Die Erklärung meiner Philosophie
Die Seite wird gerade nochmals überarbeitet (wir gehen bzw. ich gehe jetzt in die finalen Prozesse hinein).
[Anmerkung: Zwei kürzere Abschnitte (Zur Frage: 'Was ist deine Philosophie', 'Kulturgeschichte - ganz kurz' sowie 'Anti-Intellektualismus und Unphilosophie' [dieser kam ergänzend noch dazu]), die eine Zeit lang vorgelagert waren, wurden an das Ende der Seite verschoben, damit man hier direkt zuerst über meine eigene Philosophie informiert wird (hier geht es zu diesen Inhalten bzw. zu dieser Einleitung [am Ende der Seite eben]).]
Als ich mich (vor rund 30 Jahren) für Philosophie zu interessieren begann, habe ich in der zeitgenössischen (universitären) Philosophie, der ich aus verschiedenen Gründen kritisch gegenüberstehe, keinen Grund, Sinn und Halt gefunden (auch in der Wissenschaft nicht, die - v.a. in der Astrophysik [aber teils auch in der subatomaren Teilchenphysik] - eine immer groteskere und dunklere Form annimmt heute [Dunkle Materie, Schwarze Löcher, Ende des Universums, Paralleluniversen, Aliens, usw. usf., etc. etc., und nichts von alledem ist wirklich bewiesen (wie es in der Wissenschaft ja eigentlich sein sollte, die ja eigentlich weder ein Fantasygebäude, noch eine rein mathematische Matrix, welche sich völlig von der realen Grundlage entfernt hat, sein sollte; zu viel Spekulation in der Wissenschaft bedeutet vielleicht eben auch, dass es wieder Zeit ist für (wahre) Philosophie - nicht dass sie die Wissenschaft ersetzen sollte, sondern: dass sie der Wissenschaft helfen sollte, auf das nächste Level zu kommen; die Religion hat mir ebenfalls nicht genügt, weil man die Theologie dieser Zeit nicht als genügend bezeichnen kann: sie arrangiert sich irgendwie mit der Wissenschaft dieser Zeit, jedenfalls hat sie das in den letzten Jahren, Jahrzehnten und Jahrhunderten gemacht, ohne sich selber irgendwie weiterentwickelt zu haben: dabei gäbe es doch so viel Kraft, die von ihr ausgehen könnte, aber: die Religion hat heute, aus mehr oder weniger nachvollziehbaren Gründen Angst vor sich selber])). Ich habe deswegen mein eigenes philosophisches System begründet. Ich nehme an, dass die ganze Verdunklung der Kultur in dieser heutigen Zeit, wie wir sie ja in den Sozialen Medien derzeit sehr gut beobachten können, zu tun hat mit der heutigen Pseudowissenschaft (die über alle Ränder hinausdenkt, ohne mehr zu einem vernünftigen Nenner zu finden, die offen gebliebene Fragen durch teils sehr seltsam anmutende Pseudotheorien überdeckt und gleichzeitig die Frage nach einer Übertechnisierung und einem Verlust der menschlichen Kultur aufwirft [bei dem allem wissen wir noch überhaupt gar nicht, was das Universum eigentlich ist, wir wissen nicht, wie das Leben genau entstanden ist, und wir haben eigentlich noch immer - d.h. auch nach über 400 Jahren Wissenschaft noch - genug Mühe damit, uns als Menschen und Menschheit einigermassen selber im Griff zu haben; es ist also wirklich überhaupt nicht so, dass wir alles wüssten und/oder könnten]).
Es folgt: Meine Philosophie in der kürzest möglichen Form dargestellt.
Das Grundsystem: (Modul 3.0: 'Systematik vom [Da-] Sein' - ein sogenanntes Schichtenmodell, mit fünf Dimensionen): (Da-) Sein*, Leben, Glauben, (Nach-) Denken, Handeln (sowie Gut-Handeln und Nicht-Handeln). (Anmerkung: das Glauben ist hier nicht bloss religiös gemeint, sondern allgemein. Philosophische und psychologische Schichtenmodelle sind bekannt etwa von Aristoteles, Bovillus, Hartmann oder Gebser.) Das Modell der Weltstruktur (Modul 2.0: 'Die einfache Erkenntnis der zweifachen Dreifachheit'): Sein (Ebene vom reinen Sein [philosophisch bzw. ontologisch]) - Raum / Zeit (Ebene vom Da-Sein [wissenschaftstheoretisch]) - Materie (verdichtete Energie) / Feld (-Energie) / (Freie) Energie (Ebene vom Bewusst-Sein [wissenschaftlich bzw. physikalisch]). Zwischen den drei Ebenen liegen die Wirkung und die Ordnung als initiierende Faktoren. Das Bewusst-Sein meint hier nicht nur das menschliche Bewusst-Sein, sondern bereits sehr frühe Formen von Orientierung, Konzentration und Koordination (welches nach mir die Faktoren des Bewusstseins sind). Der Begriff des Urprozesses (Modul 1.0): Sein - Gott - Schöpfung - fgefNatur - Welt. (Ich verwende einen Urprozess statt einen Urgrund - in diesem läuft quasi alles gleichzeitig ab [es handelt sich hier nicht um die Ausprägung dieser Begriffe, sondern bloss um deren Initiation] - die Begriffe können letztlich gleichgesetzt werden [dies kann man ableiten von Thomas von Aquino, Plotin, Spinoza und anderen]. In einer unreligiösen Form verwende man bloss den ersten, vierten und fünften Begriff.) Die Ewigen Menschheitsziele: Wirtschaftsproduktivität, Sozialgerechtigkeit, Umweltverträglichkeit. (Leitet sich ab aus der fünften (d.h. der letzten) Ebene der fünften Dimension der Systematik vom [Da-] Sein. Diese besteht in einer ausgebauten Variante aus fünf Dimensionen, 25 Ebenen und 55 Faktoren [das ist publiziert in meinem ersten Buch (Postmoderne Ontologie, 2003), wenngleich noch ohne eigentliche Spezifizierung der Ewigen Menschheitsziele].)
* Zum Seinsbegriff müsste ich eigentlich sehr viel sagen. Es ist für mich der tiefste Begriff, nicht nur der Philosophie, sondern auch der Religion und der Wissenschaft. Ich kann hier keine Abhandlung über das Sein schreiben. Ich möchte vielleicht nur sagen, dass uns Parmenides, der Begründer der Seinslehre, (mit seinem kurzen Werk, wie es erhalten ist) sehr viel mehr zu sagen hat, als je bisher ein Philosoph erahnen konnte, und dass er von vielen Philosophen der Vergangenheit missinterpretiert wurde (das beginnt schon bei den grössten Grössen der antiken Philosophie, Platon und Aristoteles) - und dies teils mit Absicht (bis heute wird seine Philosophie verunglimpft - warum: das kann ich nicht sagen, vielleicht gerade deswegen, weil seine Wahrheit so tief ist [ist der Mensch nicht ein verdrehtes Wesen?]).
Wie sind die Module miteinander verknüpft? Modul 3.0 ist - wie gesagt - das Grund- oder Hauptsystem. Modul 2.0 erklärt den Zusammenhang von der philosophischen und der physikalischen Welt (oder die Entwicklung vom Sein zum Da-Sein und Bewusst-Sein). Modul 3.0 ist eine weiterführende Beschreibung des Urgrundes als Urprozess (was zeigen soll, was im Innersten der Welt der Fall ist [nach meiner Philosophie, wohlverstanden]).
Relativierungen und Revidierungen. In zwei Bereichen meiner Philosophie wird es gewisse Relativierungen und Revidierungen geben: das sind die Bereiche der (Maitreya-) Esoterik und der Weltpolitik. Ich werde das in meinem nächsten Buch richtigstellen. Die Idee der Weltregierung vertrete ich weiterhin, jedoch eher in langfristiger Sicht, so dass solches erst in einer späteren Zeit realisierbar wird - wenn es ausreichend gegen die bösen, schlechten und falschen Dinge in der Menschheit gesichert werden kann (Arroganz, Ignoranz, Impertinenz, Inkompetenz, Korruption und Mobbing). In der heutigen Zeit - mit ihren ganzen politischen Unzulänglichkeiten und Peinlichkeiten - wäre das Risiko vermutlich zu gross. Die Menschheit muss vermutlich zuerst zu besseren Erkenntnissen kommen (als letzte Möglichkeit für eine bessere Ordnung der Welt kann man es jedoch immer berücksichtigen). Was die westliche Maitreyarezeption betrifft (Steiner, Creme und andere), bin ich heute eher skeptisch. Den Begriff von einer Weltreligion (Morris) finde ich zwar interessant, aber auch recht schwierig. Es ist schon schwierig genug, die Politik auf der Weltebene zu koordinieren, und mit den Religionen wird es noch sehr viel schwieriger werden. Da muss man sich vielleicht zurückbesinnen auf den realistischeren Begriff der Ökumene und eines Weltethos (Küng) - d.h. das (Er-) Finden von einem kleinsten gemeinsamen Nenner (um es mal mathematisch zu formulieren). Ich bin durchaus bereit, praktische Einwände gegenüber philosophischen Idealen einzugestehen, dagegen verteidige ich das Ideal als solches, wo es gut und notwendig erscheint. Ideale sind nicht gegeben zur vollkommenen, perfekten oder absoluten Realisierung, sondern sie sind gegeben als Orientierungspunkte. Die meisten Ideale können gar nie richtig hergestellt werden, so dass viele Leute auf dem Weg verzagen. Das gilt auch etwa für das bürgerliche Ideal von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit (und selbstverständlich auch für das Ideal der Demokratie*). Das kann nicht wirklich erreicht werden, sondern muss immer wieder neu bedacht und verwirklicht werden (auf dem Niveau, auf welchem es halt jeweils gerade möglich ist - das ist der Sinn und Zweck von Idealen [und das führt zuweilen zu einer gewissen Doppelmoral: man vertritt Ideale, die nie ganz erreicht werden können, aber das ist immer noch besser, als gar keine Ideale zu vertreten; es ist sehr wichtig, solche Dinge einzusehen (sonst riskieren wir, dass am Ende alles verloren geht - das Menschliche besteht in einer ewigen Gratwanderung)]).
* Wenn etwa afrikanische Autoren - ich lese derzeit Achille Mbembe - sagen, dass die Demokratie nicht so gewaltlos sei, wie sie sich gebe, dann hat das sicher seine Berechtigung (im Gegenteil muss man sogar sagen: dass es noch nie eine Gesellschaft mit einem ähnlich stark entwickelten Militär und einer ähnlich stark entwickelten Polizei gegeben hat, wie die liberalistische [zumindest die Staatsgewalt wurde in der Demokratie also drastisch ausgebaut (ursprünglich übrigens zur Zeit von Napoleon)]) - sogar wenn er mit dem Begriff der 'demokratischen Sklavenstaaten' (in den USA) das vermutlich dunkelste Kapitel der bisherigen Geschichte der Demokratie anspricht (hier wurden offenbar - wie nicht selten - ökonomische Interessen vor politische Interessen gestellt). Aber die Demokratie hat einen entscheidenden Vorteil: sie nimmt das Volk in die Pflicht der Verantwortung. Das heisst: Verbrechen in Demokratien können nicht einer selbstherrlichen Regierung angelastet werden, sondern sie müssen dem Volk angelastet werden (das ist zwar eigentlich immer so, denn eigentlich ist jedes Volk verantwortlich für seine Regierung, aber in der Demokratie ist das institutionell hervorgehoben, so dass es unmissverständlich klar ist). Zur Sklavenarbeit ist auch zu sagen, dass demokratische Staaten sie ebenso systematisiert wie auch - später - abgeschafft haben (jedenfalls in der früheren drastischen Form [heute hört man jedoch davon, dass es Sklavenarbeit in Europa vereinzelt wieder gibt - was natürlich einer gewissen juristischen Nachlässigkeit entspricht]).
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Natürlich könnte ich noch hunderttausend Dinge schreiben, über die Philosophie, und was im engeren und weiteren Sinn damit zusammenhängt. Aber das tue ich hier nicht, dies soll ja eine kurze Darstellung meiner Philosophie bleiben (siehe oben). Da ich aber immer wieder mal was zu sagen habe, richte ich hier ein Philosophisches Magazin ein, mit Kurzbeiträgen zu verschiedenen Themen.
PHILOSOPHISCHES MAGAZIN.
Von der Wissenschaft der Gerechtigkeit. Ich habe herausgefunden, wie man die Welt tatsächlich verbessern kann. Die Religion macht keine Fortschritte, die Philosophie ist auf Abwegen, die Wissenschaft entwickelt keine Ethik (oder doch?). Es ist wohl so, dass die heutige Veränderung noch immer wesentlich über die Wissenschaft geht (die heutigen Menschen glauben auch der Wissenschaft längst nicht mehr alles, aber die Wissenschaft geniesst doch noch immer die höchste Glaubwürdigkeit [gegenüber etwa der Philosophie oder der Religion (und das natürlich je nicht ohne Grund - die Philosophie hat es mit der Kritik übertrieben, die Religion mit der Absolution, und beide zeigen derzeit wenig Einsicht zur Nachbesserung, während die Wissenschaft doch flexibel genug ist, um auch eigene Fehler der Technik zu anerkennen)]). Wir müssen beweisen, dass Ungerechtigkeit schädlich ist. Dann können - oder müssen - wir das Thema der Sozialgerechtigkeit angehen. Nachdem ich diesen Gedanken hatte, ging ich im Web auf die (Google-) Suche nach 'Ungerechtigkeit bei Tieren' (da ich in den Sozialen Medien schon private Videos - v.a. auf TikTok - gesehen habe, in welchen Hunde auf Ungerechtigkeit recht heftig [auf ihre Besitzer und Besitzerinnen] reagiert haben: vom Anschauen mit grossen Augen über das Anknurren bis zu einem kleinen spielerischen Angriff [bei grösseren Hunden - dass Hunde weggehen, habe ich nicht gesehen, in diesem privaten Umfeld, sie haben immer reagiert]). Und ich wurde fündig und habe ein interessantes (Youtube-) Video zu diesem Thema gefunden. Wie weit ist eigentlich die (Un-) Gerechtigkeitsforschung? Das kann man sehr genau sagen: noch nicht sehr weit, aber sie hat immerhin schon angefangen. [Video - ORF, Juni 2017].
