100 Topsongs aus Afrika



Man kann Afrika nicht besser erklären als durch die Musik, und man kann die Musik nicht besser erklären als durch Afrika. Oder müssen wir sogar von der Kultur ganz allgemein sprechen - wie auch immer... Ich wollte schon immer eine Musikseite bringen hier - weil ich (vor der Internet/Web- und Handy-Zeit v.a. mit der Musik und den Filmen aufgewachsen bin, wobei v.a. die Musik mich während meines ganzen Lebens in den verschiedensten Richtungen immer begleitet hat) - und ich habe das auch immer wieder versucht, eine Musikseite aufzubauen hier, wobei mir das Resultat aber nie so ganz gefallen hat. Ich denke, jetzt habe ich den richtigen Ansatz dafür gefunden.

Ich beschäftige mich schon länger mit der afrikanischen Musik (seit einigen Jahren [in dieser Zeit haben sich auch diese Songs hier angesammelt, wobei ich für diese Liste noch einmal so richtig auf die Suche gegangen bin im Internet/Web, denn das soll ja nicht irgendeine Liste sein, sondern: eine gute]). Wie ist es dazu gekommen? Ich hatte früher einmal eine längere Reggaephase, in welcher ich mich sehr intensiv mit der Reggaemusik auseinandergesetzt habe (in der ganzen Bandbreite, natürlich, der jamaikanischen Musik (Mento, Ska, Rocksteady, [Roots] Reggae, Dancehall [Ragga]; wohl eher ein Zufall - in diesem Zusammenhang - ist, dass das einzige Musikinstrument, welches ich neben der Schul-Blockflöte ein kleines bisschen in meinem Leben gespielt habe das Djembe ist [das hat, wie alles, wiederum eine spezielle Geschichte, die ich hier nicht erzählen möchte (heute habe ich nicht einmal mehr eine grosse Trommel, nur noch eine kleine)]). In der Reggaemusik und der Rastaphilosophie wird sehr viel auf Afrika und insbesondere Äthiopien verwiesen - da hat es mich irgendwann einmal interessiert, wie denn äthiopische Musik eigentlich klingt (das war eine ziemliche Überraschung, denn diese ist sehr speziell und originell [und ziemlich unbekannt in der westlichen Welt]). Von da aus habe ich dann begonnen, mich für afrikanische Musik und World Music zu interessieren. Natürlich kannte ich den einen oder anderen Interpreten bzw. die eine oder andere Interpretin/Gruppe und den einen oder anderen Song schon vorher - das waren allerdings nur vereinzelte: das besondere Interesse mit der Web-/Youtube-Suche hat dann sehr viel Neues, Unbekanntes und Interessantes hervorgebracht. In der ganzen Weltmusik bin ich irgendwie bei der afrikanischen Musik besonders hängengeblieben. Diese Seite soll ein bisschen zeigen warum, indem hier (fast) die ganze Bandbreite der afrikanischen Musik von früher und heute dargestellt wird (mit 'früher' meine ich in diesem Zusammenhang natürlich nicht ganz früher [oder traditionell], sondern seit dem Beginn der Tonaufzeichnung und der Produktion von populärer Musik). In einer solchen beschränkten Liste kann natürlich nicht wirklich die gesamte Bandbreite aufgezeigt werden, sondern nur ein kleiner, aber immerhin doch wohl sehr interessanter Eindruck davon.

Es bleibt zu sagen, bevor wir uns in das kleine (oder grosse) Weltwunder der afrikanischen Musik stürzen, dass ich natürlich all die Sprachen, in denen hier teils gesungen wird, nicht kenne, und daher auch den Inhalt der Lyrics nicht überall nachvollziehen kann. Es geht hier primär um einen musikalischen Eindruck (und nicht um die Texte - jedenfalls eben da nicht, wo ich das gar nicht verstehen kann [die Sprachen, die ich verstehen kann, sind Deutsch, Französisch, Italienisch – d.h. die schweizerischen Nationalsprachen [ausser Rumantsch (Bündnerromanisch)] - und Englisch]).

Einige werden erstaunt sein über die Vielfalt, welche die afrikanische Musik bietet. Afrika ist ein grosser Kontinent, welcher viele Einflüsse erlebt hat - so kann sich das erklären (da ist einmal der Haupteinfluss der verschiedenen traditionellen Einflüsse der afrikanischen Kulturen, dann kommt der Einfluss der Europäer und Araber dazu und schliesslich - u.a. - auch noch der Einfluss der überseeischen afrikanischen Communities und deren Musik, u.a. in den USA, in Brasilien, auf Kuba oder Jamaika, aber auch in Frankreich und Grossbritannien, welcher ebenfalls stark auf Afrika zurückwirkt[e]).

Die Zusammenstellung der Songs erfolgte aus sehr verschiedenen Gründen und Beurteilungen - einerseits handelt es sich um Hits der World Music, also um Musikstars, die weltweit (relativ) bekannt sind (bei jenen, die sich für Weltmusik interessieren), andererseits um Songs und Interpreten, die v.a. in Afrika bekannt waren und sind, oder in einzelnen afrikanischen Ländern, und schliesslich hat es auch Songs dabei, die einfach mir persönlich besonders gut gefallen.

