Zeitgeist / Lebenshilfe

Medienstress?
Krisenmodus?
Zukunftsangst?
Negativspirale?
Weltuntergang?

Jetzt brauchen wir SCOBEL !

(Oder sogar: Jesus?).




[Ohne weitere Worte (was die aktuelle Weltproblematik betrifft) - mehr dazu in meinem nächsten Buch.]


Die Medien machen heute die Welt und deren Leute verrückt durch die Resultate der Forschung: Forscher meinen derzeit, die Gefahren eines Weltuntergangs seien so gross wie nie*. Das sagen heute also Forscher der Wissenschaft, in den Medien, und nicht irgendwelche von den Sekten- und Religionskritikern kritisierte weltabgewandte Sekten oder Esoteriker. Der (sogenannte) Weltuntergang wird quasi zur Spitze der spätmodernen medialen Sensationslust. In den heutigen Medien geht die Welt täglich tausendfach unter.

* Die Artikel dazu - 20 Minuten: [Doomsday Clock] Wir stehen 90 Sekunden vor dem Weltuntergang, Nau: 90 Sekunden bis zum Weltuntergang: Forscher warnen, Tagesanzeiger: [Kriege und Klimakrise] Weltuntergang in 90 Sekunden: Forscher warnen vor Katastrophe, Blick: Menschheit stand nie so kurz vor dem Abgrund, NZZ: Noch nie war es so spät: Die 'Weltuntergangsuhr' rückt auf 90 Sekunden vor Mitternacht vor, SRF: [Weltuntergangs-Uhr] Wenn die Menschheit am Abgrund zu stehen scheint. Einen Watson-Artikel habe ich speziell zu diesem Ereignis nicht gefunden - dieses Medium befasst sich aber aus gewissen und/oder bestimmten Gründen besonders bedeutend mit dem Thema und meint etwa: «Der Weltuntergang bedarf schon lange keiner göttlichen Offenbarung mehr; er droht vom Menschen selbst.« (Eine sehr seltsame Aussage und Sichtweise** [hier] - ich denke, die göttliche Offenbarung war dazu gegeben, dass wir nicht soweit kommen, wie wir in den heutigen Medien sind, in den Worten, wie sie in jener Zeit und in jenem Umfeld eben verstanden werden konnten, aber item). Und wie tönt es in Deutschland (zum Vergleich, ich sage immer, dass die Schweizer Medien zu den krassesten der Welt gehören) - Bild: "Weltuntergangsuhr: 100 Sekunden bis Mitternacht", SZ: "['Doomsday Clock'] Weltuntergangsuhr auf 90 Sekunden vor Mitternacht vorgerückt", FAZ: "[Symbolische Weltuntergangsuhr] Forscher warnen vor Katastrophe", Der Spiegel: "[Weltuntergangsuhr] Wissenschaftler wollen Doomsday-Uhr nicht weiter vorrücken [Lead zu diesem Titel: Kriege in Osteuropa und im Nahen Osten, der Klimawandel und die kommenden US-Wahlen: Der symbolische Stand der 'Doomsday Clock' verbleibt das zweite Jahr in Folge bei nur anderthalb Minuten vor zwölf]". Gross ist der Unterschied nicht (aber er ist vorhanden). Und die Welt? Die meisten Medien der Welt nehmen sich die Mühe, im Titel zu sagen, auch wenn der Titel dadurch etwas länger wird, dass es sich um die (symbolische) Weltuntergangsuhr handelt. Als eine der krassesten Boulevardzeitungen gilt vermutlich die englische The Sun - sie titelt so: "TICKING TIMEBOMB - Doomsday Clock will show world has reached most dangerous point EVER as nukes could end all life, warns UN scientist" (ich habe dies je den Online-Ausgaben der verschiedenen Medien entnommen). So viel also zum Thema.