Die Freiheit innerhalb der Grenzen der blossen Vernunft. Eigentlich müsste man heute ein Buch mit diesem Titel schreiben - und dem Zusatz: Eine Antwort an Immanuel Kant. Dieser hatte ja ein Buch publiziert mit dem genüsslichen Titel: "Die Religion innerhalb der Grenzen der blossen Vernunft". Dies als eine Antwort an die Forderung der Abschaffung der Kirche durch Voltaire. Die Deutschen leb(t)en ja im Protestantismus, und Kant stammte aus einer pietistischen Familie. Er wollte den Glauben nicht preisgeben, sondern er wollte ihn - was vielleicht etwa auf dasselbe hinausläuft - der reinen Vernunft unterstellen. Die Freiheit der Liberalisten erweist sich heute als immer problematischer - in verschiedenerlei Hinsicht (v.a. weil sie ja auch immer libertärer aufgefasst wird und nicht mehr ethisch, als eine Freiheit, die dort aufhört, wo die Freiheit des Anderen anfängt). Aber wir wollen den Freiheitsbegriff doch auch nicht preisgeben, und daher sollten wir vielleicht eine ähnliche Schrift verfassen, wie es Kant gegenüber der Religion getan hat. Nun kommt aber der Witz. Kant hat diese Schrift bereits selber geschrieben: es ist die "Kritik der praktischen Vernunft". Kants Philosophie, die ja von der Naturwissenschaft herkam, zielte darauf ab, die naturwissenschaftliche auf eine geisteswissenschaftliche Gedankenebene zu bringen. Und dies führte alles bei ihm zum Kategorischen Imperativ. Das heisst, dass alles, was man tut, immer auch einer allgemeinen Gesetzgebung dienen können sollte, oder anders gesagt: Das Handeln des Menschen sollte immer ethisch sein. Das heisst, dass eben auch die Freiheit der Vernunft untergeordnet wird. Bei Kant soll die Freiheit zum Guten genutzt werden, und das Gute ist bei ihm die Pflicht zur Vernunft. Wieso kennen wir das eigentlich nicht (mehr)? Es könnte daran liegen, dass sich damit die Frage erhebt, wer denn diese Vernunft definiert. Für viele ist es der Staat, und das wollen sie nicht. Bei Kant war es das eigene Nachdenken, und das tönt doch eigentlich sehr vernünftig. Das ist diese so naive und so überzeugende (sokratische bzw. platonische) Ansicht, dass man, wenn man nur genügend über die Dinge nachdenkt, schon irgendwann zu den richtigen Schlüssen kommt (alle). Wenn man Kant so einfach durchschaut und zusammenfasst, wird einer der komplexesten Philosophen der Philosophiegeschichte überhaupt, plötzlich ein ganz vernünftiger Mensch mit einer ewigen Botschaft. (Das ist Philosophie! Und warum konnte er das nicht einfacher sagen? Das kommt vielleicht aus unserer intellektuellen Kultur heraus, in welcher man viele Dinge liest, die komplexer verfasst sind, als es notwendig ist [und man bedenke eben auch, dass Kant von der Naturwissenschaft herkam, denn seine ersten Schriften sind naturwissenschaftliche Schriften - ebenso war das bei Leibniz, dem ersten grossen deutschen Philosophen]). Ist Kant nicht ein wundervoller Philosoph?
* * * * * Bis hierhin überarbeitet * * * * * *
[Neubearbeitung der Seite: Dezember 2025 bis Juni 2026].
Drei Philosophen, die mich stark beeinflusst haben. Adam Smith - obwohl ich mich eigentlich gar nie allzu gross mit ihm beschäftigt habe - durch meine wirtschaftliche Herkunft. Der Vater war Kaufmännischer Angestellter in der Automobil- und Kleinunternehmer in der Immobilienbranche, die Grossväter waren beide Handwerker. Ich selber habe das Wirtschaftsgymnasium besucht und an der Universität Wirtschafts- und Rechtswissenschaften studiert (ohne Abschluss). Genügend Argumente für Adam Smith, wie ich finde... So einfach ist es allerdings auch nicht: der Grossvater müterlicherseits war ein Sozialdemokrat der alten Sorte, aber trotzdem. Meine ersten Berührungen mit der Philosophie fanden im Gymnasium statt, etwa durch die belletristische Lektüre von Vertretern des Existentialismus (Camus, Sartre), die New-Age-Philosophie (Capra, Vester, Sheldrake), welche ein Teil der damaligen Bestsellerliteratur war, sowie ein paar wenige andere Philosophen, die in den Zeitgeist passten (Fromm, Jonas). Erst später begann ich mit der Lektüre der grossen philosophischen Klassiker, und hier stand u.a. Kant im Vordergrund, von welchem ich sogar bis dato die meisten Bücher gelesen habe (insgesamt acht Werke). Er beschäftigt mich bis heute - zuletzt habe ich eine Weltregierung vertreten gegenüber dem skurrilen aktuellen Chaos in der Weltpolitik (Kant begründete die Idee eines Völkerbundes, welche nach ihm bzw. seinem liberalen Sinn aber ausdrücklich keine Weltregierung sein sollte [ich bin da offen: jedenfalls sollten die Staaten der Welt besser zusammenarbeiten, um die Probleme der Zukunft lösen zu können - sei es in einer Weltregierung oder anders]). Die hier gemachte Erwähnung sollte nicht dazu führen, zu denken, dass meine Philosophie von der Esoterik geprägt ist - sie ist v.a. geprägt von Ontologie, Systematik und (Schweizer [!]) Pragmatismus. Man hätte hier also ebenso Parmenides, Empedokles und Hebler bringen können (man kann Hebler vielleicht nicht direkt einen Pragmatisten nennen, aber er entwickelte doch eine gewisse kritische Haltung gegenüber dem deutschen Idealismus und entwickelte 'Elemente der philosophischen Freiheitslehre' [hier gibt es einen kleinen Artikel zum bedeutendsten Berner Philosophen: Carl Hebler eben]). Oder auch drei andere - es gibt viele Kandidaten (besonders etwa [nach Lebenszeit angeführt]: Buddha, Konfuzius, Laotse, Anaximander, Parmenides, Empedokles, Platon, Aristoteles, Cicero, Jesus Christus, Augustinus, Thomas von Aquino, Nikolaus von Kues, Pico della Mirandola, Erasmus von Rotterdam, Hobbes, Descartes, Spinoza, Newton, Leibniz, Locke, Voltaire, Rousseau, Smith, Kant, Saint-Simon, Hegel, Schopenhauer, Darwin, Kierkegaard, Marx, Hebler, Nietzsche, Bernstein, Dewey, Steiner, Einstein, Heidegger, Hartmann, Fromm, Jonas, Sartre, Gebser, Feynman, Jahn, Lyotard, Shepard, Vester, Küng, Capra, Sheldrake, Roderick, Bard, Heidbrink, Silva, usw. usf., etc. etc.*). Meine Philosophie hat eben viele Wurzeln, da ich mich mit so vielen Dingen beschäftigt habe. Die hier aufgezeigte Beeinflussung scheint mir aber dennoch die vielleicht prägendste zu sein (v.a. in der gegebenen Symbolik: Markt, Welt, Wasser [das heisst: am Anfang der modernen Zeit steht der Markt - in der heutigen Zeit erkennen wir die Probleme der Welt, und dass der Markt auf der Weltebene neue und andere Probleme aufwirft, die wir lösen müssen - und das Wasser steht für eine gewisse Besänftigung in der ganzen heutigen Aufregung sowie für ein Element der Lebendigkeit, in einer Zeit, die - gerade auch philosophisch gesehen - auf das Tote zustrebt (ich empfehle auch dieses Interview mit Fritjof Capra)]).
* Und was ist eigentlich mit den Frauen? Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist ein wichtiges Thema, wenn wir uns aber den Zustand der heutigen Welt betrachten, ist die Menschheit und Menschlichkeit an sich gefährdet, und das ist für mich das grössere Thema. Ich schätze Philosophinnen wie etwa Maitreyi, Conway, Lady Shepherd, Tumarkin (die erste voll berechtigte Philosophieprofessorin der Welt), Conrad-Martius, Stein, Arendt, Weil, Meier-Seethaler, Haraway oder Von Redecker (es ist hier darauf zu verweisen, dass die Frauen besonders in der Ontologie und im Existentialismus, in der Seinsphilosophie also, bedeutend vertreten waren [Conrad-Martius, Stein, Arendt, De Beauvoir, Weil, Hersch]), aber ich sehe sie trotzdem nicht in der ersten Reihe der Philosophen, die mich am meisten beschäftigt und beeinflusst haben. Auch die Philosophie der Schwarzen geht für mich eine ähnliche Richtung. Ich sehe sowohl für die Philosophie der Schwarzen wie auch jene der Frauen ein grosses Potential in der Zukunft, aber dagegen betrachte ich die Gegenwart dieser Richtungen, die ja beide noch recht jung sind, entwicklungsgeschichtlich betrachtet, als noch zu wenig bedeutend (die Philosophie der Frauen ist noch zu stark mit der Gleichberechtigung und dem Feminismus [De Pizan, De Gouges, Wollstonecraft, De Beauvoir, Butler] beschäftigt, die Philosophie der Schwarzen zu sehr mit der Befreiung von [Neo-] Kolonialismus und [Neo-] Imperialismus, so dass die eigentlichen Stärken dieser Bereiche heute erst in Ansätzen vorhanden und zu erkennen sind). [Es bleibt vielleicht zu erwähnen, dass es selbst in früherer Zeit einige interessante Philosophinnen mehr gibt, als man gemeinhin annimmt (dies als kleiner Hinweis für Frauen, welche die Philosophie von Frauen stärker einbringen möchten). In der afrikanischen Philosophie möchte ich v.a. verweisen die Einteilung der afrikanischen Philosophie von Oruka und die Darstellung der Bantu-Philosophie von Kagame sowie auch auf das Buch "Muntu - Umrisse der neoafrikanischen Kultur" von Janheinz Jahn, welcher eine neue afrikanische Philosophie von den afrikanischen Menschen in der Diaspora ableitete (1958 - das Buch wurde v.a. in den USA gross beachtet [engl. Muntu: African Culture and the Western World]). Zur Geschichte der afrikanischen Philosophie: Kimmerle, Ndjana, Biyogo, Graness. Im Diskurs zum Kolonialismus ist etwa Césaire besonders bedeutend. Natürlich wird die afrikanische Philosophie in Europa noch immer stark unterschätzt. Es muss uns daher nicht erstaunen, dass wir auf die Frage nach den bedeutendsten afrikanischen Philosophen noch immer Antworten bekommen wie etwa: Camus, Derrida, Althusser. Dies zu zwei Bereichen, mit denen ich mich zwar auch beschäftigt habe, für die ich aber leider etwas zu wenig Zeit gehabt habe (ein dritter solcher Bereich ist die muslimische Philosophie des Mittelalters [Al-Kindi (lat. Alkindus), Al-Razi (Rhazes), Al-Farabi (Alpharabius), Ibn Sina (Avicenna), Al-Ghazali (Algazelus), Ibn Rushd (Averroës), Ibn Khaldun und andere]).]
[Anmerkung: Dies sind die beiden bzw. die drei anfangs erwähnten Abschnitte, die ich ans Ende dieser Seite gesetzt habe.]