P.S. Der Begriff der Weltmusik (engl. World Music) - verstehen wir darunter doch etwas Folkloremässiges oder -ähnliches, welches ausserhalb der USA (sowie der anderen grossen aussereuropäischen anglophilen Länder [insbesondere Kanada und Australien]) und Europas liegt - ist insofern etwas verwirrlich, als gerade Afrika schon lange - spätestens seit den 1970-er Jahren - eine sehr reiche Musikproduktion hat, die auch immer in regem Austausch stand mit der Musik des Westens und der Welt. Daher ist es erstaunlich, dass diese Musik und ihre Interpreten bei uns nicht bekannter sind. Auch etwa wenn man bedenwekt, wie gross das Interesse an der Reggaemusik aus Jamaika im Westen ist. Das kleine Jamaika ist das einzige Land, welches es geschafft hat, als Vertreter der 'Weltmusik' praktisch ein anerkannter Teil der westlichen Musik zu sein. Der gebrauml;uchliche &Begriff der Weltmusik wurde in den späteren 1980-er Jahren populär und hat in den 2000-er Jahren einiges an Popularität eingebüsst - einerseits wird die Musik der übrigen Welt heute (auch im Zuge des Internets) etwas ernster genommen, andererseits ist das Interesse des Mainstreams an der Musik aus anderen Sphären eigentlich sogar geschwunden; ebenso der ursprüngliche Begriff der Weltmusik, wie er 1905 vom deutschen Musiktheoretiker Georg Capellen eingeführt wurde, von einer 'universalen Metamusik' - obwohl wir im heutigen Pop-, R&B- und HipHop-Mix tatsächlich den (wohl vorübergehenden) Anhauch von so etwas erkennen können (denn auch die Musik verändert sich ja dauernd und immer wieder); dieser ist aber viel weniger 'exotisch' als Capellen meinte, sondern viel eher nach einem heutigen Welt-Mainstream ausgerichtet.





Die Liste: 100 Songs der afrikanischen Musik [von früher bis heute]).