** (Selbst) In der reformierten Zeitung meiner Region habe ich (herausgehoben) dieses Zitat gefunden: «Dass der Mensch die Welt selbst ruinieren könnte, war für die biblischen Autoren undenkbar. » (G.P., Professor für Theologie, in einem Artikel mit dem Titel "Die Prophetie des Untergangs kehrt zurück" [reformiert.]). Das glaube ich nicht - ich würde das glauben teils von mittelalterlichen Menschen, aber das hat ja nichts zu tun mit den biblischen Autoren oder Jesus Christus. In der Bibel ist doch sehr viel von Menschlichem die Rede, welches mitunter eine (welt-) zerstörerische Wirkung hat. Es ist erstaunlich, wie früh das schon erkannt und gesehen wurde. In der altindischen Bhagavad Gita, welche zwischen dem 5. und dem 2. Jahrhundert v. Chr. angesiedelt wird, rät Nagarjuna den Menschen, die letzten Waffen nicht zu verwenden.


Der Begriff der Lebenshilfe gefällt mir in der Philosophie eigentlich gar nicht so gut (gehört er nicht viel eher in die Psychologie?, und die Begriffe von einem 'guten' oder gar 'perfekten' Leben in die Robotik?), und doch kommt man in der (heutigen) Philosophie nicht darum herum (man nennt das Genre so, wenn man allgemein über das menschliche Leben philosophiert). Ich will auch hier gar nicht gross darüber philosophieren, sondern nur ein paar Weblinks angeben. Ganz allgemein muss man in diesem Bereich zuerst vielleicht die drei Säulen der menschlichen Gesundheit anführen: Schlaf (ausreichend), Ernährung (ausgewogen) und Bewegung (genügend): Portal des DGSM zum Thema Schlaf (Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin - 101 Tipps zur Entspannung), Ernährung und Alltagsbewältigung (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. - Vielfältige Schweizer Gemüsewelt), Was ist Bewegung? (Stiftung Gesundheitswissen - Home Fit mit Gabi Fastner [leichte Bewegungsübungen]). In allen Bereichen gilt: nicht übertreiben oder sich gar allzu sehr stressen mit gesunder Lebensführung, sondern das machen, was einem guttut und wofür man auch bereit ist. Ferner: Vorsicht mit Drogen und Übertreibungen - Kunst und Spiel nicht vergessen: sie können wichtige Faktoren von nachhaltiger und tiefenwirksamer Lebensfreude sein. Dies hier eher als kleine Gedankenanregung zu den verschiedenen Bereichen (für mich selber wie für andere). Auch nicht vergessen: wir sind Menschen und keine Roboter. Vieles von dem, was wir tun, sind entweder lebenserhaltende Notwendigkeiten oder auch uns notwendig erscheinende Ausweich- und Umweghandlungen, die wir manchmal aber auch wirklich brauchen - trotzdem sollten wir, wenn wir Zeit dafür haben auch hin und wieder über unser Leben und unsere Handlungsweisen etwas nachdenken.

Und was ist jetzt eigentlich mit Jesus? Ja, auf jeden Fall. Wenn ich manche der berühmten christlichen Prediger bzw. Predigtstars der heutigen Zeit im Internet/Web höre (wie etwa John Piper, Paul Washer und andere), empfinde ich eine gewisse Bewunderung für das echte Feuer, welches sie für den Christus empfinden. Andererseits ziehen bei ihren Worten in mir auch verschiedenste Fragezeichen auf. Aber gerade die Schweiz stellte immerhin vermutlich zwei der bedeutendsten Geistlichen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts: ich meine den intellektuellen, ökumenischen Theologen Hans Küng (1928-2021) und den rührseligen und umtriebigen Armenprediger Ernst Sieber (1927-2018 - zwei der letzten Vertreter des Schweizer Intellektualismus und Humanismus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts). Sie können vielleicht etwas mehr vom wahren und innigen Christus-Sinn vermitteln. Johannes Paul II. meinte einmal, dass die okzidentale Kultur sich nur durch den Christus erneuern könne (wie es auch Albert Schweitzer in seiner grossen Kulturkritik und -reaktion eigentlich gegenüber Oswald Spengler vertrat, wider den Untergang des Abendlandes) - ich glaube, dass das wahr ist (und heute muss sich auch jede Kultur überlegen, was sie in die vermutlich [früher oder später] kommende Weltkultur einbringen kann/will [für die westliche Kultur sind dies in erster Linie: der Christus, die Wissenschaft und die Demokratie (inkl. ihrer liberalistischen Wirtschaft und der sozialistischen - oder sagen wir: sozialdemokratischen - Korrektur)]). Durch welchen Christus bzw. durch welche Ansicht vom Christus - das ist wiederum eine ganz andere Frage.

