege - Begriffsschrift, eine der arithmetischen nachgebildete Formelsprache des reinen Denkens (1879); Jean-Marie Guyau - Esquisse d'une morale sans obligation ni sanction (dt. Entwurf einer Moral ohne Verpflichtung und Strafandrohung, 1885); Friedrich Nietzsche - Jenseits von Gut und Böse (1886); Friedrich Nietzsche - Zur Genealogie der Moral (1887); Eduard Bernstein - Die Voraussetzungen des Sozialismus und die Aufgaben der Sozialdemokratie (1899); Maurice Blondel - L'Action: Essai d'une critique de la vie et d'une science de la pratique (dt. Die Handlung: Versuch einer Kritik des Lebens und einer Wissenschaft der Praxis, 1893); Benedetto Croce - Filosofia come Scienza dello Spirito (Philosophie des Geistes, 1902-1917); Max Weber - Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus (1904-1905); George Santayana - The Life of Reason (dt. Das Leben der Vernunft, 1905-1906); Bertrand Russell und Alfred North Whitehead - Principia Mathematica (dt. Mathematische Prinzipien, 1910-1913); Eugen Bleuler - Dementia praecox oder Gruppe der Schizophrenien (1911); Ferdinand de Saussure - Cours de linguistique générale (dt. Grundfragen der allgemeinen Sprachwissenschaft, 1916 [posthum]); Ludwig Wittgenstein: Tractatus Logico-Philosophicus (1921); Hedwig Conrad-Martius - Realontologie (1923); Sigmund Freud - Das Ich und das Es (1923); Jan Christiaan Smuts - Holism and Evolution (dt. Die holistische Welt, 1926); Louis Lavelle - De l'être (dt. Über das Sein, 1928); Max Planck - Das Weltbild der neuen Physik (1929); John Scott Haldane - The Philosophical Basis of Biology (dt. Die philosophischen Grundlagen der Biologie, 1931); Hans Kelsen - Reine Rechtslehre: Einleitung in die rechtswissenschaftliche Problematik (1931); Feng Youlan - Zhongguo zhexue shi xinbian (dt. Neue Geschichte der chinesischen Philosophie, 1934); Gabriel Marcel - Être et avoir (dt. Sein und Haben, 1935); Arthur George Tansley - The Use and Abuse of Vegetational Concepts and Terms (dt. Die Verwendung und der Missbrauch von Vegetationskonzepten und -begriffen, 1935); Mao Tse-tung - Maodun lun (dt. Über den Widerspruch, 1937); Burrhus F. Skinner - The Behavior of Organisms: An Experimental Analysis (1938); Charles W. Morris - Paths of Life: Preface to a World Religion (1942); Gabriel Marcel - Homo viator: Prolégomènes à une métaphysique de l'espérance (1945); Bertrand Russell - A History of Western Philosophy And its connection with Political and Social Circumstances from the Earliest Times to the Present Day (dt. Philosophie des Abendlandes: Ihr Zusammenhang mit der politischen und der sozialen Entwicklung, 1945); Gabriel Marcel - Homo viator. Prolégomènes à une métaphysique de l'espérance (dt. Homo Viator: Philosophie der Hoffnung, 1945); Karl Jaspers - Die Schuldfrage (1946); Georges Lemaître - L'Hypothèse de l'atome primitif (dt. Die Hypothese des Uratoms, 1946); Norbert Wiener - Cybernetics or Control and Communication in the Animal and the Machine (dt. Kybernetik: Regelung und Nachrichtenübertragung im Lebewesen und in der Maschine, 1948); Simone de Beauvoir - Le Deuxième Sexe (dt. Das andere Geschlecht, 1949); Gilbert Ryle - The Concept of Mind (dt. Der Begriff des Geistes, 1949); Albert Camus - L'homme révolté (dt. Der Mensch in der Revolte, 1951); Carl Gustav Jung - Aion: Beiträge zur Symbolik des Selbst (1951); Talcott Parsons - The Social System (dt. Soziales System, 1951); Eugene P. Odum und Howard T. Odum - Fundamentals of Ecology (dt. Grundlagen der Ökologie, 1953); Georg Lukács - Die Zerstörung der Vernunft (1954); Janheinz Jahn - Muntu: Umrisse der neoafrikanischen Kultur (1958); Hans-Georg Gadamer - Wahrheit und Methode (1960); Frantz Fanon - Les damnés de la terre (dt. Die Verdammten dieser Erde, 1961); H.L.A. Hart - The Concept of Law (dt. Der Begriff des Rechts, 1961); Thomas Szasz - The Myth of Mental Illness: Foundations of a Theory of Personal Conduct (dt. Geisteskrankheit - ein moderner Mythos? Grundzüge einer Theorie des persönlichen Verhaltens, 1961); Herbert Marcuse - One-Dimensional Man (dt. Der eindimensionale Mensch, 1964); Alfred Müller-Armack - Wirtschaftsordnung und Wirtschaftspolitik: Studien und Konzepte zur sozialen Marktwirtschaft und zur europäischen Integration (1966); Noam Chomsky - Language and Mind (dt. Sprache und Geist, 1968); Donella und Dennis Meadows und Jay Wright Forrester - The Limits to Growth: A Report for the Club of Rome's Project on the Predicament of Mankind (dt. Die Grenzen des Wachstums: Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit, 1972); Robert Nozick - Anarchy, State, and Utopia (dt. Anarchie Staat Utopia, 1974); Erich Fromm - Haben oder Sein: Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft, 1976); Jeanne Hersch - L'étonnement philosophique: De l'école Milet à Karl Jaspers (dt. Das philosophische Staunen: Einblicke in die Geschichte des Denkens, 1977-1978); Edward Said - Orientalism (dt. Orientalismus, 1978); Rupert Sheldrake - A New Science of Life (dt. Das schöpferische Universum: Die Theorie des morphogenetischen Feldes, 1981); Fritjof Capra - The Turning Point: Science, Society, and the Rising Culture (dt. Wendezeit: Bausteine für ein neues Weltbild, 1982); Niklas Luhmann - Soziale Systeme: Grundriss einer allgemeinen Theorie (1981); Luciano De Crescenzo - Storia della Filosofia Greca (dt. Geschichte der griechischen Philosophie, 1983-1986); Gianni Vattimo und Pier Aldo Rovatti - Il pensiero debole (dt. Das schwache Denken, 1983); Garry Davis - World Government, Ready or Not! (dt. Weltregierung, bereit oder nicht?, 1984); Wolfgang Welsch - Unsere postmoderne Moderne, 1987); Julian Nida-Rümelin und Franco Volpi (u.a.) - Lexikon der philosophischen Werke (1988); Judith Butler - Gender Trouble: Feminism and the Subversion of Identity (dt. Das Unbehagen der Geschlechter, 1990); Hans Küng - Projekt Weltethos (1990); Henry Odera Oruka - Trends in Contemporary African Philosophy (dt. Trends in der zeitgenössischen afrikanischen Philosophie, 1990); Rick Roderick - Self Under Siege / Lecture 1: The Masters of Suspicion (dt. Selbst unter Belagerung / Vortrag 1: Die Meister des Misstrauens, 1993 [Teil einer Vortragsreihe]); Lothar Schäfer - Das Bacon-Projekt: Von der Erkenntnis, Nutzung und Schonung der Natur (1993); Peter Sloterdijk - Sphären (1998-1999 [Bände I und II - Band III erschien 2004 und passt daher nicht mehr ins Konzept dieser Liste (siehe oben)]); Frederic Vester - Die Kunst vernetzt zu denken: Ideen und Werkzeuge für einen neuen Umgang mit Komplexität; Der neue Bericht an den Club of Rome (1999 [basiert auf Werken zwischen den späteren 1960-er und den früheren 1990-er Jahren]).