1. African Brothers Dance Band International - Akwantifi Wuo (Ghana, Highlife, 1981) [V]
2. Ali Farka Touré feat. Oumou Sangaré - Cherie (Mali, Tuareg/Desert Rock, 2023) [V]
3. Alpha Blondy - Come Back Jesus (Elfenbeinküste, Afroreggae, 1985) [V]
4. Amadou & Mariam - Je pense à toi (Mali, Mali Blues, 1998) [V] (In diesem speziellen Gesangsduo sind beide blind)
5. Amadou Ballake Et Les 5 Consuls - Renouveau (Burkina Faso, Afrofunk/Musique traditionelle, 1970s) [V]
6. Amampondo - Marimba Song (Südafrika, Instrumental [Perkussion], 1995) [V]
7. Américo Brito - Sintado Na Pracinha (Kapverden, Afropop/Funanà, 2003) [V]
8. Amr Diab - Nour El Ain (Ägypten, Arabpop, 1996) [V]
9. Angélique Kidjo - Wombo Lombo (Benin, Afrobeat, 1996) [V]
10. Babatunde Olatunji - Dawn [Idaji] (Nigeria, Instrumental [Perkussion], 2005) [V]
11. Barbara Kanam - Têti (DR Kongo, Afrobeat, 2003) [V]
12. Batsumi - Lishonile (Südafrika, Afrojazz, 1974) [V]
13. Bembeya Jazz National - Ballake (Guinea, Afrojazz/Afropop, 1970s?) [V]
14. Bitori feat. Chando Graciosa - Bitori Nha Bibinha (Kapverden, Funanà, 1997) [V]
15. Black Gerardo - Haridjnan Sörö Mandi (Guinea, Afroreggae, 2012?) [V]
16. Bob Azzam Et Son Orchestre - Mustafa (Ägypten/Frankreich, Chanson/Schlager, 1960) [V]
17. Bongos Ikwue & The Groovies - Still Searching (Nigeria, Afropop/Afroreggae, 1978) [V]
18. Boubacar Traoré - Je chanterai pour toi (Mali, Liedermacher/Mali Blues, 1996) [V]
19. Brenda Fassie - Mama (Südafrika, Afropop/Afrobeat, 1994) [V]
20. Burna Boy - Anybody (Nigeria, Afrobeat, 2019) [V]
21. Celestine Ukwu & His Philosophers National - Mmefie Adiro Mgbayalu Ama Di (Nigeria, Highlife, 1974) [V]
22. Césaria Évora - Sodade (Kapverden, Schlager/Morna, 1992) [V]
23. Cheb Khaled - Moule el Kouchi (Algerien, Arabpop/Amazigh Music, 1985) [V] (Sein eigentlicher Welthit ist Aïcha, 1996)
24. Chief Stephen Osita Osadebe & His Nigerian Sound Makers - People's Club Odogwu (Nigeria, Highlife, 1977) [V] (Special)
25. Diblo Dibala - Laissez-passer (DR Kongo, Afrodance/Soukous, 1995) [V]
26. Dji Tafinha feat. Punidor - Mwangolé (Angola, Rap/HipHop, 2010) [V]
27. Dobet Gnahoré feat. Yabongo Lova - Lève-toi (Elfenbeinküste, Afrobeat, 2021) [V]
28. Ebo Taylor - Heaven (Ghana, Afrofunk/Afrobeat, 1977) [V]
29. El Hachemi Guerouabi - El Bahdja (Algerien, Liedermacher/Chaabi, Dat. unbek.) [V] (live)
30. Ernesto Djédjé - Golozo (Elfenbeinküste, Afropop/Ziglibithy, 1979) [V]
31. E.T. Mensah & His Tempos Band - Yei Ngbewoh (Ghana, Highlife, 1958) [V] (Wird als King des Highlifes bezeichnet)
32. Farafina - Warri (Burkina Faso, Musique traditionelle, 2001) [V] (Afro-Pfingsten-Konzert)
33. Farid al-Atrash - Hebbina Hebbina (Syrien/Ägypten, Klassische Ägyptische Musik, 1974) [V]
34. Fatoumata Diawara feat. Damon Albarn - Nsera [Solomun Remix] (Mali/Grossbritannien, Afrobeat, 2023) [V]
35. Fela Kuti - Confusion (Nigeria, Afrofunk/Afrobeat, 1974) [V] (Gilt als Begründer des Afrobeats)
36. Floby - Nini Toogo (Burkina Faso, Takborsé, 2022) [V]
37. Francis Bebey - Ode A L'Afrique (Kamerun/Frankreich, Liedermacher, 1978) [V] (nach einem Gedicht von Bernard Dadié)
38. Freeway - Majita (Südafrika, Disco Funk, 1984) [V]
39. Geoffrey Oryema - Makombo (Uganda, Ballade, 1990) [V]
40. Gétatchèw Mékurya - Ambassel (Äthiopien, Instrumental [Saxophon], Dat. unbek.) [V]
41. Grace Decca - Muna Ndoki (Kamerun, Afropop, 1998) [V]
42. (Le) Grand Kallé - Indépendance Cha Cha (DR Kongo, Chanson/Schlager, 1960) [V]
43. Hamed Smani - Ramata (Burkina Faso, Takborsé, 2015) [V]
44. Hugh Masekela - Grazing in the Grass (Südafrika, Afrojazz, 1968) [V]
45. Imarhan - Achinkad (Algerien, Tuareg/Desert Rock, 2021) [V]
46. Ismaël Lô - Jammu Africa (Niger/Senegal, Ballade, 1996) [V]
47. Johnny Clegg & Savuka - Asimbonanga (Südafrika, Afrorock/Ballade, 1987) [V]
48. Koffi Olomide & Papa Wemba - Esakola (DR Kongo, Soukous, 1996) [V]