Meine liebsten Bibelzitate (oder: Die Bibel in fünf Sätzen): 1. Ihr seid das Licht (Jesus), 2. Fürchtet euch nicht (Jesus), 3. Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten (Paulus), 4. Prüft alles, und das Gute behaltet (Paulus), 5. Sie werden leben in der Ewigkeit (wörtlich: 'Sie werden regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit' - Johannes [durch Jesus: eine solche Zuversicht in das Menschliche habe ich sonst nirgendwo gefunden]; ich glaube, es geht hier eher um das Leben als um das Regieren [bzw. mit regieren ist hier wohl eher das besser wissen gemeint als irgendeine ausdrückliche oder gar ausschliessliche Machtpolitik], während in der Ewigkeit leben nicht bedeutet, von der jeweiligen Zeit frei zu sein, aber doch: sie bewerten im Rahmen und im Lauf der/aller Zeiten bzw. durch die Zeiten hindurch, nicht gefangen in der bestimmten/gegenwärtigen Zeit, die ja auch jederzeit wieder ändern kann, aber an solchen Punkten fangen auch schon die ganzen Interpretationsfragen an, die es in der Bibel natürlich auch immer gibt). Es ist immer Dafür und Zuwider, immer aber ein bisschen mehr Dafür. Amen, om und sela. Wake up! Cool down. So what?

Ob der Christus (immer noch, oder bereits wieder?, oder sowieso ewig und auf jeden Fall) in die heutige Zeit hineinpasst, das muss jeder/jede für sich selber beurteilen. Aber in was für einer Zeit leben wir denn eigentlich heute? Wir leben in der Zeit des Eigentumsrechts und -schutzes (seit dem 8. Jh. v. Chr.), des Buchdrucks (seit 1440), der neuzeitlichen und modernen Wissenschaft (seit 1627), der Zeitungen/Medien (seit 1650), des Parlamentarismus/Demokratie (seit 1707), der Religions- und Kulturkritik (seit 1760), der liberalen Privatwirtschaft (seit 1776), des bürgerlichen Rechtsstaats (seit 1789), der Eisenbahn (seit 1825), der Fotografie (seit 1839), der medizinischen Hygiene (seit 1848), des Telefons (seit 1876), der sozialen Gesetzgebung (seit 1883), des Automobils (seit 1886), der Schallplatten (bzw. der Tonaufnahmen und -vervielfältigung - seit 1889), der Frauenbewegung/Frauenwahlrecht (seit 1893), der Filmvorführung (seit 1895), des Spitzensports (seit 1896), des Flugzeugs (seit 1903), der weltweiten Kriegsführung (seit 1914), des Radios (seit 1923), des Penicillins (seit 1929), des Fernsehens (seit 1936), der Langstreckenraketen (seit 1943), der Atombomben (seit 1945), der Atomkraftwerke (seit 1954), der Jugendbewegung (seit 1968), des ökologischen Protests (seit 1972), des Computers/PC (seit 1977), des Internets/Webs (seit 1991), des Smartphones (seit 1999), der Sozialen Medien (seit 2004). Know your time - aber noch bedeutender als die aktuelle Zeit ist für mich (als alter NewAge-ler) die kommende Zeit (oder: die kommenden Zeiten, die hoffentlich zu einem Kontrast zu dem im Moment anbrechenden Jammertal stehen werden [indem man Lösungen gefunden haben wird, für all die Dinge, für die man heute - trotz des zunehmenden Jammers - keine Lösungen suchen will]).




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