Was ist deine Philosophie? Mich interessiert wirklich, ob du eine Philosophie hast und was es ist. Noch mehr als die Philosophie von Einzelnen - die ja sehr verschieden sein kann - interessiert mich jedoch eigentlich die Philosophie der Gesellschaft (die sich ja auf etwas einigen sollte [oder müsste - auch und gerade in dieser wirren Zeit]). Aber die kann man ja nicht fragen - ich glaube nicht, dass einem etwa Behörden auf eine solche Frage antworten würden, und wenn, dann sicher mit nichtssagenden technischen Sätzen - ich kenne die Antwort von Behörden auf intelligente Fragen: das Niveau der Antwort entspricht selten bis nie dem Niveau der Frage (aber vielleicht würde das ja auch schon etwas sagen). Sicher aber ist es auch interessant, dies von einzelnen zu hören. Was bedeutet es eigentlich, eine Philosophie zu haben? Es bedeutet für das Individuum dasselbe wie für die Gesellschaft: eine Orientierung haben, einen Sinn erkennen, eine Idee verfolgen. Ich frage natürlich, weil ich mit einiger Berechtigung annehmen muss, dass kaum jemand in dieser Gesellschaft irgendeine (bewusste) Philosophie hat. Man könnte nun auch fragen, was es denn bedeutet, keine Philosophie zu haben. Aber das wäre fast schon eine rhetorische Frage im gegebenen Zusammenhang. Wenn wir davon ausgehen müssen, dass die allermeisten heutigen Leute keine Philosophie haben, dann müssten wir uns die Frage stellen, ob es denn früer anders war. Ich meine: ja - es gab zumindest die Religion (das Christentum), es gab die Bürgerlichkeit (die liberale Auffassung), und es gab die Sozialdemokratie (alles eben auch noch im Idealismus dieser Ideologien, während die meisten heute nicht mehr über Religion reden wollen, und wenn sie eine politische Einstellung haben, sind sie bloss nur noch links gegen rechts oder rechts gegen links [auch dabei muss man nichts überlegen]). Es stellt sich zum Schluss dieses Intros eigentlich nur noch die Frage, warum denn die Leute von heute keine Philosophie (mehr) haben? Das hängt einerseits mit der zeitgemässen Philosophie zusammen, die absolut verloren scheint, in ihren eigenen Scheinfragen und -erklärungen, die schon längst nicht mehr bieten, was Philosophie eigentlich bieten sollte, und an denen sich niemand mehr orientieren kann (und will - ausser ein paar unverwüstlichen [Schein-] Intellektuellen, welche daraus noch ein paar sophistische bis skeptizistische Antworten ziehen, wie man es begründen kann, dass man eben keine Einstellung [mehr] hat). Ein zweiter Grund scheint mir aber noch tragischer zu sein - es ist die Tatsache, dass an unseren Schulen nichts in dieser Richtung gelehrt wird. Es gibt kein Fach 'Philosophie', und wo es doch der Spur nach existiert, behandelt es eben diese (zeitgenössische) Philosophie, die wir gerade besprochen haben, oder sie geht in frühere Zeiten zurück (in die Antike, ins Mittelalter oder auch in die Neuzeit), ohne diese mit der Gegenwart zu verbinden. Das hilft natürlich auch nicht weiter. Da kann man dann nur sagen: ja, die Alten hatten noch ein paar gute Ideen. Aber es war eben eine vollkommen andere Zeit - und das hilft nichts (es ist nicht so - wie manche Esoteriker [oder Magier] behaupten - dass es am Ende so sein wird, wie es am Anfang gewesen ist [wie sollte so etwas zustande kommen, in einer Welt, die sich stets weiterdreht und die geprägt ist von ständiger Entwicklung? Nicht in einer Welt, in der Menschen leben]). Summa summarum: die Frage ist (absolut) ungeklärt, und ich stelle dir also weiterhin diese Frage (wie Sokrates, welcher so naiv mit den Leuten gesprochen haben soll, oder Jesus [welcher so naiv den Leuten vorgepredigt hat]): 'Was ist deine Philosophie?' (Weil es mich einfach wundernimmt.)
Kulturgeschichte - ganz kurz. So kurz und knapp hast du die (gesamte) Kulturgeschichte noch nie erklärt bekommen. Ohne Esoterik, Hinter- und Abgründe - nur das Wesentliche der Kultur (denn wir müssen ja wissen, was denn eigentlich diese Kultur ist, von der wir [heute] ausgehen - dazu gibt es eine ganz lange, eine lange, eine mittlere, eine kurze und eine ganz kurze Antwort - dies hier ist die ganz kurze Antwort).
Die (oder: meine) ganz kleine Kulturgeschichte. [ Altertum: Mose (das Gesetz [Thora]) und Buddha (das Verwehen [Nirwana]).] Antike (Philosophie): Drei verschiedene Ethikgrundsätze: 1. Das Ganze (bzw. das Sein - Parmenides), 2. Das Gute (Platon), 3. Die Mitte (Aristoteles, analog: Konfuzius [und Jesus (! -> Lukas-Evangelium [Lk] 17,21)]). Mittelalter (Theologie): Markus-Evangelium (Urevangelium) + Drei Kernsätze (1. Ihr seid das Licht [Mt 5,14 - so schaue darauf, dass nicht das Licht in dir Finsternis sei (Lk 11,35)], 2. Das Reich Gottes ist mitten unter euch [Lk 17,21* - sowie kommt denn es ist alles bereit! (Lk 14,16)], 3. Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen! [Off 22,21 - letzter Satz des Neuen Testaments der Bibel]). Neuzeit (Wissenschaft): Renaissance-Humanismus sowie Wissenschaft durch Empirismus (mit der experimentellen Methodik) und Rationalismus (mit der mathematischen Beweisführung). Moderne (Politik): Liberalismus/Aufklärung und Sozialdemokratie + Ökologie. Heute: Wake up! Cool down. So what?
* Ich bitte darum, die Bibel wirklich wörtlich zu lesen und nicht auf die vielen Interpretationsangebote hereinzufallen, die allgemein gegeben werden. Denn wir müssen, wenn wir es verstehen wollen: es erstens lesen, zweitens es selber verstehen und drittens (erst) es abgleichen mit dem, was darüber schon gesagt worden ist (das gilt für alle Literatur). Sie sagen schon, dass man nur glauben und sich nichts dabei denken soll, aber wir haben gesehen, wo das hingeführt hat. Das brauchen wir so nicht noch einmal. Daneben ist es zweitens auch wichtig, es im Gesamtzusammenhang zu sehen, und das kann man natürlich erst, wenn man das ganze Buch gelesen hat (und das machen natürlich heute nicht mehr viele, aber item). Es ist recht schwierig, das Buch wörtlich aufzufassen und es dennoch (oder gerade deswegen) auch im Zusammenhang zu sehen - aber es ist nicht unmöglich (viele Verständnisschwierigkeiten bei einzelnen Sätzen lösen sich im Zusammenhang mit anderen Sätzen, mit der gegebenen Situation oder im Gesamtzusammenhang auf [ich sage nicht alles, aber vieles (es ist ein Hypertext, in welchem sich manche Stellen auf andere beziehen, ausgesprochen oder nicht)]). Drittens müssen wir auch das Gefühl miteinbringen, wenn wir uns mit diesem Thema (Religion, Christentum) beschäftigen, denn das spricht nicht nur den Intellekt, sondern auch das Gefühl an. Wir kommen um diese ganze Komplexität nicht herum, wenn wir das Richtige damit anfangen wollen. Darum sage ich auch: lieber - am Anfang - nur ein Evangelium lesen und dieses richtig zu verstehen versuchen, als (von Anfang an) das ganze Buch zu lesen und am Ende keinen blassen Schimmer von irgendetwas zu haben (natürlich sollten wir die Geschichte und Herkunft der Evangelien ein bisschen kennen, aber dazu reicht [fürs Erste] auch eine Zusammenfassung aus einer anderen Quelle: der Ton ist derselbe, im Neuen wie im Alten Testament, oder zumindest ein ähnlicher, aber das Thema ist ein ganz anderes: das Alte Testament bezieht sich auf das Gesetz, das Neue Testament bezieht sich auf den Messias, der herausgefunden hat, dass ein Fluch auf dem Menschen liegt, und der diesen Fluch - langsam aber stetig - lindern und beseitigen möchte). Nun aber zur Philosophie.
Allgemeine Lektüre-Empfehlungen zur Philosophiegeschichte (für diejenigen, die sich etwas tiefer mit der Philosophiegeschichte beschäftigen möchten). Ich empfehle hier nicht einzelne Werke von einzelnen Philosophen, sondern - v.a. für Einsteiger - Bücher zur Philosophiegeschichte: 1. dtv-Atlas zur Philosophie (kurz, übersichtlich), 2. Weischedel und/oder Spierling (biografisch, kurz), 3. Russell, Höffe und/oder Hirt (je relativ kurz und bündig) oder auch Helferich oder Störig (ein kleines bisschen ausführlicher).
Anti-Intellektualismus und Unphilosophie. Dies sind die zwei bedeutendsten Faktoren, warum es die Philosophie heute so schwer hat. Ich finde es auch interessant, dass man immer wieder hört, dass Taten wichtiger seien als Worte - dieses (US-) Bekenntnis zum Pragmatismus. Das mag auf einem Bauplatz richtig sein, als Philosoph kann ich das jedoch nicht bestätigen. Wenn ein Mensch bewusst und vernünftig handeln will, muss er doch zuerst denken und evtl. auch reden (das heisst, seine Gedanken artikulieren - interessanterweise steht denn heute auch die Kommunikations- und Diskurstheorie von Habermas und Apel dem US-Pragmatismus entgegen; ich will das nicht gegeinander ausspielen [und betrachte das beides als wertvoll, obwohl ich je auch kritische Anmerkungen dazu habe], ich will hier nur sagen, dass es allgemein so ist, dass die europäische Kultur seit dem Zweiten Weltkrieg der US-Kultur gefolgt ist, auch in der Philosophie (v.a. natürlich in der sogenannten 'Philosophie des Geistes' bzw. der Sprache, des Geistes und des Bewusstseins, welche etwas scholastisch anmutet - mit [zu] viel Dies & Das bzw. Sic et non - und keine bedeutenden Resultate gebracht hat), und dass daher auch in Europa ein verstärkter Anti-Intellektualismus entstanden ist, oder: am Entstehen ist (so sind auch etwa die aktuellen Tendenzen zu einem Neofaschismus nicht intellektuell [Gentile, Rosenberg*, Schmitt], sondern anti-intellektuell geprägt [das hat übrigens zunehmend auch für den Liberalismus und den Sozialismus gegolten], weil sich die heutigen Leute im Allgemeinen nicht mehr für intellektuelle Sachen und Argumente interessieren)]). Rick Roderick, der vielleicht profundeste US-Kenner der europäischen Philosophie, hat in diesem Abschnitt seines Vortrags "The Self Under Siege: The Masters of Suspicion" (1993) sowohl die Gründe für den Anti-Intellektualismus wie auch die fatale Einstellung der zeitgenössischen Philosophie erklärt**: «I will just mention an article by the philosopher Richard Rorty called "The World Well Lost". This is the 'Abschied' now remember of a tradition that is at least 2500 years old, and now that tradition is produced in tiny little articles - four, five page articles - in journals that are read by a number of people that's a small enough number that if they were all in a boat and it sank, they would have no readership. And it could be a small boat, it wouldn't need to be Lusitania, it could be a raft, perhaps. But in any case, Rorty in one of these journals wrote an article called "The World Well Lost" and developed a principle that I think has become widespread toward the end of the 20th Century, concerning philosophy's role in informing us about ourself, or about the world. The title itself indicates it: "The World Well Lost"; Rorty's view is that any problem that has been around for 2500 years for which we still don't have a solution, the right response by the contemporary philosopher is "I don't care". And the charm of Rorty's answer is it's so American. It's deeply rooted in our culture, in both the anti-intellectualism of our culture, in our fear of eggheads and so on, and so in that sense it has a double significance. Positively it means that the work of intellectuals has always been separated off from the work of ordinary people. In other words, you have to be freed from the constraints of manual labour. When I was a dishwasher, I didn't have a lot of time to do this. When I was a union organizer, I didn't have a lot of time to do this. Any time I was involved in manual labour, I didn't really have the time to do this intellectual work. That separation, that fateful separation between intellectual and manual labour has been with philosophy throughout. It's rather disappointing though to have that tradition - the great tradition of thinking in general - be reduced to a comment like "Well, gee... I don't care".»
* Interessant - folgenden Abschnitt kann man in der Wikipedia finden, auf der Seite von Alfred Ernst Rosenberg: «Als Student war er 1917 Zeuge der Revolution in Moskau. Unter dem Einfluss russischer Emigranten interpretierte er diese als Folge einer jüdisch-freimaurerischen Weltverschwörung. Mit dieser Vorstellung prägte er später massgeblich die Ideologie der NSDAP. Ab 1920 trug Rosenberg mit zahlreichen rassenideologischen Schriften erheblich zur Verschärfung des Antisemitismus in Deutschland bei.» (Da habe ich mich die ganze Zeit gefragt, woher denn eigentlich die ganzen Verschwörungssachen in den Sozialen Medien genau kommen, und dann liest man das [Wikipedia vom 4.6.2026]. Vielleicht braucht man heute noch eine kleine Zusatzüberlegung, aber das erklärt doch so manches, worüber man sich vorher den Kopf zerbrochen hat.)
** Dies ist die deutsche Übersetzung (von Google Translation): «Ich werde nur einen Artikel des Philosophen Richard Rorty mit dem Titel "Die wohl verlorene Welt" erwähnen. Dies ist der Abschied, erinnert euch, von einer Tradition, die mindestens 2500 Jahre alt ist, und nun wird diese Tradition in winzigen Artikeln - vier-, fünfseitigen Artikeln - in Zeitschriften veröffentlicht, die von einer Anzahl von Menschen gelesen werden, die so klein ist, dass, wenn sie alle in einem Boot wären und es sinkt, sie keine Leserschaft hätten. Und es könnte ein kleines Boot sein, es müsste nicht die Lusitania sein, es könnte vielleicht ein Floss sein. Aber in jedem Fall schrieb Rorty in einer dieser Zeitschriften einen Artikel mit dem Titel "Die wohl verlorene Welt" und entwickelte ein Prinzip, das meiner Ansicht nach gegen Ende des 20. Jahrhunderts weit verbreitet wurde, betreffend der Rolle der Philosophie, uns über uns selbst oder über die Welt zu informieren. Der Titel selbst deutet es an: "Die wohl verlorene Welt"; Rortys Ansicht ist, dass jedes Problem, das seit 2500 Jahren existiert und für das wir immer noch keine Lösung haben, die richtige Reaktion des zeitgenössischen Philosophen "Mir egal" ist. Und der Reiz von Rortys Antwort liegt darin, dass sie so amerikanisch ist. Sie ist tief in unserer Kultur verwurzelt, sowohl im Anti-Intellektualismus unserer Kultur, in unserer Angst vor Professoren und so weiter, und hat in diesem Sinne eine doppelte Bedeutung. Positiv bedeutet es, dass die Arbeit der Intellektuellen schon immer von der Arbeit der normalen Menschen getrennt war. Mit anderen Worten, man muss von den Zwängen der manuellen Arbeit befreit sein. Als ich Geschirr spülte, hatte ich nicht viel Zeit dafür. Als ich Gewerkschaftsorganisator war, hatte ich nicht viel Zeit dafür. Jedes Mal, wenn ich in manueller Arbeit tätig war, hatte ich nicht wirklich die Zeit, diese intellektuelle Arbeit zu erledigen. Diese Trennung, diese schicksalhafte Trennung zwischen intellektueller und manueller Arbeit, hat die Philosophie durchgehend begleitet. Es ist jedoch ziemlich enttäuschend, dass diese Tradition - die grosse Tradition des Denkens im Allgemeinen - auf einen Kommentar wie "Na ja, hm... das ist mir egal" reduziert wird.»