49. K. Frimpong And His Cubano Fiestas - Kyenkyen Bi Adi M'awu (Ghana, Highlife/Afrofunk, 1976) [V]
50. Ladysmith Black Mambazo - Homeless (Südafrika, A capella/Isicathamiya, 1986) [V]
51. Latifa - Ma Etrohsh Ba'ed (Tunesien, Arab Beat, 2003) [V]
52. Les Espoirs de Coronthie - Forê (Guinea, Musique traditionelle, 2009) [V]
53. Lucky Dube - Remember Me (Südafrika, Afroreggae, 2013) [V]
54. Mafikizolo feat. Uhuru - Khona (Südafrika, Afrobeat, 2013) [V]
55. Magic System - Zouglou Dance [Joie de vivre] (Elfenbeinküste, Zouglou/Coupé-décalé, 2008) [V]
56. Mahlahtini and the Mahotella Queens - Kazet (Südafrika, Afropop/Mbaqanga, 1988) [V]
57. Manalemosh Dibo - Gondere (Äthiopien, New Ethiopian Music, 2004) [V]
58. Manu Dibango - Wakafrika (Kamerun, Afrobeat/Afrojazz, 1994) [V] (Eigentlicher Hit : Soul Makossa, 1972)
59. Marijata - I Walk Alone (Ghana, Afropop/Afrofunk, 1976) [V]
60. Mariem Hassan - Haiyu (West-Sahara, Tuareg/Desert Rock, 2017) [V]
61. Mayra Andrade - Seu (Kuba/Kapverden, Morna, 2009) [V]
62. Miriam Makeba - Pata Pata (Südafrika, Afropop, 1967) [V]
63. Miss Ana - Je suis là (Gabun, Afrobeat, 2023) [V]
64. Mory Kanté - Yeke Yeke (Guinea, Afrobeat/Afrorock/Afrodisco, 1987) [V]
65. Mulatu Astatke - Tezeta (Äthiopien, Afrojazz/Ethiopian Jazz, 1969) [V]
66. Nancy Ajram - Badna Nwalee El Jaw (Ägypten, Arab Beat, 2018) [V]
67. Nimon Toki Lala feat. Nene Tchakou - Ça fait du bien (Togo, Afrodance/Soukous, 1992) [V]
68. Niska feat. MHD - Versus (Frankreich/DR Kongo, Afrobeat, 2018) [V]
69. Oliver De Coque & His Expo'76 - Identity (Nigeria, Highlife, 1980) [V]
70. Orchestra Baobab - Ndéleng Ndéleng (Senegal, Afrojazz/Musique traditionelle, 1978) [V]
71. Orchestre Poly-Rythmo de Cotonou - Dis moi la vérité (Benin, Afrofunk/Sato, 1970s) [V]
72. Oriental Brothers International - Tax Drive (Nigeria, Igbo Highlife, 1975) [V]
73. Osibisa - Sunshine Day (Grossbritannien/Ghana/Karibik/Nigeria, Afrorock, 1975) [V]
74. Oudaden - Yani Trjoune (Marokko, Berber/Amazigh Music, 2011) [V]
75. P-Square - Jaiye [Ihe Geme] (Nigeria, Afrobeat, 2022) [V]
76. Rema - Calm Down (Nigeria, Afrobeat, 2022) [V]
77. Rocky Dawuni - African Reggae Fever (Ghana, Afroreggae, 2010) [V]
78. Salif Keita - Yambo (Mali, Afrobeat, 2005) [V]
79. Samara - Yammi (Tunesien, Rap/HipHop, 2022) [V]
80. Sauti Sol feat. Khaligraph Jones - Rewind (Kenia, Afrobeat, 2018) [V]
81. Shewandagne Hailu - Ande Leben (Äthiopien, New Ethiopian Music, 2013) [V]
82. Snr. Eddie Donkor & Internationals - Na Who Cause Am (Ghana, Highlife, 1977) [V]
83. Soweto Gospel Choir - Amazing Grace (Südafrika, Afrogospel, Dat. unbek.) [V]
84. Stonebwoy - Into the Future (Senegal, Afrobeat, 2023) [V]
85. (Super) Sweet Talks - Akampanye (Ghana, Highlife/Afrofunk, 1976) [V]
86. Tabu Ley Rochereau & Afrisa International - Kaful Mayay (DR Kongo, Rumba congolaise, 1973) [V]
87. Teddy Afro - Atse Tewodros (Äthiopien, New Ethiopian Music, 2017) [V]
88. Tekno - Pana (Nigeria, Afrobeat, 2016) [V]
89. The Bhundu Boys - Une Shuwa here (Simbabwe, Afropop/Jit, 1983) [V]
90. Thomas Mapfumo & The Blacks Unlimited - Mukadzi Wangu (Simbabwe, Chimurenga, 2006) [V]
91. Tiken Jah Fakoly - Plus rien ne m'étonne (Elfenbeinküste, Afroreggae, 2004) [V]
92. Tilahun Gessesse - Ere Endet (Äthiopien, New Ethiopian Music, Dat. unbek.) [V]
93. Tinariwen - Mataraden Anexan (Mali-Libyen-Sahara, Tuareg/Desert Rock, 2001) [V] (live)
94. Touré Kunda - Em'ma (Senegal, Afroreggae, 1985) [V]
95. Umm Kulthum - Enta Omri (Ägypten, Klassische Ägyptische Musik, 1964) [V]
96. William Onyeabor - When the Going Is Smooth & Good (Nigeria, Afrodisco/ Afropop, 1985) [V]
97. Wust el Balad - Wust el Balad (Ägypten, Arabic Rock, 2007) [V]
98. Yemi Alade feat. Inoss'B - Lipeka (Nigeria/DR Kongo, Afrobeat, 2023) [V]
99. Youssou N'Dour - Chimes of Freedom (Senegal, Afropop/Mbalax, 1994) [V]
100. 1da Banton - No Wahala (Nigeria, Afrobeat, 2021) [V]