Dass ich hier auch die (in Bezug auf die Philosophie) allerwichtigsten wissenschaftlichen Werke integriert habe, erklärt sich daraus, dass die Wissenschaften quasi aus der Philosophie heraus entstanden sind. In einer integralen Auffassung müssten sogar alle wissenschaftlichen und theologischen Werke sowie alle übrigen geistesgeschichtlich relevanten Werke der Bestseller- wie der Alternativliteratur - inkl. Belletristik, notabene, wo diese geistesgeschichtliche Relevanz besitzt - zu einer erweiterten Philosophie dazugezählt werden. Das zeigt, wie weit dieses Gebiet ist. Ich spreche mich weder für das eine, noch für das andere aus und versuche (wie meistens) in der Mitte zu stehen: also zwischen einer reinen Philosophie, welche sehr schwierig zu definieren wäre/ist, und der totalen Integration.

Ferner: religiöse Grundschriften (insbesondere: Die Bibel [Lutherbibel, King James Version, Nova Vulgata] und Die Reden des Buddha). Grösstenteils nicht berücksichtigt sind belletristische Bücher, die als 'philosophisch' bezeichnet werden (auch nicht von grossen Schriftstellern und/oder Philosophen [Dostojewski, Nietzsche, Camus]). Dafür habe ich wissenschaftliche Werke berücksichtigt, wenn sie von zentraler Bedeutung sind/waren für die Menschheitskultur. Wiederum sehr zurückhaltend war ich mit der spätmodernen und aktuellen Philosophie, weil ich diesbezüglich auch sehr grosse kritische Vorbehalte habe (dies führt dazu, dass ich mich nicht um die letzte Aktualität bemüht habe und die Liste beim Jahr 2000, also im letzten Jahrhundert, enden lasse). Berücksichtigt habe ich dagegen teils auch Bücher, die nur ganz am Rand oder gar nicht zur philosophischen Literatur gezählt und eher als Pseudo- oder Vulgärphilosophie eingestuft werden (dies gilt insbesondere für sogenannte New-Age-Autoren wie Capra, Vester, Sheldrake). Bücher zur Philosophiegeschichte hätte ich teils gerne in der Hauptliste aufgeführt, aufgrund des Platzmangels habe ich sie letztlich aber dann doch bloss unter den weiteren Erwähnungen aufgeführt. Natürlich könnte die Liste beliebig erweitert werden, und es ist sehr schwierig gewesen, mich hier auf 100 Titel zu beschränken.