Roderick hat gesehen und vorausgeahnt, was derzeit in den USA, in Europa und in der Welt geschieht (und auch Chomsky hat davor gewarnt). Vielleicht müssen weniger davor fürchten, dass etwas Negatives entstehen könnte - das hat es in der Menschheit immer wieder gegeben, vielleicht müssen wir uns viel mehr davor fürchten, dass dem Positiven aller Boden für immer entzogen werden könnte. Ich bin schon sehr erstaunt, wie übel heute teils bereits die Dinge verdreht werden. Wir sagen - oder: die Philosophie - sagt dem: Fake News, Post Truth, Weak Thought. Die Probleme, die wir heute haben liegen vermutlich weniger am System, als viel mehr an den Fähigkeiten der Menschen. Je fähiger der Mensch ist, desto vernünftiger müsste er werden, doch heute scheint geradezu das Gegenteil der Fall zu sein. Wie wenn es einen Wendepunkt geben würde, an welchem Intelligenz umschlägt in Arroganz, Ignoranz, Impertinenz, Inkompetenz, Korruption und Mobbing (das heisst: vom guten Sinn in alles Schlechte und Schlimme der Menschheit). Oder auch: wahre Gescheitheit in reine und gerissene Schlauheit, die keine Rücksicht mehr nimmt auf irgendwelche Verluste. Das ist das, von dem Roderick im Grunde spricht. Ich möchte lieber nicht allzu pessimistisch sein, und solange es irgendwelchen Grund gibt, anzunehmen, dass es wieder besser werden kann, sollte der Mensch optimistisch bleiben, aber trotzdem.
Und... last but not least: möchte ich sagen, dass ich sowohl ein Vertreter der Erneuerung wie auch der Erhaltung bin. Ganzheitliche Tendenzen sind hervorragend, doch sie bedeuten auch die Gefahr, das rein technische Grundlagenwissen zu vergessen. Die neue oder zukünftige Wissenschaft sollte auf Rationalismus, Empirismus UND Holismus basieren (ebenso auf Betriebs-, Volks- und Weltwirtschaft). Das ist ein schwieriger Balanceakt und sehr leicht vergisst man das Eine zugunsten des Anderen. Das sollte man nicht tun. Auch etwa in der Religion nicht: wir sollten Verbesserungen und Erneuerungen fordern und trotzdem den Ursprung nicht vergessen. Ich bin immer dafür, dass man die ganzen Entwicklungen sieht, inkl. den Möglichkeiten in der Zukunft. Der wahre Fortschritt verbindet das Neue mit dem Alten. Früher konnten die Menschen neue Welten erschaffen: vom Altertum zur Antike, von der Antike zum Mittelalter, vom Mittelalter zur Neuzeit und von der Neuzeit zur Moderne. In der heutigen Zeit (der Spätmoderne) ist das nicht mehr möglich. Es wird kein Philosoph kommen, welcher die Philosophie neu begründet, es wird kein Religionsstifter mehr kommen, welcher die Religion neu begründet, es wird kein Wissenschaftler mehr kommen, welcher die Wissenschaft neu begründet, und es wird auch kein Ökonom und kein Politiker kommen, welcher die Ökonomie und die Politik neu begründen werden. Die Leute, welche etwas anderes glauben, leben in einem naiven Irrtum. Es wird keine neue Welt geben, höchstens eine neue Zeit, in welcher erinnert werden muss an alles, was der Mensch bis hierhin geschafft hat - ohne die Verleugnung der Fehler, sondern im Bewusstsein, dass ihm auch viel Adäquates gelungen ist. Von diesem Punkt müssen wir ausgehen (Heidegger hat es gesagt, ob man ihn nun mag oder nicht: die Zusammenfassung des Ganzen und die Bestimmung der äussersten Möglichkeiten), und davon ausgehend müssen wir weitergehen. Es gibt keinen anderen Punkt. Und das, was ich mache, ist keine neue Philosophie - es ist die Analyse der bisherigen Philosophie bis dato, und der Schluss, welchen man daraus ziehen muss. Das Wichtigste für mich ist der Verweis auf die (ganze) Philosophiegeschichte, d.h. auf die ganze Entwicklung der Philosophie, die Umsetzung dieser Entwicklung in ein System und der Schluss auf die ewigen Menschheitsziele daraus. Damit alleine ist noch nichts gewonnen, sondern erst, aber immerhin, etwas gedacht. Ich schätze die Aktivisten, solange ihre Aktivitäten in einem mehr oder weniger friedlichen Rahmen verlaufen nicht weniger als die Denker - es braucht beides.
Eine Vision der Zukunft. 'Vielleicht wird es einen Schritt vorwärts gehen und zwei zurück, während wir auf den grossen Sprung nach vorne warten (engl. the great leap forward - den Sprung zum besseren Einrichten für das wahre Aushalten, in einer Menschheit, die sich gefunden hat). Die Zukunft kommt, und wir können ihr nicht entfliehen. Aber wir können unsere Städte und unsere menschlichen Systeme* mit positiv verstärkten - Freude und Glück erzeugendem - Rückkoppelungsschleifen ausstatten, welche die strömende Kraft (engl. Flow) lehren, um sie zu einem natürlich werdenden Aufkommen zu machen. Wir können die westliche Kybernetik (Lehre von der Steuerung und Regelung) und den östlichen Taoismus (Lehre von der strömenden Kraft) zusammenbringen. Das ist meine Hoffnung.' (Eine kleine Vermischung von Gedanken von mir, Billy Bragg und Jason Silva [auch wenn wir letztlich alle nur wenig Ahnung haben (aber trotzdem: eine kleine Ahnung können wir schon haben, von dem was möglich wäre, wenn wir nicht mehr dagegenstehen würden)].)
* Silva spricht hier von 'social systems', aber ich bevorzuge den weniger politisch aufgeladenen Begriff von 'menschlichen Systemen' (engl. human systems). Ist es nicht letztlich dasselbe (nach all unseren Erfahrungen mit Freiheit, Gleichheit und Bürgerlichkeit)?
Und noch etwas zum Thema 'Philosophie im Internet' (bzw. oder v.a. in den Sozialen Medien). Man darf nicht erwarten, dass man da auf einen durchschnittlichen oder sogar fachgerechten Philosophiekurs trifft, sondern das sind wilde Inhalte, die mal von hier und mal von da kommen. Häufig handelt es sich nicht um zeitgenössische Philosophie, sondern um Philosophie der Vergangenheit, wovon dann die entsprechenden Autoren der Beiträge daraus herausnehmen, was ihnen gerade so in ihren Kram hinein passt. Der Philosoph, auf den man (mit grossem Abstand!) am Häufigsten trifft, ist Friedrich Nietzsche. Warum das so ist, das kann sich dann jeder/jede selber überlegen. Nietzsche ist der Philosoph der Antimoral, und es ist absolut falsch, ihn als Philosoph des Volkes darzustellen. Er war ein Mensch mit ausgesprochen grossem intellektuellem Dünkel. Er behauptete sogar, eine adlige Herkunft zu haben (was vermutlich nicht einmal stimmt). Ebenfalls oft kommen die Stoiker vor - auch hierbei sind gewisse Bedenken anzumelden (usw. usf., etc. etc.). Jeder/jede wird auf verschiedene Dinge treffen und sich seine eigenen Gedanken dazu machen. Natürlich kommen nicht alle in Berührung mit Philosophie im Internet, sondern vermutlich eher wenige, aber eben gerade die, welche in einer existentiellen Problematik stecken und sich daher für allerhand Wahrheit und Weisheit interessieren. Immer ist mein Tipp für den Anfang einer Beschäftigung mit der Philosophie derselbe - ein Buch zur Geschichte der Philosophie lesen, um zuerst einmal einen Überblick zu bekommen (ich empfehle den 'dtv-Atlas zur Philosophie' [das ist zwar vielleicht ein bisschen trockener als ein grösseres Buch, aber es ist kurz, präzis und informativ]).
Zu guter Letzt (und später Stunde). Was unterscheidet meine Philosophie von den Philosophien der zeitgenössischen heutigen (Universitäts- oder auch den diversen heutigen Hobby-) Philosophen? Rorty sagte über offene Fragen: I don't care. Ich sage: jede offene Frage in der Wissenschaft und/oder der Religion - und erst recht in der Philosophie selber - muss den Philosophen bekümmern, und er muss eine Antwort darauf finden. Das ist der ganze Unterschied. Ich mache etwas, was eigentlich seit Aristoteles kein Philosoph mehr gemacht hat, nämlich: die gesamte Philosophie bis dato bearbeiten und die Philosophie auf einen komplett neuen Boden stellen. Dabei will ich nicht alles umwerfen, sondern im Gegenteil: alles integrieren* und in ein (neues) System bringen. Ich tue dies vor dem Hintergrund einer (scheinbar) untergehenden Welt (wie wir gesehen haben, war das bei Aristoteles sehr ähnlich - in den Sozialen Medien können wir die ganze Dramatik dieser [scheinbar] untergehenden Welt einsehen und erkennen). Während Aristoteles die systematische Wissenschaft und ihre Disziplinen begründet hat (jedenfalls einen Teil der heutigen wissenschaftlichen Disziplinen) erhebe ich die ewigen Menschheitsziele, die zu einer allgemeinen Ausrichtung und einem allgemeinen Sinn führen können (ohne den Ausrichtung und den Sinn des Einzelnen zu verwerfen, natürlich [man muss trennen zwischen dem Einzelnen und dem Allgemeinen, dem Privaten und dem Öffentlichen]), aber auch zu einer Ausrichtung der Wissenschaft (ohne dass deren grundsätzliche Forschungsfreiheit angetastet wird - die Wissenschaft kann aber natürlich einsehen, dass es heute notwendig erscheint, nicht mehr weiter ziel- und planlos in die Zukunft zu gehen). [Mehr folgt.]
* Das ist der Grund, warum bei mir (ebenso wie die Wissenschaft) auch die Religion wieder bedeutend vorkommt. Weil ich mich eben an der gesamten Philosophiegeschichte orientiere. Die meisten Philosophen orientieren sich bloss an der aktuellen Zeit, und wenn sie Neues begründen, tun sie es gegen die aktuelle Zeit. Ich orientiere mich an allen Zeiten, und wenn ich Neues begründe tue ich es mit allen Zeiten (das ist also gleichsam eine Renaissance der Antike wie eine Wiedergeburt des Mittelalters wie eine Behauptung der Neuzeit und deren Moderne sowie auch bereits einer zukünftigen Postmoderne [was natürlich einem unüblich grossen philosophischen Projekt entspricht]). Postmoderne hat wenig zu tun mit dem, was die Leute heute von ihr sagen, wenn sie diese mit dem Poststrukturalismus verwechseln. Postmoderne heisst für mich, die Vielfalt hochhalten, ohne (aber) den Fokus zu verlieren (was vielleicht bei den bisherigen Postmodernisten geschehen ist - indem sie die reine Vielfalt erhoben haben, ohne irgendeinen Fokus zu sehen und zu setzen - die Kritiker der Postmoderne bzw. dieser Postmoderne sprechen daher von 'postmoderner Beliebigkeit' [und Gleichgültigkeit (und das würde dann sogar ja auch wieder ein bisschen zu Rorty passen - und vielleicht sogar eben zur gesamten zeitgenössischen Philosophie)]).