[Mehr: African Muzik Magazine Awards 2023 (AFRIMMAs) - 2022.]


Die Spuren von älterer moderner afrikanischen Musik führen uns v.a. nach Südafrika... Solomon Linda's Original Evening Birds - Mbube (Südafrika, 1939) [V] (der erste Plattenhit der afrikanischen Musik, welcher später zum Welthit wurde [zuerst durch den US-Folksänger Pete Seeger (Wimoweh [1951], dann etwa durch The Tokens [The Lion Sleeps Tonight (1961)], Miriam Makeba [V (mehrere Aufnahmen, erstmals 1960 - diese scheint etwas später gewesen zu sein)], Ladysmith Black Mambazo [V (Dat. unbek.)] oder Tight Fit [V (1982)]). Das Original dieser ersten Aufnahme von afrikanischer Musik hinterlässt einige Fragezeichen und scheint nicht ganz der Qualität zu entsprechen, welche die afrikanische Musik schon zu jener Zeit gehabt hätte (interessant aber: mit welchem Interesse der Song später aufgenommen wurde). Ferner auch: Willard Cele - Penny Whistle Boogie (Südafrika, 1951) [V] (dieser von der US-Boogie-Woogie-Musik beeinflusste Stil gilt als Vorläufer des Pennywhistle Jive [aka Kwela] und trug damit wesentlich bei zur Entwicklung der modernen afrikanischen Musik [siehe auch: Charles Segal]). Natürlich spielte bei der Entwicklung der modernen afrikanischen Musik v.a. auch die afro-amerikanische Musik aus den USA eine bedeutende Rolle, mit Vertretern wie Scott Joplin, Charley Patton, King Oliver, Robert Johnson, Duke Ellington, Louis Armstrong, Charlie Parker, Miles Davis, Ornette Coleman, Chuck Berry, Sam Cooke, Aretha Franklin, Jimi Hendrix, James Brown, Whitney Houston, u.v.a. Aber auch andere Einflüsse etwa aus Kuba, Jamaika oder Brasilien sind bedeutend zu erwähnen. Es gab und gibt in Afrika auch stark an der westlichen Musik orientierter Sound, und darin immer wieder auch verschiedenste interessante länderspezifische Szenen (z.B. Chanson in verschiedenen frankophonen Ländern, Jazz [V] und Disco [V] in Südafrika, Funk in Ghana und Nigeria, Reggae in der Elfenbeinküste [V], Rap/HipHop in Gabun [V] - heute natürlich fast allgegenwärtig, in allen Ländern (zu erwähnen sind auch französische Rapper afrikanischer Abstammung wie MC Solaar [Senegal], Gims [DR Kongo], Zoxea [Frankreich], Mokobé [Mali] und andere) - oder Heavy Metal in Ägypten, auf Madagaskar oder in Angola). Selbst die (Europäische) Klassische Musik ist in Afrika präsent - drei Beispiele: Fela Sowande (Nigeria), Justinian Tamusuza (Uganda), Emahoy Tsegué-Maryam Guèbrou (Äthiopien). Alles in allem weist eben Afrika eine Vielfalt in der Musik auf, die bei uns kaum bekannt ist.

-> Radio Garden, Africa Radio, Afropulse FM (Schwergewicht: nigerianischer Afrobeat).



Politisch droht Europa den Anschluss an Afrika derzeit leider ein bisschen zu verlieren (typisch dafür ist die Kritik an Macron/Frankreich (2021) und der militärische Rückzug der Franzosen [mit dem Versuch einer neuen Politik (2023)]). Afrika zeigt ein gewisses Erwachen und ein neues Selbstverständnis und will sich politisch nicht mehr bevormunden lassen. Es ist zu hoffen, dass man beiderseits eine neue und gute Einstellung findet. Dieses neue Selbstverständnis bedeutet natürlich nicht, dass der Kontinent keine Probleme mehr hat. Diese sind trotz des bedeutenden Wachstums, sowohl der Wirtschaft wie der Bevölkerung noch immer vorhanden (wie Entwicklungs-Zusammenarbeit heute aussehen kann, zeigt dieses Beispiel). Derzeit hat Afrika im Vergleich zu den anderen Kontinenten das zweitgrösste Wirtschaftswachstum (hinter Asien) und das grösste Bevölkerungswachstum. Bis 2050 soll sich die afrikanische Bevölkerung verdoppeln - seit 1950 hat sie sich versechsfacht (im Jahr 2036 soll die Bevölkerungswachstumsrate Afrikas erstmals unter 2% fallen). An der Spitze des Städtewachstums stehen Lagos (eine Stadt der Gegensätze, bekannt für ihr üppiges, ausschweifiges und teils auch gefährliches Nachtleben ebenso wie für das Slum auf dem Wasser]), Kinshasa und Kairo*. Im Musik- und Filmbereich ist Nigeria derzeit klar führend ('Nollywood'), doch der Afrobeat, wie die heutige afrikanische Musik genannt wird (früher: Afropop**), ist mitbedeutend für das neue afrikanische Selbstverständnis (dabei darf nicht vergessen, dass diese Musik aus dem mitunter etwas dekadenten Nachtleben der Megacity Lagos stammt, Einflüsse von R&B und HipHop sind unverkennbar [als Begründer/Erfinder der Stilrichtung gilt Fela Kuti - dessen Sohn Fema eröffnete den New Afrika Shrine, ein legendäres und symbolbehaftetes Open-Air-Konzert und -Tanzlokal]). Hier gibt es eine Demonstration der für die afrikanische Musik so wichtigen Polyrhythmik, bedeutend ist auch der Offbeat, mit welchem die Musik sofort ein bisschen verspielter wird und welcher bedeutend in die moderne Musik eingeflossen ist, natürlich - und alles in allem tönt das (mit Balafon und Drums) dann eben irgendwie so. Hier eine faszinierende Dokumentation über die Musik und Kultur eines (bis vor wenigen Jahren) noch ursprünglichen, nomadischen Jäger- und Sammlervolkes im zentralafrikanischen Urwald (Bayakalied, Water Drumming - ein Kinderspiel - siehe auch: Twa und andere; bei diesen Gesängen könnte es sich um das älteste, komplexere, höhere Kulturgut der Menschheit handeln). Neue Moderne und alte Tradition - nirgendwo in der Welt ist der Spannungsbogen der Kultur grösser als in Afrika.