* Wir können und wollen jedoch die Problematik keineswegs herunterspielen - nämlich die ganze Problematik mit einer früher weitestgehend rassistischen, antisemitischen und/oder frauenfeindlichen westlichen Philosophie (ob es im Osten anders oder besser ist, bleibe dahingestellt). Ich habe einmal eine Liste gemacht der bedeutendsten Philosophen diesbezüglich (d.h. wer in eine oder mehrere dieser Kategorien eingeordnet werden kann), und das war ernüchternd und erschreckend, denn die Frage war am Ende gar nicht mehr, wer auf dieser Liste steht, sondern wer nicht darauf steht (und das waren nur ein paar wenige). Dabei stellen sich natürlich Grundfragen, denn wir können heute jemandem, der aus diesen Gründen die gesamte (westliche) Philosophie verwirft nicht mehr sagen, dass er/sie dafür keinen Grund habe, und wir können auch nicht sagen, dass dies überhaupt gar keine Auswirkungen auf die Philosophie dieser Philosophen gehabt habe, wir können höchstens oder nur sagen, dass die ganze philosophische, wissenschaftliche und technische Entwicklung doch auch etwas Gutes gehabt habe, was man nicht verleugnen sollte. Am Beispiel des Begriffs der Vernunft: diesen brauchen wir natürlich, in jeder Philosophie eigentlich, aber es ist doch zu sagen, dass wir daraus, aus diesen und anderen Gründen, keinen Vernunftismus ableiten sollten. Ein Vernunftismus ist eine abzulehnende Übertreibung, auf die Vernunft als solche können wir jedoch nicht verzichten. Es ist also schwierig geworden, die heutige Philosophie (voruteilsfrei) zu lesen und (klug) zu analysieren, trotzdem aber ist gerade die Philosophie heute wie in der Zukunft so wichtig und bedeutend wie eh und je (mit den entsprechenden Hinweisen und Korrekturen).

Anmerkung: Das Verrückte bei dieser ganzen Thematik ist ja auch dies, dass sich solche Sachen selten direkt in den Hauptschriften befinden, sondern eben in Nebenwerken und Nebensätzen (oder auch nur in Biografien). In (m)einer grossangelegten und weitläufigen Lesetätigkeit bin ich - während rund 30 Jahren - nur auf wenige solche Sachen gestossen: erst durch im Web ist mir das bewusst geworden, und dann habe ich auch angefangen, mich dafür zu interessieren und diese Sachen aufzusuchen.

Ausdrücklich nicht in der Liste habe ich drei relevante Bücher der intellektuellen Diskussion dieser Zeit in den USA (für mich aber nicht als philosophisch eingestuft [es handelt sich hier eher um ein reisserisches Spiel zwischen Utopien und Dystopien]): Francis Fukuyama - The End of History and the Last Man (1992), Samuel P. Huntington - Clash of Civilzations (1992), Robert D. Kaplan - The Coming Anarchy (1994).

Ich habe die Liste also beschränkt auf Bücher bis zum Jahr 2000. Ein Buch möchte ich herausheben, nämlich: Michael Schmidt-Salomon - Hoffnung Mensch. Eine bessere Welt ist möglich (2014). Oder: wenn ein Buch schon alleine wegen des Themas und dessen Aktualität besticht.





-> Meine Lektüreliste -
alle Bücher, die ich gelesen habe: auf- und zuklappen.



Diese Lektüreliste hatte ich lange auf dieser Seite, dann habe ich sie eine Zeit lang herausgenommen, weil ich dachte, dass ich mich damit weder rechtfertigen muss, noch damit angeben möchte, jetzt habe ich sie aber wieder installiert - nachdem mich in den Sozialen Medien jemand ziemlich übel beschimpft hat (wie das halt leider immer wieder mal so vorkommt in den Sozialen Medien), und u.a. meinte, dass ich bloss 'einen auf Philosophie machen' würde. Das ist durchaus nicht der Fall: ich bin tatsächlich Philosoph, und es entspricht meiner Berufung und meiner Arbeit, mich mit Philosophie zu beschäftigen (nicht nur lektüremässig, sondern v.a. auch denkerisch, aber die Lektüre gehört dazu).





[Hintergrundbild: Agnes Martin, Affection, 2001 (im Alter von 89 Jahren), Acrylic and graphite on canvas - eine interessante Malerin, die auch interessante kunst- und lebensphilosophische Texte geschrieben hat.]

Griechische Musik: Ancient Greek Music*, Greek Music, Best of Mikis Theodorakis, Antonis Katinaris - Ti na sou kanei mia kardia (Bithikotsis, Kalatzis, Makedonas). - Gaming in Ancient Greece.

* Nice try - ich weiss nicht, was das genau sein soll, aber es tönt auf jeden Fall gut. Es tönt irgendwie wie die Vermischung von griechischen, keltischen, r&aouml;mischen bzw. romaischen und hardrockischen Rhythmen oder so.






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