Wir müssen wirklich vieles neu bedenken. Ich kann das nicht alles anführen hier. Zwei der bedeutendsten Fragen, die - meiner Meinung nach - neu zu bewerten sind, sind das Ebenbild Gottes und die Unsterblichkeit der Seele. Wie verhält sich das genau mit dem Ebenbild Gottes? Immer mehr Menschen behaupten heute, dass wir Götter sind (das scheint irgendwie eine logische Weiterentwicklung der Idee des Übermenschen von Nietzsche zu sein [oder auch eine Idee, die einem noch in den Sinn kommen kann, wenn einem sonst nichts mehr in den Sinn kommt]). Ist es denn nicht gut, wenn wir Götter wären? Müssten wir uns dann nicht bemühen, gute Menschen zu sein? Der antike griechische Philosoph Xenophanes hat die tolle antike griechische Vielgötterwelt kritisiert, indem er sagte, dass sich diese Götter ja (im negativen Sinn) gleich verhalten würden wie die Menschen (und demnach gar nicht als richtige Götter gelten könnten: er meinte quasi, dass sich diese Götter im Himmel herumtollen, wie die Menschen es tun würden - und er hat dann einen Monotheismus vertreten [wie übrigens später auch Platon und Aristoteles (mit ihrem Demiurg, dem 'Gott der Philosophen')]). Ein interessanter und lustiger Gedanke, vielleicht, im Hinblick auf die heutige Situation. Die Sache mit der Behauptung des Ebenbildes in der Bibel ist ja kontrovers. Meist wird übersetzt: 'zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes' (sei der Mensch geschaffen worden). Das kann auch einfach bedeuten (was im biblischen Kontext des Alten Testaments logischer erscheinen würde), dass das Geschöpf vom Schöpfer erkannt ist. Jesus hat aber sogar gesagt: «Ihr seid das Licht.» Und das ist das stärkste Zeugnis des Menschensohnes für die Menschen. Ich will also keineswegs mit Gott die Menschen erniedrigen, sondern sie vielmehr erheben (wie es Jesus vorgegeben hat) - allerdings nicht auf Kosten Gottes (und das ist ein Unterschied). Es ist also für den Menschen nicht so einfach, sich als Gott zu sehen oder zu fühlen, wie manche es heute meinen. Aber wozu brauchen wir denn das überhaupt? Können wir nicht einfach - mitten in der Conditio humana stehend - uns selber sein? Und wie verhält es sich mit der Unsterblichkeit der Seele? Diese Behauptung scheint ja irgendwie aus der Wiedergeburtslehre zu kommen. Die Seele wird wieder geboren, wobei die indische Wiedergeburtslehre davon ausgeht, dass sie zu einem anderen Wesen in derselben Welt wiedergeboren wird, was zur Folge hat, dass es auf das Karma ankommt, welches man im Leben ansammelt, denn das hat einen Einfluss auf die Qualität der Wiedergeburt (und so können Menschen z.B. auch als Tiere wiedergeboren werden). Das ist natürlich ein interessantes erzieherisches und ordnungspolitisches Element - ja, mehr als dies: es ist auch ein philomythisches Element, indem hier quasi dazu aufgerufen wird, auf die gesamte Schöpfung zu achten! Jedoch sehen die westlichen Menschen das vermutlich nicht so. Platon hat jedoch ebenfalls von der Unsterblichkeit der Seele gesprochen (und Pythagoras war zuvor sogar ein Anhänger der [(alt-) ägyptischen] Wiedergeburtslehre), während radikale christliche Kirchen oder Sekten diese Vorstellung heute teils ablehnen. Für sie sind Gott und der Christus die einzigen unsterblichen Wesen (es gibt im Christentum natürlich aber auch die Vorstellung von Seelen, die nach dem Tod im Himmel weiterleben - da besteht also eine gewisse Kontroverse). Wie können wir das auflösen. Ich glaube - wie ich schon gesagt habe - an eine gewisse positive phantasmagorische Realität. Das heisst: der Himmel und die Engel sind für mich Wirklichkeiten. Wie das nun mit der Seele und dem Leben nach dem Tod zusammenhängt, ist eine andere Frage. Ich brauche diese hier nicht zu erklären, weil ich das (im vorher beschriebenen Sinn) eben im Licht von einer positiven Phantasmagorie sehe - das heisst: im Sinn von einer phantastischen Wirklichkeit. Allgemeiner und nüchterner betrachtet, verwende ich zur Erklärung dieser Sachverhalte meinen ontologischen Hauptsatz: Was einmal war, wird immer (gewesen) sein. Das heisst: Alles findet von der Gegenwart her gesehen in der Vergangenheit statt, und wir können es ja nur nachvollziehen, aber es wirkt in die Zukunft. Jeder Schritt, den wir auf Erden tun, hat Auswirkungen auf die Zukunft der Welt und der Menschen (kleinere oder grössere, aber immer und überall [das ist auch der Ursprung des Geisterglaubens und des Ahnenkultes: dass wir in einer spiritistischen Form meinen können, dass unsere Vorfahren noch immer da seien, in einer geistigen oder geistlichen Form]). Das ist quasi das ewige Karma der Gegenwart, und die Unsterblichkeit der körperlichen, seelischen und geistigen Auswirkungen (ich erinnere daran - was die meisten nicht wissen - dass der Philosoph Zenon von Elea in seinen Paradoxa quasi die Identität von Moment und Ewigkeit bewiesen hat [indem er gezeigt hat, dass ein bewegter Pfeil im reinen Moment stillsteht (wie auf einer Fotografie heute zu sehen ist - eine Fotografie ist eine ewig gültige und nicht veränderbare Aufnahme eines Moments)]). Ich will damit nur sagen, wie man die Dinge auch anders sehen kann. N¨chterner und realistischer, ohne die Dinge und Phänomene zu verleugnen, die sonst so behauptet werden (weil: vieles von dem, was so behauptet wird, hat irgendeinen Sinn und Grund - die Frage ist nur, wie es genau einzuordnen ist; schliesslich aber können wir auch immer noch sagen, dass wir es letztlich gar nicht so ganz genau wüssten, oder auch, dass der Mensch frei ist, seine eigenen Sichtweisen zu begründen [dem ist wenig entgegenzuhalten, da unter den jeweils bestehenden bzw. erscheinenden Umständen - bzw. in der Berücksichtigung derselben - sowieso jeder/jede glaubt, denkt und macht, was er/sie will (das hat sich mir nicht zuletzt aus diversen philosophischen Gesprächen erschlossen)]).
-> Meine Lektüreliste - alle Bücher, die ich gelesen habe: auf- und zuklappen.
Diese Lektüreliste hatte ich lange auf dieser Seite, dann habe ich sie eine Zeit lang herausgenommen, weil ich dachte, dass ich mich damit weder rechtfertigen muss, noch damit angeben möchte, jetzt habe ich sie aber wieder installiert - nachdem mich in den Sozialen Medien jemand ziemlich übel beschimpft hat (wie das halt leider immer wieder mal so vorkommt in den Sozialen Medien), und u.a. meinte, dass ich bloss 'einen auf Philosophie machen' würde. Das ist durchaus nicht der Fall: ich bin tatsächlich Philosoph, und es entspricht meiner Berufung und meiner Arbeit, mich mit Philosophie zu beschäftigen (nicht nur lektüremässig, sondern v.a. auch denkerisch, aber die Lektüre gehört dazu).
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Lektüreliste (Philosophie).
Gegeben ist hier meine Lektüreliste zum (erweiterten) Thema der Philosophie, d.h. alle Bücher, welche ich in einem engeren oder weiteren Sinn der Philosophie zurechne (inkl. Thema der Schweizer Politik und Spielphilosophie [dies in einer Spezialliste (unten)], was für mich je mit zu meiner Philosophie gehört). Ich habe sehr vereinzelt auch Dokumentarfilme, Fernseh- oder Radiosendungen angegeben, wo mir dies passend erscheint (heute sollte man ja eigentlich auch die Filme, die man gesehen, und die Musik, die man gehört hat, angeben, denn all dies und noch viel anderes steht ja auch im Zusammenhang mit der Philosophie, die man betreibt - das habe ich natürlich hier nicht getan). Nicht angegeben sind hier u.a. Sachbücher verschiedenster Gebiete sowie religiöse Grundbücher, mit denen ich mich ebenfalls sehr intensiv auseinandergesetzt habe (Bibel, Koran, Bhagavadgita, Die Reden des Buddha, ferner: Holy Piby, Gilgamesch-Epos [und speziell u.a. auch etwa einige Bücher zum Thema Rasta/Reggae]). Mein Bestreben war immer eine möglichst breite Lektüre, mit gewissen Kernthemen natürlich auch. (Was hier angegeben ist, habe ich je von A-Z durchgelesen, wenn nichts anderes erwähnt ist - das gilt auch etwa für die Bibel, mit welcher die Intensivierung meiner philosophischen Lektüre, angefangen hat, sowie für hier angegebene Philosophiegeschichtsbücher und -lexika. Ich deklariere dies, um zu zeigen, womit ich mich im Besonderen und Einzelnen besonders beschäftigt habe.)
8 Werke: Kant, Immanuel (Kritik der reinen Vernunft, 1781; Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?, 1784; Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, 1785; Kritik der praktischen Vernunft, 1788; Kritik der Urteilskraft, 1790; Die Religion innerhalb der Grenzen der blossen Vernunft, 1793; Zum ewigen Frieden, 1795; Die Metaphysik der Sitten, 1797).
6 Werke: Dürrenmatt, Friedrich (Ein Engel kommt nach Babylon, 1953; Der Besuch der alten Dame, 1956; Die Physiker, 1962; Der Meteor, 1966; Dichterdämmerung, 1980; Meine Schweiz, 1998 [posthum] [total mit weiterer Belletristik: 9 Werke (damit ist er über alles - rein nach Anzahl Buchtiteln - betrachtet, der meistgelesenste Autor; siehe auch: Portrait eines Planeten [Porträtfilm von Charlotte Kerr, 1984]; Die Schweiz als Gefängnis [Rede, 1990])]); Nietzsche, Friedrich (Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik, 1872; Die fröhliche Wissenschaft, 1882; Also sprach Zarathustra, 1883-1885; Jenseits von Gut und Böse - Vorspiel einer Philosophie der Zukunft, 1886; Der Antichrist, 1894 [Hörbuch]; Man muss seine Augen auch hinten im Kopfe haben - Zahlreiche Ratschläge, das Leben zu bewältigen, 2000 [dies ist kein offizielles Werk, sondern eine kleine Aphorismensammlung]); Steiner, Rudolf (Die Philosophie der Freiheit, 1894; Das Lukas-Evangelium, 1909; Die Geheimwissenschaft im Umriss, 1910; Das Ereignis der Christus-Erscheinung in der ätherischen Welt, 1910; Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit, 1911/1912; Die Rätsel der Philosophie, 1914).
5 Werke: Aristoteles (Ethika nikomacheia [dt. Nikomachische Ethik]; Organon; Peri psyches [dt. Über die Seele]; Politika [dt. Politik]; Ta meta ta physika [dt. Metaphysik]); Heidegger, Martin (Sein und Zeit, 1927; Holzwege, 1950; Was heisst denken?, 1951/52 [Vorlesung]; Identität und Differenz, 1957; Das Ende der Philosophie und die Aufgabe des Denkens [aus: Zur Sache des Denkens], 1964/1969 [siehe auch: Nur noch ein Gott kann uns retten (Interview mit dem Spiegel, 1976 [geführt 1966])]; Im Denken unterwegs [Dokumentarfilm, 1975]); Platon (Parmenides; Phaidon; Phaidros; Politeia [dt. Der Staat]; Symposion [dt. Das Gastmahl]); Tagore, Rabindranath (Gitanjali, 1910; The Gardener [dt. Der Gärtner], 1913; Ghare Baire [dt. Das Heim und die Welt], 1916; Das Flüstern der Seele, 1921; Licht aus der ewigen Morgenröte - Gedanken zur Geburt Jesu, 1995 [? - ursprünglich: Jesus, die Grosse Seele]).
4 Werke: Augustinus (De beata vita [dt. Über das Glück], 386; De vera religione [Über die wahre Religion, 390]; Confessiones [dt. Bekenntnisse, zw. 397-401]; De Trinitate [dt. Über die Dreifaltigkeit], zw. 417-428); Camus, Albert (Caligula, 1938; L'étranger [dt. Der Fremde], 1942; Le mythe de Sisyphe [dt. Der Mythos des Sisyphos], 1942; L'homme révolté [dt. Der Mensch in der Revolte], 1951 [nur Haupttext]); Hegel, Georg Wilhelm Friedrich (Das älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus, 1796/97 [Essay - Autor unbek., verm. Hegel]; Phänomenologie des Geistes, 1807; Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse, 1817; Wissenschaft der Logik, 1812-1816).
3 Werke: Einstein, Albert (Über die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie, 1920; Mein Weltbild, 1934; Why Socialism? [dt. Warum Sozialismus?], 1949 [siehe auch: Max Flückiger: Albert Einstein in Bern (1974 - Text- und Bilddokumentation)]); Fromm, Erich (Escape from Freedom [dt. Die Furcht vor der Freiheit], 1941; The Art of Loving [dt. Die Kunst des Liebens], 1956; To Have or To Be? [dt. Haben oder Sein - Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft], 1976); Kirschner, Josef (Manipulieren, aber richtig: Acht erfolgreiche Strategien, mit denen Sie auf andere Menschen Einfluss nehmen, 1974; Die Kunst, ein Egoist zu sein, 1976; Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner, 1978); Konfuzius (Daxue [dt. Das grosse Lernen]; Lunyu [dt. Gespräche]; Zhongyong [dt. Das Buch von Mass und Mitte]); Locke, John (Epistola de tolerantia [engl. A Letter Concerning Toleration, dt. Brief über die Toleranz], 1689; Two Treatises of Government: In the Former, The False Principles, and Foundation of Sir Robert Filmer, and His Followers, Are Detected and Overthrown - The Latter Is an Essay Concerning The True Original, Extent, and End of Civil Government [dt. Zwei Abhandlungen über die Regierung], 1689 - Second Treatise (Zweite Abhandlung)]; An Essay Concerning Humane Understanding [dt. Ein Versuch über den menschlichen Verstand], 1690); Sartre, Jean-Paul (L'Être et le néant [dt. Das Sein und das Nichts], 1943; Huit clos [dt. Geschlossene Gesellschaft], 1944; L'existentialisme est un humanisme [dt. Der Existentialismus ist ein Humanismus], 1946 [nur Haupttext - siehe auch: L'intellectuel engagé (selbst betitelt - Interview mit Radio Canada, 1967)]).