* Im Moment wird auch Kairo teils als grösste Stadt Afrikas angegeben - das ist sie noch, wenn man die Agglomeration mitberücksichtigt: vom reinen Stadtgebiet her ist es schon heute Lagos. Dieses Video ist zahlenmässig schon ziemlich veraltet, gibt aber auch einen Eindruck in das afrikanische Städtewachstum. Die meisten Menschen rechnen nicht damit, wie stark sich die Welt in relativ kurzer Zeit verändert. Im Jahr 1900 waren die europäischen (und amerikanischen) Städte die grössten der Welt (1. London 6,5 Mio., 2. New York 4,3, Mio., 3. Paris 3,4 Mio., 4. Berlin 2,7 Mio., 5. Chicago 1,7 Mio.), im Jahr 2000 waren es die asiatischen (und amerikanischen) Städte (1. Tokyo 34,4 Mio., 2. Osaka 18,7 Mio., 3. Mexiko-Stadt 18,4 Mio., 4. New York 17,8 Mio., 5. Sao Paulo 17,0 Mio. [es folgten hier: Mumbai, Delhi und Shanghai]), im Jahr 2100 werden es nach den Prognosen die afrikanischen (und asiatischen) Städte sein (1. Lagos 88,3 Mio. [das ist 10x die Bevölkerung der heutigen Schweiz (hallo 10-Millionen-Schweiz!) oder mehr als die Bevölkerung des heutigen Deutschlands (in einer einzigen Stadt)], 2. Kinshasa 83,5 Mio., 3. Dar-es-Salam 73,7 Mio., 4. Mumbai 67,2 Mio., 5. Delhi 57,3 Mio. - Zahlen ohne Gewähr: es handelt sich bei diesen Megacities immer um Schätzungen).

** Der Wandel vom Afropop zum Afrobeat ist im Zusammenhang zu sehen mit einer (sehr interessanten und bemerkenswerten) allgemeinen Verschärfung von Sound und Lyrics in der gesamten modernen Musik, etwa in den 1990-er Jahren - mit Wurzeln in den mittleren 1980-er Jahren (Rock -> Hardrock, Hardrock -> Heavy Metal, Disco/Dance -> Techno/Trance, Rap -> HipHop, Reggae -> Ragga/Dancehall, Afropop -> Afrobeat [wenn wir sehen, dass Fela Kuti - zusammen etwa mit Manu Dibango und/oder Ebo Taylor übrigens - den Afrobeat eigentlich schon in den 1970-er Jahren initiiert hat, können wir mutmassen, dass er mit am Anfang dieses ganzen Prozesses stand (noch früher ist natürlich in den USA die erste Hardrockwelle zu verzeichnen, sowie auch die Gitarrenmusik von Jimi Hendrix, beides allerdings noch ohne die Transformation der praktisch gesamten Rockmusik, wie sie erst die zweite Hardrockwelle in den 1980-er Jahren brachte)]).

Zur Karte (oben): Es fehlen auf dieser Karte die (musikalisch recht interessanten) Kapverden (bzw. Kapverdischen Inseln - aufgezeichnet, aber nicht beschriftet). Sie befinden sich auf der Höhe der Saheluntergrenze - auf der Karte sichtbar: im Atlantischen Ozean, links neben Senegal/Gambia. Die Sahelzone verläuft durch die Länder Westsahara, Mauretanien, Mali, Algerien, Niger, Tschad, Libyen und Sudan, der Äquator durch die Länder Gabun, Rep. Kongo, DR Kongo, Uganda und Kenia. Der höchste Berg Afrikas ist der Kilimandscharo (Tansania). Die längsten Flüsse Afrikas sind der Nil (längster Fluss der Welt - Weisser Nil: Burundi/Ruanda, Uganda, Südsudan, Sudan, Ägypten; Blauer Nil: Äthiopien, Sudan, Ägypten), der Kongo (DR Kongo, Rep. Kongo, DR Kongo) und der Niger (Guinea, Mali, Benin, Niger, Nigeria). Die grösste Kultur- und Sprachgruppe bilden die Bantu (weite Teile von Zentral-, Ost- und Südafrika; diese Gruppe umfasst über 400 verschiedene Ethnien).

Ich finde, es ist gut, wenn wir uns fragen, was wir von Afrika lernen können - ich glaube, es ist eine ganze Menge (was man erst herausfindet, wenn man sich tiefer mit der afrikanischen Kultur (bzw. den afrikanischen Kulturen [um nicht irgendwelchen vorschnellen klischeehaften Stereotypen zu verfallen]) beschäftigt - natürlich genügen dazu ein paar Songs nicht, aber es ist ein Anfang). Ich glaube aber auch, dass es gut ist, wenn sich Afrika auch nachwievor und weiterhin fragt, was es von uns lernen kann. Mein Traum ist die gemeinsame Entwicklung einer neuen Zukunft, in welcher sämtliche Werte aller Kulturen ausgeschöpft werden, um die bestmögliche Welt zu ermöglichen. Lasst uns in Diskussion bleiben darüber, wie die Welt von morgen genau aussehen soll.



Weltmusik - ein paar Tipps zur Weltmusik (mit ein paar Albenvorschlägen). In der europäischen Musik nimmt natürlich nachwievor und historisch/traditionell die Klassische Musik eine bedeutende Stellung ein (Beispiel: Arcangelo Corelli - Concerti Grossi Op.6, 1714; auch dies gehört zu meinen Lieblingssachen in der Klassischen [Europäischen] Musik: Mieczyslaw Karlowicz - Symphony in E-Moll, Op.7, 'Wiedergeburtssinfonie', 1902). Die Volksmusik, wie wir sie heute kennen, gibt es im Alpenraum erst etwa seit dem 19. Jahrhundert (klassische Instrumente in der Schweiz etwa: Akkordeon/Handorgel, Violine, Klarinette, Kontrabass, aber auch Zither oder Hackbrett) - derzeit versucht sie teils auch modernere Töne anzuschlagen (Beispiel: Hujässler - Mälchfett, 2007 [V]). Sie dürfte ursprünglich aus dem Balkanraum stammen (siehe z.B. Boris Karlov aus Bulgarien, oder auch der Begriff der Polka aus Polen [siehe auch American Polka: Frankie Jankovic, Walter Ostanek, Frank Novak, Lil Wally, Walt Jaworski, Frank Wojnarowski, Ted Maksymowicz und viele andere]). Möglicherweise haben die Fahrenden, die wie ja vermutet wird, ursprünglich aus Indien stammen, zur raschen Verbreitung dieser Musik in ganz Europa beigetragen (ich habe Beispiele dazu im ganzen osteuropäischen sowie im Alpenraum, aber auch etwa in den Niederlanden oder in Finnland gefunden, u.a.). Zuvor sind spätmittelalterliche/renaissancezeitliche (Reigen-) Tänze zu nennen (wie Pavane, Gaillarde, Branle [Frankreich]; in der Schweiz wird v.a. auf die Kuhreigen verwiesen - auch die nordische Volksmusik ist in den 2000-er Jahren in den Vordergrund gerückt - zu bedeutender europäischer Volksmusik gehört auch etwa der irische, schottische und englische Folk [siehe: The Watersons, The Copper Family oder auch Pentangle]). Im 19./20. Jahrhundert kamen der Schlager, die Bigband (Beispiel: Jack Hylton & His Orchestra - Sweethearts On Parade [Compilation], Dat. unbek. [leider gibt es kaum bekannte, grosse Alben von dieser hervorragenden Band; allgemein sind die englischen Bigbands jener Zeit sehr bemerkenswert]), die Rockmusik, die (Euro-) Popmusik (Beispiel: ABBA - The Album, 1977) und die Technomusik auf. In Nordamerika bildete sich in der ersten Hälfte aus der weissen Country- und Swing- sowie der schwarzen Jazz- (Beispiel: Miles Davis - Kind of Blue, 1959) und Blues-/R&B-Musik der Rock'n'Roll. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts folgte die US-Musik der europäischen Entwicklung der Rockmusik (inkl. einem Folk-Revival [Beispiel: Jethro Tull - Songs From the Wood, 1977]) - nebst etwa Soul, Funk, House. Heute bestimmen HipHop und (Contemporary) R&B weitgehend den Mainstream der Weltmusik. In Mittelamerika stechen zwei Phänomene hervor: die kubanische Musik mit ihren vielen Musikstilen, wie etwa Son, Rumba, Salsa (Beispiel: Buena Vista Social Club - Buena Vista Social Club, 1997) sowie die jamaikanische Musik mit dem Reggae (Beispiel: Bob Marley - Legend, 1984 [posthum] f&uum;r den Roots Reggae, siehe auch The Ethiopians – Train To Skaville: Anthology 1966-1975 [2002] für den Early Reggae und Sizzla Kalonji - The Story Unfolds [2002]); zu nennen ist hier eigentlich die gesamte Bandbreite der modernen jamaikanischen Musik: Mento, Ska, Rocksteady, Reggae, Dancehall. Jamaika ist das einzige Land der Welt, welches es schaffte mit seiner (reichen) Musikproduktion bedeutend in den Mainstream des Westens - sprich: in die europäische und nordamerikanische Musik - einzufliessen (natürlich gibt es auch sehr viele andere Einflüsse, eigentlich von überall her, die aber nicht als so konsequent zu bezeichnen sind wie jener der jamaikanischen Musik). In Südamerika gibt es ebenfalls zwei Phänomene, die herausstechen: die Andenmusik (Beispiel: Los Jairas - Bolivia con Los Jairas, 1968) und der brasilianische Samba (Beispiel: Jorge Ben - Fôrça Bruta [Greatest Hits], 1970; für den Bossa-Nova-Stil: Stan Getz / Joao Gilberto - Getz/Gilberto, 1964). Im Westen Asiens sprechen wir von Klassischer Arabischer Musik (Beispiel: Sultan's of Al Tarab - Sultan's of Al Tarab [Vol. 3], 1996 [aus Syrien]). In Mittelasien ist neben der Klassischen Indischen Musik u.a. die Sufimusik der Qawwali zu nennen (Beispiel: Nusrat Fateh Ali Khan - Devotional Songs, 1988/92). In Ostasien sprechen wir von der Klassischen Chinesischen Musik (Beispiel: Fu Na - Si Si Ru Kou, ?). Zu den typischen Instrumenten der Klassischen Musik gehören Dizi, Erhu, Guqin, Guzheng oder Pipa. Heute spielen die verschiedenen Popkategorien (nach Ländern) eine bedeutende Rolle in der ostasiatischen Musik (C-Pop [China], T-Pop [Thailand], V-Pop [Vietnam], etc. etc.). In Ozeanien bin ich etwa auf das interessante Phänomen der Pan Pipers auf den Solomon-Inseln gestossen; zu erw¨hnen ist natürlich auch die Didgeridoo-Musik der Aborigines in Australien. Zurück zu Afrika: Wir sehen hier in der traditionellen Musik eine besonders grosse Vielfalt von verschiedenen Trommel-/Schlag- (inkl. Balafon, Marimba) sowie Streich-/Zupfinstrumenten. Neben Afropop/-beat, Afrofunk oder Afrojazz spielen in der neueren afrikanischen Musik v.a. auch lateinamerikanische Musikrichtungen eine bedeutende Rolle, wie etwa Rumba (z.B. beim Soukus in der DR Kongo) oder Samba eine bedeutende Rolle. Der heutige Mainstream der afrikanischen Musik wird Afrobeat genannt. Weitere bedeutende Richtungen der afrikanischen Musik sind etwa Kwela (Pennywhistle-Jive, jazzorientiert), Isicathamiya (Zulu-Gesangstradition) oder Mbaqanga (Soweto Jive) in Südafrika sowie die Highlife-Musik (Ghana, Nigeria und Nachbarländer [V]) oder der Mali-Blues (oder auch, etwas weniger bekannt, die nigerianische Juju-Musik oder die Mandé-Musik aus der Elfenbeinküste). Eine interessante Band, die traditionelle und moderne Musik zu vereinen versucht, ist Farafina aus Burkina Faso (Beispiel: Farafina - Kanou, 2001). Miriam Makeba aus Südafrika war vielleicht (neben dem indischen Sitarspieler Ravi Shankar [Beispiel: Ravi Shankar - The Sounds of India, 1958]) so etwas wie der erste grosse Star der Weltmusik überhaupt - Bob Marley ist vielleicht der grösste bis heute. Die in der modernen Musik so bedeutend gewordene Gitarre stammt von der (europäischen) Laute ab: deren Ursprung vermutet man bei der persischen Barbat, der chinesischen Pipa und dem arabischen Oud (sowie der indischen Sitar). Auch die Musik (-geschichte) zeigt an, dass es Zeit ist, die Welt zu betrachten - zumindest in einem intellektuellen Sinn (wo ein solcher noch vorhanden ist).