2 Werke: Aquino, Thomas von (Summa theologica [dt. Die Summe der Theologie, 3 Bände], 1265-1273 [hierbei handelt es sich um eine gekürzte Fassung]; De ente et essentia [dt. Über das Seiende und das Wesen], um 1255); Ben-Chorin, Schalom (Bruder Jesus - Der Nazarener in jüdischer Sicht, 1967; Paulus - Der Völkerapostel in jüdischer Sicht, 1970); Capra, Fritjof (The Turning Point: Science, Society, and the Rising Culture [dt. Wendezeit - Bausteine für ein neues Weltbild], 1982; Belonging to the Universe: Explorations on the Frontiers of Science and Spirituality [dt. Wendezeit im Christentum (mit David Steindl-Rast u. Thomas Matus)], 1993 - siehe auch: "Mindwalk" [dt. Wendezeit], 1990 (Film); "Philosophie im Gespräch: Fritjof Capra", 2013 [Film, Interview]); Chen, Chao-Hsiu (Feng Shui - Gesund und glücklich wohnen in Buddhas Haus und Garten, 1999; Der Meister, 2005); Chesterton, Gilbert K. (Orthodoxy [dt. Orthodoxie], 1908; The Everlasting Man [dt. Der unsterbliche Mensch], 1925 [total mit Belletristik: 7 Werke]); Deleuze, Gilles (L'Immanence: une vie, 1995 [Essay]; Der Faden ist gerissen, 1977 [zusammen mit Michel Foucault - dies ist kein offizielles Werk der Beiden, sondern eine Zusammenstellung von Texten, in welchen sie aufeinander Bezug nehmen]); Descartes, René (Discours de la méthode pour bien conduire sa raison et chercher la vérité dans les sciences [dt. Abhandlung über die Methode des richtigen Vernunftgebrauchs und der wissenschaftlichen Wahrheitsforschung], 1637); Meditationes de prima philosophia [dt. Meditationen über die Grundlagen der Philosophie], 1641); Eilenberger, Wolfram (Die Geister der Gegenwart - Die letzten Jahre der Philosophie und der Beginn einer neuen Aufklärung 1948 - 1984, 2024; Die Gegenwart der Philosophie - Ein Wegweiser, 2026); Erasmus von Rotterdam (Das Lob der Torheit, 1509/1511; Die Klage des Friedens, 1519); Fischer, Ernst Peter (Aristoteles, Einstein & Co. - Eine kleine Geschichte der Wissenschaft in Porträts, 1995; Leonardo, Heisenberg & Co. - Eine kleine Geschichte der Wissenschaft in Porträts, 2000); Freud, Sigmund (Animismus, Magie und Allmacht der Gedanken, 1913 [Essay]; Das Ich und das Es, 1923); Frisch, Max (Die chinesische Mauer, 1946; Homo faber, 1957 [total mit weiterer Belletristik: 7 Werke - siehe auch: Am Ende der Aufklärung steht das goldene Kalb (Rede, 1986); Unter uns gesagt - Max Frisch und Kurt Furgler im Gespräch (Fernsehsendung, 1978 [SRF]); Demokratie im Verfall (Radiodiskussion, 1989 [mit Hans Saner und Jacques Pilet]); Max Frisch, Citoyen (Porträtfilm, 2008)]); Höffe, Otfried (Strategien der Humanität - Zur Ethik öffentlicher Entscheidungsprozesse, 1974; Kleine Geschichte der Philosophie, 2001); Jaspers, Karl (Die geistige Situation der Zeit, 1931; Einführung in die Philosophie, 1950); Küng, Hans (Christentum und Weltreligionen - Chinesische Religion [mit Julia Ching], 1988; Projekt Weltethos, 1990 [siehe auch: Küng, Hans (Spurensuche - Die Weltreligionen auf dem Weg, 1999 [Fernsehdokumentationsserie]); Lessing, Gotthold Ephraim (Nathan der Weise, 1779; Die Erziehung des Menschengeschlechts, 1780); Lévi, Éliphas (Histoire de la magie [dt. Geschichte der Magie], 1860; Le livre des sages [dt. Das Buch der Weisen], 1912); Luther Martin (Tischreden, 1960; Schriften [3 Schriften: An den christlichen Adel deutscher Nation von des christlichen Standes Besserung; Von der Freiheit eines Christenmenschen; Sendbrief zum Dolmetschen], 1962); Marx, Karl (Manifest der Kommunistischen Partei [mit Friedrich Engels], 1848; Das Kapital, 1867-1894); Mill, John Stuart (On Liberty [dt. Über die Freiheit], 1859; Utilitarianism [dt. Utilitarismus], 1861/1863); Nagel, Thomas (What Is It Like to Be a Bat? [dt. Wie ist es, eine Fledermaus zu sein?, 1974 [Artikel (The Philosophical Review)]; What Does It All Mean? A Very Short Introduction to Philosophy [dt. Was bedeutet das alles? Eine ganz kurze Einführung in die Philosophie, 1987]); Orwell, George (Animal Farm [dt. 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Denker des Abendlandes - Eine Geschichte der Philosophie], 1959); Saner, Hans (Identität und Widerstand, 1988; Die Anarchie der Stille, 1990 [siehe auch: Sinn und Aufgabe der Philosophie (Fernsehdiskussion [SRF], 1994)]); Schopenhauer, Arthur (Die Welt als Wille und Vorstellung, 1819/1844; Aphorismen zur Lebensweisheit [aus: Parerga und Paralipomena], 1851); Schweitzer, Albert (Verfall und Wiederaufbau der Kultur, 1923; Kultur und Ethik, 1923); Shepard, Paul (The Subversive Science: Essays Toward an Ecology of Man, 1969 [nur Einführungstext: Ecology and Man - a Viewpoint]; Nature and Madness, 1982 [nur den kürzeren Essay gelesen, nicht das längere Buch]); Sieber, Ernst (Menschenware - wahre Menschen, 1987; Platzspitz - Spitze des Eisbergs: Jugend- und Erwachsenenprobleme unserer Zeit - Begegnungen, Begebenheiten und eine Vision für die Zukunft, 1991 - siehe auch: Pfarrer Ernst Sieber, was ist eigentlich die Botschaft von Weihnachten?, 2014 [Youtube-Video (Reformierte Presse)]); Spinoza, Benedictus Baruch de (Tractatus theologico-politicus [dt. Theologisch-politischer Traktat], 1670; Ethica, ordine geometrico demonstrata [dt. Ethik, nach gemoetrischer Methode dargestellt], 1677]); Weischedel, Wilhelm (Das Wesen der Verantwortung - Ein Versuch, 1932; Die philosophische Hintertreppe, 1973 [siehe auch: Platon und Nietzsche Un-Zeitgenossen im Gespräch, ? [Ausstrahlungsdatum unbekannt] (Fernsehsendung [3Sat]); Wittgenstein, Ludwig (Tractatus Logico-Philosophicus, 1921; Philosophische Untersuchungen, 1953).
1 Werk: Abegg, Emil (Der Buddha Maitreya, 1945); Achebe Chinua (Things Fall Apart [dt. Alles zerfällt], 1958); Ackeret, Matthias (Das Blocher-Prinzip - Ein Führungsbuch, 2007); Adorno, Theodor W. (Dialektik der Aufklärung [mit Max Horkheimer], 1944 [siehe auch: Erziehung zur Mündigkeit, 1969 (Radiosendung (Hessischer Rundfunk)]); Arrowsmith William & Korth, Michael (Der Grosse Geist spricht: Reden berühmter Indianerhäuptlinge, 2004 [früher in einer kürzeren Version erschienen unter dem Titel: Meine Worte sind wie Sterne - sie gehen nicht unter, 1984]); Atkinson, William Walker [alias Drei Eingeweihte] (Kybalion, 1908); Aurel, Marc (Tôn eis heauton biblia [dt. Die Bücher der Gedanken über sich selbst aka Selbstbetrachtungen], verm. zw. 170-178); Bachmann, Hans Rudolf & Noll, Peter (Der kleine Machiavelli - Handbuch der Macht für den alltäglichen Gebrauch, 1987); Bacon, Francis (Nova Atlantis [dt. Neu-Atlantis], 1626); Barnard, Christiaan (50 Wege zu einem gesunden Herz, 1999); Barth, Karl (Einführung in die evangelische Theologie, 1962); Bärtschi, Lina (Der Berner Philosoph Carl Hebler, 1944); Bauman, Zygmunt (Liquid Modernity [dt. Flüchtige Moderne], 2000); Bernstein, Eduard (Die Voraussetzungen des Sozialismus und die Aufgaben der Sozialdemokratie, 1899); Biemel, Walter (Martin Heidegger: In Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, 1973); Birnbacher, Dieter (Ökophilosophie [Hsg.], 1997); Blackburn, Simon (The Oxford Dictionary of Philosophy, 2008 [temporäre Lektüre I - zur Auffrischung meines philosophischen Englisch]); Blau Joseph L. (Men and Movements in American Philosophy [dt. Philosophie und Philosophen Amerikas - Ein historischer Abriss], 1952); Bloch, Ernst (Das Prinzip Hoffnung [3 Bände], 1954-1959); Boethius (Consolatio philosophiae [dt. Über den Trost der Philosophie, um 525]); Böhme, Jakob (Aurora, oder Die Morgenröte im Aufgang, 1612); Buber, Martin (Ich und Du, 1923); Bude, Heinz (Gesellschaft der Angst, 2014); Chuen, Lam Kam (The Feng Shui Handbook [dt. Das Feng Shui Handbuch], 1995); Comte-Sponville, André (Dictionnaire philosophique, 2001 [temporäre Lektüre II - zur Auffrischung meines philosophischen Französisch]); Conze, Edward (Buddhism - It's Essence and Development [dt. Der Buddhismus - Wesen und Entwicklung], 1951); Coelho, Paulo (O Alquimista [dt. Der Alchimist, 1988]); Creme, Benjamin (The Reappearance of the Christ and the Masters of Wisdom, 1980); Crowley, Aleister (Liber AL vel Legis or The Book of the Law [dt. Liber AL vel Legis - Das Buch des Gesetzes], 1909); Dalai Lama (Das Buch der Menschlichkeit, 1999); Davies, Paul (Are We Alone? [dt. Sind wir allein im Universum?], 1996); Davis, Erik (Nomad Codes - Adventures in Modern Esoterica, 2010 [das habe ich nur überflogen]); Davis, Garry (World Government, Ready or Not!, 1984 [sehr kontrovers! Hier trotzdem gegeben]); De Crescenzo, Luciano (Storia della Filosofia Greca - I Presocratici [dt. Geschichte der griechischen Philosophie - Die Vorsokratiker], 1983); De Gouges, Olympe (Déclaration des droits de la femme et de la citoyenne [dt. Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin], 1791); De Lagasnerie, Geoffroy (La Conscience politique [dt. Das politische Bewusstsein], 2019 [siehe auch: Politique et mythe, 2019 [Interview (Regards)]); De Pizan, Christine (Le Livre de la Cité des Dames [dt. Die Stadt der Frauen], 1405 [das habe ich nur überflogen bzw. nur stellenweise durchgelesen]); De Saint-Exupéry, Antoine (Le petit prince [dt. 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Handbüchlein der Moral], um 125); Epikur (Über das Glück); Feuerbach, Ludwig (Das Wesen des Christentums, 1841); Fichte, Johann Gottlieb (Die Bestimmung des Menschen, 1800); Flusser, Vilém (Vom Subjekt zum Projekt - Menschwerdung, 1994); Foucault, Michel (Der Faden ist gerissen, 1977 [zusammen mit Gilles Deleuze - dies ist kein offizielles Werk der Beiden, sondern eine Zusammenstellung von Texten, in welchen sie aufeinander Bezug nehmen - siehe auch: On Human Nature, 1971 [Chomsky-Foucault debate]); Frankl, Viktor (Der Mensch auf der Suche nach Sinn - Zur Rehumanisierung der Psychotherapie, 1972); Gaarder, Jostein (Sofies verden [dt. Sofies Welt], 1991); Gandhi, Mahatma (Wegweiser zur Gesundheit, 1925 [?]); Gebser, Jean (Ursprung und Gegenwart [2 Bände]; 1949-1953); Geyer, Hans F. (Gedanken eines philosophischen Lastenträgers, 1962); Gibran, Khalil (The Prophet [dt. 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Schriften], 1992 - siehe auch: On a Clear Day - Agnes Martin [Dokumentarfilm, 2000]); Matter, Mani (Rumpelbuch, 1976); Mbembe, Achille (Politiques de l'inimitié [dt. Politik der Feindschaft], 2013); McDowell, Josh & McDowell, Sean (More Than a Carpenter [dt. Wer ist dieser Mensch?], 2003); Meienberg, Niklaus (Rettet die Schweiz - coûte que coûte!, 1991 [Essay]); Meier, Herbert (Die neuen Verhältnisse - ein Manifest, 1968 [siehe auch: Der neue Mensch steht weder rechts noch links - er geht, 1969 (das Buch habe ich nicht gelesen, nur das Manifest)]); Meister Eckhart (Vom Wunder der Seele - Eine Auswahl aus den Traktaten und Predigten, 1951); Metz, Thaddeus (The African Ethic of Ubuntu, 2019 [Kurztext (1000-Word Philosophy [Web])]); Mirandola, Giovanni Pico della (Oratio de hominis dignitate [dt. Rede über die Würde des Menschen], 1486); Mo Zi (The Book of Master Mo [dt. Mozi (nur die drei Kapitel über die Universelle Liebe gelesen)]); Montaigne, Michel de (Essais, 1580); Montesquieu (De l'esprit des loix [dt. Vom Geist der Gesetze]; 1748); Morgenstern, Martin (Nicolai Hartmann zur Einführung, 1997); Morris, Charles W. (Paths of Life: Preface to a World Religion, 1942); Morus, Thomas (De optimo rei publicae statu deque nova insula Utopia [dt. Vom besten Zustand des Staates und der neuen Insel Utopia], 1516); Nestor, James (Breath: The New Science of a Lost Art [dt. Breath - Atem: Neues Wissen über die vergessene Kunst des Atmens], 2021); Neval, Daniel A. (Comenius' Pansophie - Die dreifache Offenbarung Gottes in Schrift, Natur und Vernunft, 2007 [das habe ich nur überflogen]); Newton, Isaac (Philosophiae Naturalis Principia Mathematica [kurz: Principia, engl. The Mathematical Principles of Natural Philosophy, dt. Die mathematischen Grundlagen der Naturphilosophie], 1687 [ich habe dies (aufgrund der vielen physikalischen und mathematischen Details) nur überflogen]); Nida-Rümelin, Julian (Lexikon der Philosophischen Werke [Hsg., mit Franco Volpi], 1988); Osborne, Richard E. (Philosophy for Beginners, 1992); Paech, Nico (Befreiung vom Überfluss - Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie, 2012); Paracelsus (Okkulte Schriften von Paracelsus / Gesamtausgabe [herausgegeben und mit einer Einführung von Helmut Werner], 2016 [dies ist eine Zusammenfassung des okkulten/esoterischen/philosophischen Werks von Paracelsus]); Parmenides (Peri physeos [dt. Über die Natur]); Pascal, Blaise (Pensées sur la religion et sur quelques autres sujets [dt. Gedanken], 1669 [posthum]); Patanjali (Yoga Sutras); Pestalozzi, Hans A. (Auf die Bäume ihr Affen, 1998); Pfeiffer, Alexandra Elisabeth (Hedwig Conrad-Martius - Eine phänomenologische Sicht auf Natur und Welt, 2005 [das habe ich nur überflogen (obwohl ich das Buch sehr inspirierend finde, notabene]); Popper, Karl R. (Alles Leben ist Problemlösen - Über Erkenntnis, Geschichte und Politik, 1996); Polo, Marco (Die Reisen des Venezianers, 13. Jh./1983 [Ausgabe Heyne-Verlag - sehr kontrovers! Hier trotzdem gegeben]); Quine, Willard Van Orman (Two Dogmas of Empiricism [dt. Zwei Dogmen des Empirismus], 1951 [Artikel (Philosophical Review)]); Rawls, John (A Theory of Justice [dt. 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Der Gesang des Waldes: Mein Leben bei den Pygmäen], 1993); Schäfer, Lothar (Das Bacon-Projekt - Von der Erkenntnis, Nutzung und Schonung der Natur, 1993); Schelling, Friedrich Wilhelm Joseph (System des transzendenten Idealismus, 1800); Schiller, Friedrich (Über die ästhetische Erziehung des Menschen, 1793-1801); Schimmel, Annemarie (Sufismus - Eine Einführung in die islamische Mystik, 2000); Schleiermacher, Friedrich Daniel Ernst (Über die Religion, 1799); Selassie Haile (The Wisdom of Rastafari, Dat. unbek. [zusammengestellt von der Rastafari-Gruppe United Africa (Bob Blake, Clive Brooks, Yvonne Brooks, Shirley Burke)] [siehe auch: United Nations Address, 1963]); Seneca (De vita beata, verm. 58); Schmaus, Michael (Die psychologische Trinitätslehre des hl. Augustinus, 1927); Schumann, Hans Wolfgang (Buddhismus - Stifter, Schulen und Systeme, 2005); Sheldrake, Rupert (A New Science of Life - The Hypothesis of Formative Causation [dt. Das schöpferische Universum - Die Theorie des morphogenetischen Feldes], 1981); Shah, Idries (Die fabelhaften Heldentaten des vollendeten Narren und Meisters Mulla Nasrudin, 1984); Simon-Schäfer, Roland (Kleine Philosophie für Berenike, 1970); Sloterdijk, Peter (Regeln für den Menschenpark, 1997/1999 [Vortrag] [siehe auch: Zerbricht unsere Gesellschaft (Interview, 2013 [NZZ Standpunkte])]); Smith, Adam (An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations [dt. 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Das Café am Rande der Welt - Eine Erzählung über den Sinn des Lebens, 2003]); Strohm, Leo (2000 Jahre Christentum, 1999); Stucki, Lorenz (Das heimliche Imperium - Wie die Schweiz reich wurde, 1981); Swedenborg, Emanuel (De Coelo et eius mirabilibus, et de inferno [dt. Himmel und Hölle], 1758); Thunberg, Greta (Ich will, dass ihr in Panik geratet - Meine Reden zum Klimaschutz, 2019); Thurnheer, Beni (Der Sportreporter und die Philosophen, 2022); Tocqueville, Alexis de (De la démocratie en Amérique, 1835-1840); Tolle, Eckhart (The Power of Now - A Guide To Spiritual Enlightenment [dt. Jetzt! 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Von Adel und Vorrang des weiblichen Geschlechts], 1529); Von Rohr, Wulfing (Karma und freier Wille im Horoskop - Lebensaufgaben erkennen und erfüllen: Welches Häusersystem ist das richtige?, 1995); Von Senger, Haro (Strategeme: Lebens- und Überlebenslisten der Chinesen - Die berühmten 36 Strategeme aus drei Jahrtausenden, 1988); Watson, John Broadus (Psychology as the Behaviorist Views It [aka Behaviorist Manifesto, 1913 (Artikel)]); Wehr, Gerhard (Rudolf Steiner zur Einführung, 1994); Welsch, Wolfgang (Unsere postmoderne Moderne, 1987); Wetz, Hans Josef (Hans Blumenberg zur Einführung, 1993); Widmer, Urs (Auf auf ihr Hirten! Die Kuh haut ab!, 1988); Wilber, Ken (A Brief History of Everything [dt. Eine kurze Geschichte des Kosmos], 1966); Wilde, Oscar (The Soul of Man Under Socialism [dt. Der Sozialismus und die Seele des Menschen], 1891 [total mit Belletristik: 2 Werke]); Wolff, Christian (Philosophia prima, sive Ontologia, 1730); Young, William Paul (The Shack [dt. Die Hütte], 2007); Zemb, Jean-Marie (Aristoteles in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, 1961); Zielinski, Siegfried (Archäologie der Medien - Zur Tiefenzeit des technischen Hörens und Sehens, 2002); Zimmermann, Albert (Ontologie oder Metaphysik? - Die Diskussion über den Gegenstand der Metaphysik im 13. und 14. Jahrhundert, 1966); Zizek, Slavoj (Trouble in Paradise - From the End of History to the End of Capitalism [dt. Ärger im Paradies - Vom Ende der Geschichte des Kapitalismus], 2015 [siehe auch: Happiness: Capitalism vs. Marxism, 2019 (Peterson-Zizek debate)]); Zotz Volker (Maitreya - Kontemplationen über den Buddha der Zukunft, 1984).
0 Werke (gleichwohl die Erwähnung aufgrund besonderer Internetrecherchen und/oder Fernsehsendungen, u.a.): Abaelard, Peter; Al-Chwarizmi; Al-Farabi; Ammann, Jakob; Amo, Wilhelm Anton; Anaxagoras; Anaximander; Anaximenes; Arendt, Hannah; Anselm von Canterbury; Appiah, Anthony; Armstrong, David Malet; Austin, John Langshaw; Avenarius, Richard; Averroës; Avicenna; Badiou, Alain; Bakunin, Michail Alexandrowitsch; Baha'ullah; Bard, Alexander (siehe auch: The Internet Revolution, 2012 [Vortrag]); Baudrillard, Jean (siehe auch: Das ist der vierte Weltkrieg - Der französische Philosoph Jean Baudrillard über Amerikas Feldzug gegen den Terrorismus, den Widerstand gegen die Globalisierung und die Unbesiegbarkeit des Bösen [Interview mit dem Spiegel, 2002]); Bayle, Pierre; Bookchin, Murray; Boyle, Robert; Beisbart, Claus (siehe auch: Die Grenzen des Wissens, 2021 [Fernsehsendung (Sternstunde Philosophie, SRF)]; Bell, Daniel; Bentham, Jeremy; Berdjajew, Nikolai Alexandrowitsch; Bergson, Henri; Berkeley, George; Berlin, Isaiah (siehe auch: Why Philosophy Matters, 1976 [Fernsehsendung (Men of Ideas, BBC)]); Bhaskar, Roy; Bieri, Peter (siehe auch: Freiheit - mehr als ein Wort?, 2002 (Fernsehsendung [Sternstunde Philosophie, SRF]); Über ein würdevolles Leben, 2013 [Fernsehsendung (Sternstunde Philosophie, SRF)]); Blavatsky, Helena; Bodin, Jean; Bohr, Niels; Bondeli, Julie; Boodin, John Elof; Bleisch, Barbara & Bossart, Yves (siehe auch: Weltuntergang: Sorge oder Sehnsucht, 2022 [Fernsehsendung (Bleisch & Bossart, SRF - sowie viele andere TV-Sendung, v.a. im Rahmen der Sendung 'Sternstunde Philosophie')]); Brentano, Franz; Buridan, Johannes; Cantor, Georg; Carnap, Rudolf; Cespedes, Vincent; Cheneval, Francis; Chalmers, David (siehe auch: Bin ich mein Gehirn?, 2019 [Fernsehsendung (Sternstunde Philosophie, SRF)]); Chomsky, Noam (siehe auch: On Human Nature, 1971 [Chomsky-Foucault debate]); Cicero, Marcus Tullius; Comte, Auguste; Comte-Sponville, André; Conrad-Martius, Hedwig; Da Vinci, Leonardo; Darwin, Charles; De Beauvoir, Simone; De Botton, Alain; De Buffon, Louis Leclerc; De Condillac, Étienne Bonnot; De Gouges, Olympe; De la Mettrie, Julien Offray; De Lamarck, Jean-Baptiste; De Saint-Simon, Henri; De Unamuno, Miguel; Demokrit; Derrida, Jacques; Deutsch, David (Der Anfang der Unendlichkeit - Gespräch mit David Deutsch, 2021 [Youtube-Webvideo]); Diderot, Denis; Dilthey, Wilhelm; Diogenes von Sinope; Duns Scotus, Johannes; Duttweiler, Gottlieb (siehe auch: Dutti der Riese, 2007 [Dokumentarfilm]); Empedokles; Enthoven, Raphaël; Faraday, Michael; Festl, Michael Geronimo (Liberalismus - Welche Freiheit wollen wir?, 2023 [Fernsehsendung (Sternstunde Philosophie, SRF)]); Feynman, Richard (siehe auch: There Are NO Particles [You're Made of Quantum Fields, Not Things], 2026 - dies ist eine aus seinen Büchern AI-generierte Vorlesung [Video, Youtube]); Ficino, Marsilio; Frege, Gottlob; Friedman, David D.; Friedman, Milton; Gallilei, Galileo; Gassendi, Pierre; Gauss, Carl Friedrich; Gell-Mann, Murray; Gilbert, William; Glock, Hans-Johann (siehe auch: Den Geist der Tiere verstehen - aber wie?, 2021 [Fernsehsendung (Sternstunde Philosophie, SRF)]); Glucksmann, André (siehe auch: Der Hass - was ist das?, 2005 [Fernsehsendung (Sternstunde Philosophie, SRF)]); Goclenius der Ältere, Rudolf; Godwin, William; Gorgias; Grossheim, Michael; Häberlin, Paul; Haag, Chad A. (siehe auch: Ecological Hermeneutics [Youtube-Kanal, verschiedene Videos]); Hebler, Carl; Heidbrink, Ludger (siehe auch: Auf ein Wort... Verantwortung, 2019 [Fernsehsendung, DW]); Helvétius, Claude Adrien; Hossenfelder, Sabine (siehe auch: Was läuft falsch in der gegenwärtigen Physik?, 2019 [Vortrag]; Steht die Zukunft schon fest?, 2023 [Fernsehsendung (Sternstunde Philosophie, SRF)]); Hountondji, Paulin J[idenu].; Hoyningen-Huene, Paul (siehe auch: Einführung in die Theoretische Philosophie, 2013 [Vorlesung]); Hypatia von Alexandria; Imhof, Kurt; Joachim von Fiore; Johnson, Lyndon B. (siehe auch: State of the Union Address [Great Society], 1965); Jollien, Alexandre; Justin der Märtyrer; Kepler, Johannes; Kluge, Alexander (siehe auch: Nachrichten aus der ideologischen Antike, 2008 (Fernsehdokumentation); Kopernikus, Nikolaus; Kronauer, Brigitte (siehe auch: Meisterin der Boshaftigkeit, 2010 [Fernsehsendung (Sternstunde Philosophie, SRF)]); Kropotkin, Peter; Künzli Arnold (siehe auch: Doyen der kritischen Intelligenz, 2008 [Fernsehsendung (Sternstunde