Passt nun eben die Musik zur Philosophie oder nicht? Darüber gehen die Meinungen sehr weit auseinander. Konfuzius [!] sagt: ja, Micius (aka Mo Ti) [!] sagt: nein. Für mich war die Musik immer sehr bedeutend, und ich glaube das passt - in allen Facetten - sehr gut zur heutigen Zeit/Welt. Nur wenige Philosophen machten selber Musik oder interessierten sich wirklich gross dafür (und wenn schon war es Klassische Musik: Nietzsche, Adorno [sie komponierten selber Klassische Musik, die man sich auch im Internet anhören kann]; von den aktuellen Philosophen kenne ich niemanden, der sich zur zeitgen&oumL;ssischen Musik bekennt, so dass dies auch ein Faktor in seiner Philosophie wäre [bei mir ist es ein Faktor]).


Geschichte Afrikas: Catherine Coquery-Vidrovitch - Petite histoire de l'Afrique (2011). «On ne peut qu'admirer la capacité de résilience des Africains qui ont, depuis tant de siècles, su résister victorieusement à tant de handicaps et de conquêtes. [...] L'Afrique est une extraordinaire terre de synthèse pétrie d'histoire, qui ne vécut jamais, contrairement à ce que racontèrent et crurent les Européens, dans l'isolement, et ce depuis les origines de son histoire. [...] Il est temps de débarrasser de quelques clichés déformants qui traînent dans les médias.» [Catherine Coquery-Vidrovitch: How African gold gave rise to capitalism (and other things about African history)]. Ousmane Sembene (1923-2007) und der afrikanische Film.





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