Philosophie, SRF)]); Lange, Friedrich Albert; Lavelle, Louis; Leary, Timothy; Lesch, Harald (siehe auch: Denker des Abendlandes, 2005-2008 [Video-Serie, mit Wilhelm Vossenkuhl]; Leschs Kosmos, seit 2008 [Fernsehsendung (u.a.)]); Lorber, Jakob; Lord Shaftesbury; Lorhard, Jacob; MacAskill, William; Mach, Ernst; Mäder, Ueli; Mani; McKenna, Terence (siehe auch: The Light at the End of History, 1989 [Vortrag, Hörbuch]); McLuhan, Marshall; Maimonides, Moses; Mainländer, Philipp; Marat, Jean-Paul; Marshall, Alfred; Maxwell, James Clerk; Mayerhofer, Gottfried; Meier-Seethaler, Carola (siehe auch: Die Logik des Herzens, 1998 [Fernsehsendung (Sternstunde Philosophie, SRF)]); Melissos; Menzius; Merleau-Ponty, Maurice; Mills, Charles Wright; Mirza Ghulam Ahmad; Mishra Pankaj (siehe auch: ...hält dem Westen den Spiegel vor, 2016 [Fernsehsendung (Sternstunde Philosophie, SRF)]); Mozi (auch: Mo Ti); Möller, Peter (siehe auch: Philolex, 2000 [? - philosophisches Internetlexikon]); Menasse, Eva (siehe auch: Wider den Bekenntniszwang!, 2024 [Fernsehsendung (Sternstunde Philosophie, SRF)]); More, Max; Naess, Arne; Negri, Antonio; Newton, Isaac; Niles, Randall; Nostradamus; Notker III.; Nussbaum, Martha; Oruka, Henry Odera; Parsons, Talcott; Patel, Raj; Pestalozzi, Johann Heinrich; Philon von Alexandria; Piaget, Jean; Plotin; Peirce, Charles Sanders; Petrarca, Francesco; Planck, Max; Precht, Richard David (siehe auch: Lanz & Precht [Journalistisch-philosophischer Podcast (seit 2021 - verschiedene Folgen)]); Protagoras; Pyrrhon von Elis; Putnam, Hilary; Pythagoras; Quesnay, François; Quine, Willard Van Orman; Roderick, Rick (siehe auch: Self under Siege - Philosophy in the 20th Century, 1993 [Vortragsreihe - acht Vorträge (Paul Ricoeur: The Masters of Suspicion; Heidegger and the Rejection of Humanism; Sartre and the Roads to Freedom; Marcuse and One-Dimensional Man; Habermas and the Fragile Dignity of Humanity; Foucault and the Disappearance of the Human; Derrida and the Ends of Man; Baudrillard: Fatal Strategies - Videos u./o. Onlinetext)]); Rorty, Richard; Russell, Bertrand; Ryle, Gilbert; Sandel, Michael; Schestow, Leo Isaakowitsch; Schickler, Jonael; Schlachter, Eugen; Selassie, Haile (siehe auch: United Nations Address, 1963); Sennett, Richard (siehe auch: Und wo bleibt der Mensch?, 2018 [Fernsehsendung (Sternstunde Philosophie, SRF]); Shankara; Shiva, Vandana (siehe auch: Wider die Einfalt, 2004 [Fernsehsendung (Sternstunde Philosophie)]); Sik, Ota; Silva, Jason (siehe auch: Shots of Awe [Youtube-Kanal, verschiedene Videos]); Singer, Peter; Smith, Adam; Sokrates; Spencer, Herbert; Spir, Afrikan; Stein, Edith; Steiner, George (siehe auch: Die Schule des Lesens [Fernsehsendung/Interview, 2011 (Sternstunde Philosophie)]); Suàrez, Francisco; Telesio, Bernardino; Tertullian; Thales von Milet; Thomasius, Christian; Tschäni, Hans; Tu Weiming (siehe auch: Die Wiedergeburt des Konfuzianismus, 2008 [Fernsehsendung (Sternstunde Philosophie, SRF)]); Tumarkin, Anna; Vattimo, Gianni; Vico, Giambattista; Von Haller, Albrecht; Von Hartmann, Eduard; Von Neumann, John; Von Ockham, Wilhelm; Vossenkuhl, Wilhelm (siehe auch: Denker des Abendlandes, 2005-2008 [Video-Serie, mit Harald Lesch]); Watts, Alan (Future of Communications, 1967 [?, Rede (Videos u./o. Onlinetext)]); Weber, Max; Weinberg, Steven; Whitehead, Alfred North; Wiredu, Kwasi; Wollstonecraft, Mary; Xenophanes; Xenophon; Y Gasset, José Ortega; Zenon von Elea; Zenon von Kition; Ziegler, Jean (Christoph Blocher und Jean Ziegler: Ist die alte Schweiz am Ende?, Dat. unbek. [Fernsehdiskussion (Standpunkte Basler Zeitung)]; KenFM im Gespräch mit Jean Ziegler [Youtube-Video], 2015).
Ein paar wenige Autoren und Werke, auf die man halt auch noch so stösst, und die man halt auch noch so liest, wenn man ein dermassen breites Leseinteresse hat oder haben muss, habe ich hier 'zensiert' bzw. nicht in diese Liste aufgenommen (weil ich niemanden dazu verführen möchte, so etwas zu lesen). Es handelt sich dabei im Wesentlichen um drei böse Bücher von drei bösen Menschen (dreimal darf man raten, welche es sind [es sind relativ bekannte Werke]) sowie ein weiteres Buch, und wer solche Sachen trotzdem lesen möchte, der kann nicht sagen, ich hätte ihn nicht davor gewarnt. Man kann sich über gewisse Themen auch oberflächlich orientieren, ohne die Grundlagenwerke dazu zu lesen - das ist dann eben noch eine ganz andere Nummer. Ich sage das nicht von vielen Büchern, aber von manchen kann man es halt fast nicht anders sagen. Tun und lassen kann natürlich trotzdem jeder/jede, was er/sie will.
Belletristik (weitere Autoren - inkl. den oben schon aufgeführten, teils ein Werk, teils mehrere Werke [einige sind international etwas weniger bekannte Schweizer Schriftsteller - ebenfalls integriert habe ich ein paar Kinderbuchautoren/-autorinnen aus meiner Kinder- und Jugendzeit]): Achebe, Chinua; Acklin, Jürg; Andersch, Alfred; Apuleius; Arthur, Robert; Bärfuss, Lukas; Becker, Jurek; Beckett, Samuel; Bichsel, Peter; Blatter, Silvio; Böll, Heinrich; Bräker, Ulrich; Brautigan, Richard; Brecht, Bertolt; Bukowsky, Charles; Busch, Wilhelm; Calderón Da la Barca, Pedro; Camus, Albert; Caspar, Franz; Celan, Paul; Chen, Chao-Hsiu; Chesterton, G[ilbert].K[eith].; Christie, Agatha; Coelho, Paulo; Collodi, Carlo; De Cervantes, Miguel; De Maupassant, Guy; De Saint-Exupéry, Antoine; Dean, Martin; Dickens, Charles; Dostojewski, Fjodor Michailowitsch; Doyle, Arthur Conan; Dürrenmatt, Friedrich; Eco, Umberto; Eggimann, Ernst; Eliade, Mircea; Ende, Michael; Fahr, Peter; Federspiel, Jürg; Frisch, Max; Gaarder, Jostein; Gallico, Paul; Gibran, Khalil; Gide, André; Glauser, Friedrich; Goetz, Rainald; Gogol, Nikolai Wassiljewitsch; Golding, William; Gotthelf, Jeremias; Grimm, Jacob; Grimm, Wilhelm; Handke, Peter; Hasler, Eveline; Hauptmann, Gerhart; Heimann, Alexander; Hesse, Hermann; Hochwälder, Fritz; Hofer, Polo; Hohler, Franz; Hölderlin, Friedrich; Hugo, Victor; Hürlimann, Thomas; Huxley, Aldous; Ibsen, Henrik; Ionesco, Eugène; Johnson Flint, Annie; Kafka, Franz; Kaminski, André Kästner, Erich; Keller, Gottfried; Kishon, Ephraim; Konsalik, Heinz G[ünther].; Kundera, Milan; Langgässer, Elisabeth; Lessing, Gotthold Ephraim; Loosli, Carl Albert; Lötscher, Hugo; Maclean, Norman; Mäder, Ueli; Maitreyi, Devi; Malpass, Eric; Mann, Klaus; Mann, Thomas; Márquez, Gabriel García; Marti, Kurt; Matter, Mani; May, Karl; Meyer, Conrad Ferdinand; Molière; Moravia, Alberto; Moser, Milena; Muschg, Adolf; Nietzsche, Friedrich; Novalis; Orwell, George; Ovid; Paton, Alan; Plenzdorf, Ulrich; Priestley, John Boynton; Rilke, Rainer Maria; Rowling, Joanne K[athleen].; Sartre, Jean-Paul; Schiller, Friedrich; Schnitzler, Arthur; Shakespeare, William; Shah, Idries; Sophokles; Steinbeck, John; Sterchi, Beat; Stifter, Adalbert; Süskind, Patrick; Tagore, Rabindranath; Tolstoi, Lew; Torberg, Friedrich; Tschechow, Anton; Vogt, Walter; Voltaire; Von Chamisso, Adelbert; Von Droste-Hülshoff, Annette; Von Goethe, Johann Wolfgang; Von Horváth, Ödön; Von Kleist, Heinrich; Walker, Alice; Walser, Robert; Walter, Otto F[riedrich].; Watkins-Pitchford, Denys; Wedekind, Frank; Weiss, Peter; Wells, H[erbert].G[eorge].; Whitman, Walt; Widmer, Urs; Wilde, Oscar; Wright, Richard; Zola, Émile; Zweig, Stefan. - [Viele weitere durch Verfilmungen - darunter: Asimow, Austen, Barrie, Baum, Bloch, Boulle, Bradbury, Bruder, Buchan, Buchheim, Capote, Carroll, Clarke, Conrad, Cooper, Cortázar, Cronin, Dahl, Defoe, Dick, Du Maurier, Dumas, Fallada, Fitzgerald, Fleming, Galouye, Grass, Greene, Groom, Grote, Guareschi, Hamilton, Hammett, Hašek, Hemingway, Highsmith, Irving, Johnson, Keneally, Kesey, King, Kipling, Lee, Lindgren, Melville, Miller, Mitchell, Pasternak, Puschkin, Puzo, Remarque, Rhue, Rowling, Shaw, Shelley, Sienkiewicz, Simenon, Spoerl, Spyri, Stevenson, Stoker, Thomas, Tolkien, Updike, Uris, Van Doren Stern, Verne, Williams, Zuckmayer.]
Spezialliste / Lektüreliste Spielphilosophie. 2 Werke: Fink, Eugen (Oase des Glücks - Gedanken zu einer Ontologie des Spiels, 1957; Spiel als Weltsymbol, 1960). - 1 Werk: Ackerman, Diane (Deep Play, 1999); Bally, Gustav (Vom Ursprung und den Grenzen der Freiheit - Eine Deutung des Spiels bei Tier und Mensch, 1945); Buytendijk, Frederik Jacobus Johannes (Het spel van mensch en dier als openbaring van levensdriften [dt. Wesen und Sinn des Spiels - Das Spielen des Menschen und der Tiere als Erscheinungsform der Lebenstriebe], 1932); Caillois, Roger (Les jeux et les hommes [dt. Die Spiele und die Menschen], 1958); Carse, James P. (Finite and Infinite Games, 1987); Groos, Karl (Die Spiele der Menschen, 1899); Davis, Morton D. (Game Theory - A Nontechnical Introduction [dt. Spieltheorie für Nichtmathematiker - Mit einem Vorwort von Oskar Morgenstern], 1983); Huizinga, Johan (Homo ludens, proeve eener bepaling van het spel-element der cultuur [dt. Homo ludens - Vom Ursprung der Kultur im Spiel], 1938); Hüther, Gerald & Quarch, Christoph (Rettet das Spiel - Weil Leben mehr als funktionieren ist, 2016 [siehe auch: Rettet das Spiel! (Aspekte, Fernsehsendung, ZDF, 2016)]); Lasker, Emanuel (Kampf, 1907); Lazarus, Moritz (Über die Reize des Spiels, 1883); Maturana, Humberto R. & Verden-Zöller, Gerda (Liebe und Spiel - Die vergessenen Grundlagen des Menschseins, 1993 [sehr kontrovers! Hier trotzdem gegeben]); Rahner, Hugo (Der spielende Mensch, 1952); Schaller, Julius (Das Spiel und die Spiele - Ein Beitrag zur Psychologie und Pädagogik wie zum Verständnis des geselligen Lebens, 1861); Scheuerl, Hans (Das Spiel - Untersuchungen über sein Wesen, seine pädagogischen Möglichkeiten und Grenzen, 1954); Sutton-Smith, Brian (Die Dialektik des Spiels, 1978); Winnicott Donald Woods ("Playing and Reality", dt. Vom Spiel zur Kreativität, 1971). Dazu diverse Sachbücher etwa zur Spielgeschichte, über Spieleautoren oder vom Spieldesign sowie speziell zum Schachspiel.
Anmerkung: eine neue Speziallektüre besteht derzeit aus Engelbüchern (ich werde das vermutlich dann noch anführen).
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[Hintergrundbild: Agnes Martin, Affection, 2001 (im Alter von 89 Jahren), Acrylic and graphite on canvas - eine interessante Malerin, die auch interessante kunst- und lebensphilosophische Texte geschrieben hat.]
Griechische Musik: Ancient Greek Music*, Greek Music, Best of Mikis Theodorakis, Antonis Katinaris - Ti na sou kanei mia kardia (Bithikotsis, Kalatzis, Makedonas). - Gaming in Ancient Greece.
* Nice try - ich weiss nicht, was das genau sein soll, aber es tönt auf jeden Fall gut. Es tönt irgendwie wie die Vermischung von griechischen, keltischen, r&aouml;mischen bzw. romaischen und hardrockischen Rhythmen oder so.
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